Diskurs
um die Arbeitnehmerweiterbildungsgesetze der Länder – deren Bedeutung im politisch gesellschaftlichen Gewerkschaftsumfeld

Willkommen!

  14.10.2013 05:12, von , Kategorien: Gewerkschaft

Dieses blog wird von Mitgliedern einer Initiative von selbst­stän­di­gen Bil­dungs­ar­bei­ter­in­nen am DGB Er­wachs­en­en­bil­dungs­zen­trum Hattingen (Ruhr) des DGB-Bildungswerks e.V., moderiert, die an diesem Ort gewerkschaftlich, politisch arbeiten.

Das Ziel ist der Diskurs!

Ganze Geschichte »

Mögliche Eigenvorsorge ist gewichtiges Indiz für Selbstständigkeit

  23.06.2017 14:11, von , Kategorien: Ökonomie

BSGBundessozialgericht • Pressemitteilungen • 31.03.17

Aus der Pressemitteilung: „Dem Honorar kam im Rahmen der Gesamtwürdigung der Einzelumstände eine besondere Bedeutung zu: Denn liegt das vereinbarte Honorar deutlich über dem Arbeitsentgelt eines vergleichbar eingesetzten sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmers, zum Beispiel eines festangestellten Erziehungsbeistands, und lässt es dadurch Eigenvorsorge zu, ist dies ein gewichtiges Indiz für eine selbstständige Tätigkeit.“

Das Gericht macht hiermit deutlich, dass ein Indiz für Selbstständigkeit, das Verhältnis der Honorarhöhe zum Brutto eines Angestellten mit ähnlicher Tätigkeit ist. Es führt aus, dass die Eigenvorsorge ein gewichtiges Indiz für eine Selbstständigkeit ist, was sich in der Honorarhöhe manifestiert, da der Selbstständige auch den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (ca. 20% des Brutto) tragen muss.

s.a. „Erste Kommentare zum Urteil“

Selbstständige im Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald

  21.06.2017 01:03, von , Kategorien: Karlsruhe aktuell, Wirtschaft, Termine, Betrieb & Gewerkschaft

ver.diPersonengruppe Selbstständige • Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald

Stammtisch

26.07.2017 19:00 h

Walhalla
Augartenstr. 27

––––––––––––––––––––––––

Treffen am

13.09.2017 19:00 h

ver.di Haus
Rüppurrer Str. 1a
7. Stock, Raum Karlsruhe

Tagesordnung

Der Zugang ist um diese Zeit u.U. etwas komplex – achtet auf Zettel an der Klingel
ggf. 0178 4282842

Weitere Informationen, Diskurse, Protokolle etc. im geschlossenen Bereich der Gruppe im ver.di-Mitgliedernetz.

Beachtet auch Brennpunkt Rente am 24.03. im Ver.di-Haus

Mindestlohnanpassung in der beruflichen Weiterbildung

  22.05.2017 16:36, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Ökonomie

ver.diBildung Wissenschaft Forschung • FB 5 • Autor • 22.05.2017

ver.di und GEW einigten sich mit dem Arbeitgeberverband „Zweckgemeinschaft“ des Bundesverbandes der Träger Beruflicher Bildung (BBB) darauf, den Mindestlohn für das pädagogische Personal in der beruflichen Weiterbildung zum 01. Januar 2018 um 4,5 % auf 15,26 €/h zu erhöhen.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

Sozialcharta für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer

  16.05.2017 18:43, von , Kategorien: Ökonomie, Initiative der Freien

OWUSOffener Wirtschaftsverband von kleinen und mittleren Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. • 23. April 2016

„Sozialcharta für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer“ lautet der am 23. April in Erfurt gefasste Beschluss des OWUS-Dachverbandes. Anlässlich der Delegiertenversammlung, auf der turnusmäßig auch der neue Vorstand gewählt wurde, bündelte OWUS seine Forderungen nach Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen für diese Gruppe von Selbständigen. Dass insbesondere Solo-Selbständige eines besonderen Schutzes bedürfen ist inzwischen unter verschiedenen politischen Akteuren Konsens. Diesem Schutzbedürfnis Nachdruck zu verleihen enthält der Erfurter Beschluss konkrete Vorschläge und Forderungen – von der Verbesserung der Einbeziehung in die sozialen Sicherungssysteme, der Verhinderung drohender Altersarmut bis zur Verbesserung der Einnahmebedingungen, u.a. durch Modelle für Mindesthonorare, verbesserter Kreditbedingungen, Schutz bei Zahlungsausfällen. Von den öffentlichen Auftraggebern verlangt OWUS dabei eine Vorbildwirkung. Dies erfordert jedoch u.a. eine bessere Finanzausstattung bspw. von Hochschulen u. a. Bildungseinrichtungen. [Hervorhebung durch arbeit-bildung-urlaub.de.]

Maßnahmekatalog mit ersten Vorschlägen

Richtwerte für Tagessätze

  13.05.2017 23:34, von , Kategorien: Ökonomie

BDVTBDVT • Verschiedenes • Mittwoch, 05. September 2012 08:06

Mit einer klaren Honorar-Empfehlung bezieht der Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches (BDVT) jetzt Position in der Debatte um Honorare für Trainer, Berater und Coaches. Die Empfehlungen liegen leicht über denen, die in bundesweiten Umfragen ermittelt wurden und sollen bei Honorarverhandlungen Auftraggebern und -Nehmern eine Orientierungshilfe bieten.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

11.000 Unterschriften für den Paradigmenwechsel

  09.05.2017 17:48, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Ökonomie

GEWInformationen • Hochschule und Forschung • Infos für einzelne Gruppen • Lehrbeauftragte • 03.02.2017

„Die große Zustimmung zu unserer Petition zeigt uns, dass sich das Bewusstsein in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren gewandelt hat“, sagte Linda Guzzetti, eine der Initiator*innen der Petition. „Die Menschen, auch wenn sie selbst keine Lehrbeauftragten sind, akzeptieren nicht mehr, dass die Hochschulen die Lehraufträge missbrauchen, um Lehre billig anzubieten. Schließlich haben der Berliner Senat und die Hochschulen als öffentliche Arbeitgeber eine Vorbildfunktion.“

(woi) Auch diese Aktion der AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN zeigt, dass die Ruhe für insbesondere in der Öffentlichkeit stehende Arbeitgeber, die Honorarkräfte zur Kostenreduktion (aus-)nutzen, vorbei ist. Die Ansage der Gewerkschaften, dass Gute Arbeit auch gut zu honorieren ist, wird verstanden. Bei der ARD, dem Goethe-Institut und wie hier an den Berliner Hochschulen, aber auch bei den Bildungseinrichtungen der Gewerkschaften selbst, rumort es.

Die AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN wird in Kürze Gespräche mit Vertreterinnen von Parteien und Regierung führen – an einer gerechten und auskömmlichen Honorierung der selbstständigen Bildungsarbeiterinnen geht kein Weg mehr vorbei.

Sozialwahlen 2017

  09.05.2017 12:52, von , Kategorien: Bildungsurlaub

ver.diSozialwahlen • 2017

(woi) Etwas unscheinbar kommt sie daher, ist aber die sozialpolitisch DGBbedeutendste Wahl Deutschlands. Deshalb ver.di-Kreuzchen setzen und gleich in den Briefkasten.

Mit ihrem Aufruf   sozialwahlen_ulrike_hauffe.cleaned.pdf (PDF, 307 KB) verstärken die ver.di Frauen des LBz. HH die Aufforderung zur Teilnahme an den Sozialwahlen.

„Wer hält das Goethe-Institut am Leben – das sind die Dozenten“*

  03.05.2017 00:15, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

/INFOradio_RBBINFOradio rbb • Apropos Wirtschaft • Bettina Meier • 01.05.17 09:24

(woi) Im Beitrag Vernetzung dieses blogs hatten wir auf einen Brief der Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten an Andrea Nahles, BMAS verwiesen. Das INFOradio des Rundfunks Berlin Brandenburg hat in einem Beitrag zum 1. Mai u.A. diesen Brief, bzw. die Stellungnahme des BMAS kommentiert. Hintergrund dieses Schreibens an das BMAS ist die seit langem schwelenden Auseinandersetzung mit dem Goethe-Institut, das als Repräsentant deutscher Kultur in der Vergangenheit nicht Willens war, Verantwortung für die bei ihm Beschäftigten freien Mitarbeiterinnen zu übernehmen.

Das Gebaren des Goethe-Instituts, weit mehr als nur irgendein Unternehmen, das irgendeinen Bildungsauftrag kommerzialisiert, ähnelt sowohl dem der ARD (s. dazu Noch ein taz Artikel ebenfalls in diesem blog), einer öffentlich rechtlichen Anstalt, als auch dem DGB-Bildungswerk e.V., einer unmittelbaren Tochter des DGB, in dessen Vorstand DGB-Vorsitzende sitzen.

* Zitat,13′15″

Gute Arbeit

  28.04.2017 19:22, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

mediafonGunter Haake • 2016

Zu den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung gehört auch die Frage, wie Gewerkschaften auf selbstständige Erwerbsformen reagieren. […] Nicht zuletzt durch das eher schleichende Vordringen ,atypisch’ genannter Arbeitsbeziehungen und die zu verhaltenen Reaktionen darauf konnten sich negative Aspekte ausbreiten: Soziale Sicherung und gerechte Einkommensverteilung stehen – auch durch Formen „liquider Arbeit“ und der Solo-Selbstständigkeit unter Druck. Beide werden daher oft als Synonyme für den Verlust von Sicherheiten und als Gefahr für die gewerkschaftliche Durchsetzungsmacht gesehen. Das können sie sein, insbesondere dort, wo sie als reines Kostensenkungsinstrument missbraucht werden und die Belegschaften spalten. Trotzdem wohnt ihnen ein Emanzipations- und Gestaltungspotenzial inne, das in einseitig dystopischen Betrachtungen zur Zukunft der Arbeit eher übersehen wird.

Erste Ergebnisse: ver.di-Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit

  28.04.2017 13:49, von , Kategorien: Gewerkschaft, Initiative der Freien

ver.diFreie/Selbstständige • Pressemitteilung • Innovation und Gute Arbeit • 20.04.2017

Viele Solo-Selbstständige befinden sich in einer wirtschaftlich prekären Lage. Obgleich die Befragten außerordentlich gut qualifiziert sind, erbringt die Selbstständigkeit auch in Vollzeit oft nur bescheidene Erträge. Über ein Fünftel der Vollzeiterwerbstätigen verdient weniger als 1.000 Euro brutto im Monat.

In einem FACT-Sheet veröffentlcht ver.di erste Ergebnisse aus der gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pongratz (Ludwig-Maximilians-Universität München) durchgeführten Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit.

Artikel im Archiv (PDF, 996 kB)

Noch ein taz-Artikel …

  28.04.2017 11:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Initiative der Freien

tazGesellschaft • Medien • Thomas Klatt • 27. 4. 2017

(woi) … und die Initiative der Freien und Solo-Selbstständigen am DGB-Bildungswerk BUND e.V. hat wieder nichts damit zu tun – wenngleich dieser Artikel aus dem Herzen spricht – und dem Verstand: Nahezu durchgängig genügt es die Berufsbezeichnungen der Solo-Selbstständigen in den Medienanstalten durch „Bildungsarbeiterinnen“ und „Sachmittel“ durch „Lieferanten“ zu ersetzen und es entsteht ein sehr genaues Abbild des Umgangs mit Freien beim DGB-Bildungswerk BUND e.V.

Vernetzung

  23.04.2017 12:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Initiative der Freien

SprachlehrbeauftragteBundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten • Linda Guzzetti • 16.03.2017

(woi) Die Initiative der Solo-Selbständigen im ,DGB-Bildungswerk BUND e.V.‘ vernetzt sich weiter.

Bereits in 2015 hatten wir Anträge für die ver-di-Bundeskonferenz über die Landesbezirkskonferenz Baden-Württemberg (A086), Bezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin (V010) und Landesbezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin-Brandenburg (V009) zur „Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen” eingebracht, die auch beschlossen wurden.

Seit dem letzten Jahr arbeiten Einige von uns u.A. in den Landes- bzw. Bundeskommission(en) der Solo-Selbständigen mit, die traditionell nicht mit Bildungsarbeiterinnen besetzt waren. Wir konnten so eine Sensibilität für die Beschäftigungssituation in gewerkschaftsnahen Unternehmen wie dem DGB-Bildungswerk BUND e.V. aufbauen. Wir kooperieren so heute mit Kolleginnen aus Hamburg, Hannover, Köln, Berlin und Karlsruhe.

Heute stellen wir einen neuen Kontakt mit der „Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten“ vor. In Ihrer Selbstdarstellung fordern sie u.A., dass „Lehrbeauftragte […] endlich als gleichberechtigte Hochschulmitglieder Anerkennung finden“ und „sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden“ müssen. Und das gilt auch für Lehrkräfte an VHS und die Bildungsarbeiterinnen in gewerkschaftlich geführten Bildungseinrichtungen. Sowohl den Lehrbeauftragten der Hochschulen, den Lehrkräften der VHS und den Bildungsarbeiterinnen in gewerkschaftlich geführten Bildungseinrichtungen ist gemein, dass sie in mit öffentlichen Geldern bezuschussten, mit einem öffentlichen Auftrag ausgestatteten Einrichtungen arbeiten, die von einem gesellschaftlichen Konsens getragen auch ihre Arbeitsbedingungen dem gesellschaftlichen Diskurs anpassen und zeigen sollten, dass marktpoliitische Forderungen aus Politik und Gewerkschaften mehr sind als hohle Phrasen.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

sicht.weisen –akualisiert–

  20.04.2017 21:02, von , Kategorien: Gewerkschaft, Termine

ver.disicht.weisen • 16. Mai 2017

Das Thema Selbstständigkeit gewinnt mit der Digitalisierung für Gewerkschaften an Bedeutung. Crowdsourcing-Plattformen vereinfachen die Vergabe von Aufträgen an Selbstständige. Aus diesem Grund hat ver.di ihre Mitglieder befragt, vor welchen Herausforderungen sie als Solo-Selbstständige stehen, welche Bedeutung für sie Crowdsourcing-Plattformen bei der Akquise haben, welche Erfahrungen sie auf diesen Plattformen sammeln und welche Erwartungen sie als Selbstständige an ihre Gewerkschaft stellen.

Die Ergebnisse der Online-Befragung, an der über 800 Solo-Selbstständige teilgenommen haben, werden auf der Veranstaltung zur Diskussion gestellt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pongratz von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Veronika Mirschel vom ver.di-Referat Selbstständige und Sarah Bormann vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit (Projekt Cloud und Crowd) wollen wir diskutieren, was dies für Gewerkschaften bedeutet. Neben den Problemen und Erwartungen von Solo-Selbständigen und dem Thema Crowdwork wird es dabei auch darum gehen, dass die Einteilung in abhängig Beschäftigte und Selbstständige zunehmend schwierig wird, weil immer mehr Erwerbstätige unterschiedliche Erwerbsformen miteinander kombinieren.

Mittwoch, 16. Mai 2017
18:00–20:00 Uhr

ver.di-Bundesverwaltung
Paula-Thiede-Ufer, 10179 Berlin
Raum Nabucco, BG

Artikel im Archiv (PDF, 252 kB)

Auftraggeber Gewerkschaft

  13.04.2017 01:46, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

Der thread im Mitgliedernetz, auf den hier bereits im internen Bereich hingewiesen wurde, läuft weiter.

Insbesondere hat ein Kollege bzgl. des Verbots, eine Selbstdarstellung der Initiative der Freien zu verbreiten, darauf hingewiesen, dass Artikel 9 Absatz 3 Satz 1 und besonders Satz 2 des Grundgesetzes regelt: „Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig.”

Allerdings muss klar gestellt werden, dass die Geschäftsführung selbstverständlich die Initiative, die sich für die Rechte der Freien einsetzt, in keiner Weise behindert – es ist der Initiative zumindest untersagt etwas Anderes zu behaupten.

:: Nächste >>

Suche

Online users

powered by b2evolution