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Opfer des Faschismus-Tages

  11.09.2016 00:00, von woi, Kategorien: Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Gewerkschaft, Die Welt … und der ganze Rest!

Gedenken an Opfer entlässt Täter aus der geschichtlichen Betrachtung.

geh denken

In der Einigkeit sich der Opfer in Trauer zuzuwenden, entgehen die Täter den Blicken der Nachwelt. Und die Hinterbliebenen von Gewalt und Terror sind die, die Gedenktage am wenigsten brauchen – jeden Tag werden sie durch die Lücken in ihren Reihen an das Unfassbare erinnert.

Jeder Tag, an dem den Demagogen entgegen getreten wird, die mit Worten die Lunte legen, mit der Verbreitung menschenverachtender Gesinnungen den Boden erneut für das alltägliche Unfassbare bereiten und sich dabei auf Demokratie, Rede- und Versammlungsfreiheit berufen, ist ein Gedenktag – ein Gedenktag an die Verbrecher und Verbrechen der Vergangenheit.

Big Data = Algorithmierung 4.0

  27.08.2016 16:04, von TeamTwo, Kategorien: Hintergrund, Seminare, Ökonomie, Arbeit 4.0 , Schlagworte: , , ,

Die Zeitonline • Digital • Thomas Fischermann und Götz Hamann • 21.02.13, 7:00 h

(woi) Algorithmierung von Arbeit hat schon immer zu Verwerfungen geführt. Eine Algorithmierung der Arbeit ist von Anbeginn des Handwerks zu beobachten: Drechselbank, Drehmaschine, CNC-Maschine. Das polpuläre Beispiel aber ist der über 200 Jahre alte Jacquard-Webstuhl. Schon kurz nach seiner Einführung wurde er 1806 – in guter französischer Tradition – in Lyon von der eigenen Zunft „hingerichtet“, sein Erfinder geschmäht (und später mit dem Erfolg der Industrialisierung geehrt). Die Idee Jacquards die lästige Kinderarbeit, der er selbst noch unterworfen war, abzuschaffen, korrespondierte mit der Erfindung der Dampfmaschine und, getragen von den Kolonialmächten, einer ersten Globalisierung des Warenwirtschaftssystems. In der Folge kam es zu einer Pauperisierung (nicht nur) der Weber. Darüberhinaus gilt Jacquards Erfindung als Urknall des Computers.

In den 80er Jahren des zuückliegenden Jahrhunderts schien die Zeit reif für die totale Computerisierung der Arbeit. Halle 54 war sowohl das Schreckgespenst der Gewerkschaften als auch Hoffnung auf eine Freizeit-Gesellschaft. Halle 54 hat nicht funktioniert.

War Computerisierung im letzten Jahrtausend nichts Anderes als die Fortschreibung von CNC-Maschinen, der starren Automaten, brechen wir nun in die Ära 4.0 auf. Was ist heute anders als in den 80ern? Zeit sich die schöne neue Welt genauer zu betrachten.

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1 Todesopfer ist nicht weniger schlimm als 5

  27.08.2016 14:08, von TeamTwo, Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!

Die Ermächtigung der Streitkräfte, gemäß § 14 Abs. 3 des Luftsicherheitsgesetzes durch unmittelbare Einwirkung mit Waffengewalt ein Luftfahrzeug abzuschießen, das gegen das Leben von Menschen eingesetzt werden soll, ist mit dem Recht auf Leben nach Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG in Verbindung mit der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG nicht vereinbar, soweit davon tatunbeteiligte Menschen an Bord des Luftfahrzeugs betroffen werden.

Zitiert aus  L e i t s ä t z e  zum Urteil des Ersten Senats des BVerfG vom 15. Februar 2006 – 1 BvR 357/05 –

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Abmahnbeantworter online

  25.08.2016 13:25, von TeamTwo, Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Netzneutralität, Ökonomie

CCCChaos Computer Club • Freifunk statt Angst • Andreas Bräu • 23.08.16

Das Geschäftsmodell standardisierter Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen war für Anwaltskanzleien in der Vergangenheit enorm lukrativ. Nun haben der Chaos Computer Club (CCC) und der Förderverein freie Netze (Freifunk) einen automatisierten Abmahnbeantworter veröffentlicht.

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Fairphone bei 1&1 erhältlich

  25.08.2016 12:19, von TeamTwo, Kategorien: Hintergrund, Ökologie, Wirtschaft, Ökonomie

(woi) Der deutsche Internetdienstanbieter 1&1 vertreibt neuerdings das Fairphone 2 der niederländischen Fairphone B.V.

Fairphone tritt an, mobile Telefone fair zu produzieren; sowohl die Arbeitsbedingungen in der Produktion als auch die Herkunft der Rohstoffe werden kontrolliert. Nach eigenen Angaben ist es z.Zt. nach wie vor unmöglich ein vollständig faires Mobiltelefon zu produzieren. Aber Erfolge in der Offenlegung von Förderwegen, der oft von Warlords kontrollierten Rohstoffe oder die Einrichtung eines Betriebsrats und der Verbesserung der Entlohnung und sozialer Leistungen in der Produktionsstätte in China, weisen auf das Potenzial fairer(er) Produktion. (s.a. Fairphone auf Wikipedia.)

Demgegenüber berichtete heise.de gestern unter Berufung auf das Wall Street Journal von zwei Todesfällen bei Foxconn, (u.A.) der Fertigungsstätte des neuen iPhone 7. Das Anlaufen der Produktion führe zu „intensiven Druck“ innerhalb der Belegschaft.

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Klarheit

  23.08.2016 23:23, von TeamTwo, Kategorien: Hintergrund, Urheberrecht

…online • Digital • Glossar • Kai Biermann, Jessica Braun und Patrick Beuth • 20. Juli 2012, 14:52 Uhr

Was ist ein Aggregator, warum wird die Gema kritisiert und wie verdienen Künstler am Verkauf von USB-Sticks mit? Begriffe aus der Urheberrechtsdebatte von A bis Z:

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Gottseidank ‒ zur Hölle damit!

  19.08.2016 13:00, von TeamTwo, Kategorien: Hintergrund, software

c'tPraxis & Tipps • Praxis • GWX-Ende • Axel Vahldiek • 19.08.2016

Es ist noch nicht vorbei ‒ gottseidank besteht auch weiterhin die Möglichkeit kostenlos auf Microsofts Windows 10 aufzustocken. Die Zeitschrift c't ‒ das wenige Seriöse was auf diesem Markt zu finden ist ‒ macht dazu genaue, nachvollziehbare Angaben im neuen Heft 18/2016 ab S. 44 (PDF 235 KB, 3 Seiten, kostenpflichtig, € 1,49).

In der selben Ausgabe berichtet c't weiter über die bleischwere Leichtigkeit des Seins, die jeden Windows-Nnutzer über kurz oder lang in die Kniee zwingt:

c'tPraxis & Tipps • Praxis • Windows 10 • Jan Schüßler • 19.08.2016

c't macht auch in diesem Artikel genaue Angaben zum Vorgehen, die ‒ und das ist wohl eher Microsoft geschuldet ‒ doch sehr komplex sind (PDF 362 KB, 4 Seiten, kostenpflichtig, € 1,49).

„Endanwender […] merken deutlich: Windows 10 ist nicht nur ein Betriebssystem, sondern Werbe- und Verkaufsplattform. Für eine separate Einzelplatzlizenz der Home-Version mindestens 85 Euro zahlen zu müssen, darf man getrost eine Unverschämtheit nennen. … im Prinzip muss jeder Anwender nach einem Funktions-Upgrade sämtliche Systemeinstellungen anschauen, um zu prüfen, ob noch alles stimmt, eventuell wieder nachinstallierte Apps rausschmeißen und sich in vielen Fällen obendrein mit Installationshürden herumärgern.‟
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Bommel obiit

  22.07.2016 19:01, von TeamTwo, Kategorien: Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!

Bommelitanic • Newsticker • 22.07.2016

Man sollte ja niemanden den Tod wünschen, das gehört sich ja nicht – aber warum immer die übrig bleiben, die einem wirklich auf den Senkel gehen und die Welt nicht wirklich schöner machen bleibt mir ein Rätsel:

 „Kennengelernt habe ich Bommi auf einem Spielplatz in Kreuzberg. Bommi drehte gerade einen Joint und fragte: 'Willste ooch ma ziehen? Det Ding ballat dir die Rübe wech wie so’n stümperhaft zusammenjebauter Sprengsatz.' Natürlich haben wir dann Mordsärger bekommen, als die Kindergärtnerinnen Lunte rochen. Für den Rest des Tages …

 „Ich gehörte damals zum Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen …, die mit gesellschaftlichen Tabus brachen; das waren ganz verschiedene Interessen, die da aufeinandertrafen. Da gab es welche, die wollten pausenlos Drogen nehmen und Sachen in die Luft sprengen, andere wollten lieber Stoff konsumieren und Terroranschläge begehen, und wieder andere …

Michael „Bommi“ Baumann (* 25. August 1947 in Berlin-Lichtenberg; † 19. Juli 2016 in Berlin-Friedrichshain)

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Bleibender Eindruck

  22.07.2016 11:10, von woi, Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Ökonomie

TELEPOLISTELEPOLIS • Energie & Klima News • Neuigkeiten aus der Welt des Klimas und der Energie • Ralf Streck • 21.07.2016

Dass das Atomkraftwerk in Fessenheim noch nicht definitiv abgeschaltet ist und weiter ein enormes Risiko für die Bevölkerung im Elsass, um Freiburg und in der Nordschweiz darstellt, ist schon an sich ein Skandal.

Acht AKW sind noch in Deutschland in Betrieb

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Perspecive Daily – 1. Ausgabe

  22.06.2016 12:21, von TeamTwo, Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Wirtschaft

PD Logo Han Langeslag • 21. Juni 2016

Die Hälfte des weltweit gehandelten Öls ist gestohlen. Auf dem Markt der fossilen Rohstoffe entscheidet noch immer das Recht des Stärkeren. Auch Deutschland importiert geraubtes Öl. Wie können wir uns vom »blutigen Öl befreien?«

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Über dem nationalen Recht

  02.06.2016 17:09, von TeamTwo, Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, social net, Ökonomie

sponNachrichten • Netzwelt • Netzpolitik • Europäische Union
Fabian Reinbold • 01.06.2016 – 10:06 Uhr

„Der Verhaltenskodex stellt Geschäftsbedingungen der Dienste über das nationale Recht.“

Estelle Masse,

von der digitalen Bürgerrechtsgruppe Access Now über Brüssels Facebook-Kodex

Netzpolitik.orGNetzpolitik.orG • Zensur • Ingo Dachwitz • 01. Juni 2016, 20:12

EU-Kommission und Onlineplattformen feiern sich für freiwillige Maßnahmen gegen Hatespeech, aus der Zivilgesellschaft kommt Widerspruch

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Internationaler Hurentag

  02.06.2016 00:00, von TeamTwo, Kategorien: Hintergrund, Ökonomie

…ikipedia

inoffizieller Gedenktag, der an die Diskriminierung von Prostituierten und deren oftmals ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen erinnert. Ausgangspunkt des Internationalen Hurentags als Gedenktag war der 2. Juni 1975, an dem mehr als 100 Prostituierte die Kirche Saint-Nizier in Lyon besetzten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.* Der Gedenktag wird seit 1976 jährlich am 2. Juni zelebriert.

* Internationaler Hurentag – Kirche soll Prostituierte nicht ausgrenzen

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2. Juni 1967

  02.06.2016 00:00, von woi, Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!
2. Juni 1967

Bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien in Berlin wird der Student Benno Ohnesorg von Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras erschossen. Der Name der später gegründeten linksextremen Terrororganisation Bewegung 2. Juni bezieht sich auf dieses Ereignis.

Alfred Hrdlicka: Der Tod des De-
monstranten
, Relief vor der Deut-
schen Oper, Berlin

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