Tagesfortschritt:

 (FRT)
Diskurs
um die Arbeitnehmerweiterbildungsgesetze der Länder – deren Bedeutung im politisch gesellschaftlichen Gewerkschaftsumfeld

Kategorie: "Gewerkschaft"

Willkommen!

  14.10.2013 05:12, von , Kategorien: Gewerkschaft

Dieses blog wird von Mitgliedern einer Initiative von selbst­stän­di­gen Bil­dungs­ar­bei­ter­in­nen am DGB Er­wachs­en­en­bil­dungs­zen­trum Hattingen (Ruhr) des DGB-Bildungswerks e.V., moderiert, die an diesem Ort gewerkschaftlich, politisch arbeiten.

Das Ziel ist der Diskurs!

Hier sollen alle Meinungen, insbesondere die oft ungehörten, zu Wort kommen.

Dass hier das unmöglich Scheinende, das Neuartige, das Andere und deren Gegenteile Raum erhalten sollen, impliziert die Unmöglilchkeit, für Jemanden sprechend oder die Meinung Aller widergespiegelnd, Partei zu ergreifen. Nichtsdestotrotz haben wir eine Meinung!

Nebenstehend kann sich jede registrieren und gelangt, nach persönlicher Prüfung, in den Mitgliederbereich, in dem Vertraulichkeit und Respekt die Gebote sind.

Wir möchten besonders auf die site der Hamburger Kolleginnen und deren Schwarzbuch Weiterbildung und den Vernetzungsblog Prekäres Wissen hinweisen, die ebenfalls Plattformen für prekär Beschäftigte in der Bildungsarbeit sind.

BGE – eine Gewerkschaftssicht

  13.12.2017 01:08, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

ver.diNr. 4 • Wirt­schafts­po­li­tik • Informationen • ver.di • 12.17

„Der Vorschlag eines BGE klingt zunächst attraktiv“ – „wenig ernst zu nehmen“.

Das ist der Ansatz mit dem sich der ver.di Bundesvorstand in den Diskurs einklingt.

Dies ist durchaus verständlich. Mit einem BGE fiele die Notwendigkeit von Gewerkschaften weg. Aber warum ist das so schrecklich, wenn die tatsächliche Notwendigkeit nicht mehr gegeben wäre?

Mit eben dieser Angst im Nacken behauptet ver.di, alle, die sich damit beschäftigen, hätten keine Ahnung von Finanzpolitik und von den tatsächlichen Durchsetzungkräften in dieser Gesellschaft. Etwas seltsam mutet die abschließende Argumentation an, die, auf die wirklichen Machtverhältnisse rekurrierend, den gewerkschaftlichen Kanon aufstellt: „Die gewerkschaftlichen Alternativen sind klar: Die emanzipatorische Alternative zu schlechten Arbeitsverhältnissen und einer ungerechten Verteilung liegt in der Humanisiesierung, Demokratisierung, Verkürzung und gerechten Verteilung aller gesellschaftlich notwendigen bezahlten wie unbezahlten Arbeit, sowie in einer gerechteren Verteilung der Einkommen und Vermögen. Dies wird nur durch kollektive und gesetzliche Regelungen und starke Gewerkschaften durchgesetzt werden können.“

Interessant dazu die Grafiken in der vorigen Ausgabe der selben Reihe mit dem Titel „Ungleiches Deutschland – Warum wird die soziale Spaltung tiefer?“, in der die „Zunehmende Ungleichheit der Nettoeinkommen“ (S. 2), die „Ungleichverteilung der Vermögen“ (S. 3) und – dies zur Durchsetzungskraft der Gewerkschaften – die abnehmende „Tarifbindung in Deutschland“ (S. 6) grafisch aufgetragen wird.

Liegt es nicht auf der Hand, dass ein völlig anderer Ansatz evtl. deutlich effizientere Lösungen zu Tage fördern könnte?

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Gesetzlicher Mindestlohn für Selbständige

  12.12.2017 18:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

EJVEJF • Freelance • Michael Hirschler, djv • 09.06.17

Menschen, die ohne offizielles Arbeitsverhältnis beschäftigt werden, werden bei den Themen faire Bezahlung und soziale Ansprüche oft alleingelassen. Tarifverträge, das Arbeitsrecht und selbst die Sozialversicherung gelten für sie gar nicht oder nur in Grenzen.

Die Zahl der Betroffenen ist hoch, Schätzungen sprechen von jedem siebten Beschäftigten. Europas Gewerkschaften wollen jetzt in die Offensive gehen, um die Rechtslage und soziale Situation dieser Personen zu verbessern.

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„Verunsicherungsbahnhof“ Südkreuz

  24.11.2017 13:52, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Gewerkschaft, Initiative der Freien

taz.bewegung • 11.2017

S-Bhf. Südkreuz (Westhalle), Berlin
Aktionstag gegen den „Verunsicherungsbahnhof“ Südkreuz
27.11.2017, 16:00 Uhr - 27.11.2017, 20:00 Uhr

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„Das Goethe-Institut entzieht sich weiter seiner Verantwortung für die Honorarlehrkräfte“

  20.11.2017 15:09, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

tazÖkoArbeit • Inland/Bildung • Ralf Pauli • 17. 11. 2017

(woi) Das Geschäft mit dem Einsatz von Honorarkräften zum Lohn-Dumping blüht. Viele gemeinnützige und halbstaatliche Organisationen wie das DGB-Bildungswerk oder das Goethe-Institut haben ihr Wirtschaftsmodell auf der Vergabe von Aufträgen an Solo-Selbstständige gegründet – zu Bedingungen, die jedem gewerkschaftlichen Anspruch spotten. Dabei muss anerkannt werden, dass in den Töpfen dieser Institutionen meist ebenso wenig Geld vorhanden ist. Aber gerade bei Institutionen wie der Gewerkschaft oder halbstaatlichen Institutionen darf ein politischer Wille zur Bildung vorausgesetzt werden und der Wille den eigenen Wertmaßstäben zu genügen. Aus einsehbaren Gründen setzen sich die wenigen Festangestellten eher zurückhaltend für ihre freien Kolleginnen ein – doch nun soll es auch sie erwischen.

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DGB Tarife – so geht's!

  05.10.2017 15:43, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Ökonomie

FB 13die besonderen • report • S. 5 • Karl-Heinz Weber • 02/2017

… die Bereitschaft zu Veränderungen [stieg] auch auf Arbeitgeberseite, wenngleich aus einer anderen Motivation heraus: Es sollten Personalkosten eingespart werden!

Eine der Positionen war: Wir sind mit der Absenkung der Einstiegsgehälter einverstanden, wenn variable Entgeltbestandteile eingeführt und die Maximalbeträge in den Entgeltgruppen angehoben werden. Dabei soll das Senioritätsprinzip nicht vollends über Bord geworfen werden.

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FB 13die besonderen • report • S. 6 • Gerd Denzel • 02/2017

Tarifbonus, Vorteilsregelung, Nachteilsausgleich, Differenzierungsklausel – das Kind hat viele Namen. Gemeint sind Vereinbarungen in Tarifverträgen, die einzelne Leistungen explizit und exklusiv den Gewerkschaftsmitgliedern vorbehalten.

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Der männliche gewerkschaftlich organisierte Arbeiter wählt überproportional rechts

  25.09.2017 19:48, von , Kategorien: Hintergrund, Gewerkschaft

DGBeinblick#btw17 • 25.09.2017

Der Urgewerkschafter – männlicher Arbeiter – liegt um 6 Prozentpunkte über dem deutschen Schnitt bei der positiven Bewertung des rechten Rands! Die Bundestagswahlen sind damit die Fortschreibung der Wahlen im Saarland und NRW.

Die Gewerkschaften haben nichts mehr zu bieten.

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gerechte Honorierung

  15.07.2017 10:37, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Initiative der Freien

Einkommens- und Vermögensungleichheit

Was man dagegen tun kann

28./29. August 2017 im DGB Tagungszentrum Hattingen

Mitbestimmumg 4.0

  06.07.2017 00:13, von , Kategorien: Seminare, Gewerkschaft, Ökonomie, Hintergrund, Bz.MiBa, Hintergrund

HBSMITBESTIMMUNG • Interview • Annette Jensen • 18.10.2016

„Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte belegt aber, dass das technisch Mögliche nicht darüber entscheidet, was geschieht …“
Sabine Pfeifer (auf die sich Dörre u.A. etwas despektierlich bezieht) in einem Interview während des Digitalisierungskongresses dieser Woche in Mitbestimmung.

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Mindestlohnanpassung in der beruflichen Weiterbildung

  22.05.2017 16:36, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Ökonomie

ver.diBildung Wissenschaft Forschung • FB 5 • Autor • 22.05.2017

ver.di und GEW einigten sich mit dem Arbeitgeberverband „Zweckgemeinschaft“ des Bundesverbandes der Träger Beruflicher Bildung (BBB) darauf, den Mindestlohn für das pädagogische Personal in der beruflichen Weiterbildung zum 01. Januar 2018 um 4,5 % auf 15,26 €/h zu erhöhen.

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11.000 Unterschriften für den Paradigmenwechsel

  09.05.2017 17:48, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Ökonomie

GEWInformationen • Hochschule und Forschung • Infos für einzelne Gruppen • Lehrbeauftragte • 03.02.2017

„Die große Zustimmung zu unserer Petition zeigt uns, dass sich das Bewusstsein in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren gewandelt hat“, sagte Linda Guzzetti, eine der Initiator*innen der Petition. „Die Menschen, auch wenn sie selbst keine Lehrbeauftragten sind, akzeptieren nicht mehr, dass die Hochschulen die Lehraufträge missbrauchen, um Lehre billig anzubieten. Schließlich haben der Berliner Senat und die Hochschulen als öffentliche Arbeitgeber eine Vorbildfunktion.“

(woi) Auch diese Aktion der AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN zeigt, dass die Ruhe für insbesondere in der Öffentlichkeit stehende Arbeitgeber, die Honorarkräfte zur Kostenreduktion (aus-)nutzen, vorbei ist. Die Ansage der Gewerkschaften, dass Gute Arbeit auch gut zu honorieren ist, wird verstanden. Bei der ARD, dem Goethe-Institut und wie hier an den Berliner Hochschulen, aber auch bei den Bildungseinrichtungen der Gewerkschaften selbst, rumort es.

Die AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN wird in Kürze Gespräche mit Vertreterinnen von Parteien und Regierung führen – an einer gerechten und auskömmlichen Honorierung der selbstständigen Bildungsarbeiterinnen geht kein Weg mehr vorbei.

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