Tagesfortschritt:

 (FRT)
Diskurs
um die Arbeitnehmerweiterbildungsgesetze der Länder – deren Bedeutung im politisch gesellschaftlichen Gewerkschaftsumfeld

Kategorie: "Gewerkschaft"

Willkommen!

  14.10.2013 05:12, von , Kategorien: Gewerkschaft

Dieses blog wird von Mitgliedern einer Initiative von selbst­stän­di­gen Bil­dungs­ar­bei­ter­in­nen am DGB Er­wachs­en­en­bil­dungs­zen­trum Hattingen (Ruhr) des DGB-Bildungswerks e.V., moderiert, die an diesem Ort gewerkschaftlich, politisch arbeiten.

Das Ziel ist der Diskurs!

Hier sollen alle Meinungen, insbesondere die oft ungehörten, zu Wort kommen.

Dass hier das unmöglich Scheinende, das Neuartige, das Andere und deren Gegenteile Raum erhalten sollen, impliziert die Unmöglilchkeit, für Jemanden sprechend oder die Meinung Aller widergespiegelnd, Partei zu ergreifen. Nichtsdestotrotz haben wir eine Meinung!

Nebenstehend kann sich jede registrieren und gelangt, nach persönlicher Prüfung, in den Mitgliederbereich, in dem Vertraulichkeit und Respekt die Gebote sind.

Wir möchten besonders auf die site der Hamburger Kolleginnen und deren Schwarzbuch Weiterbildung und den Vernetzungsblog Prekäres Wissen hinweisen, die ebenfalls Plattformen für prekär Beschäftigte in der Bildungsarbeit sind.

DGB Tarife – so geht's!

  05.10.2017 15:43, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Ökonomie

FB 13die besonderen • report • S. 5 • Karl-Heinz Weber • 02/2017

… die Bereitschaft zu Veränderungen [stieg] auch auf Arbeitgeberseite, wenngleich aus einer anderen Motivation heraus: Es sollten Personalkosten eingespart werden!

Eine der Positionen war: Wir sind mit der Absenkung der Einstiegsgehälter einverstanden, wenn variable Entgeltbestandteile eingeführt und die Maximalbeträge in den Entgeltgruppen angehoben werden. Dabei soll das Senioritätsprinzip nicht vollends über Bord geworfen werden.

Artikel im Archiv (PDF, 328 kB)

 

FB 13die besonderen • report • S. 6 • Gerd Denzel • 02/2017

Tarifbonus, Vorteilsregelung, Nachteilsausgleich, Differenzierungsklausel – das Kind hat viele Namen. Gemeint sind Vereinbarungen in Tarifverträgen, die einzelne Leistungen explizit und exklusiv den Gewerkschaftsmitgliedern vorbehalten.

Artikel im Archiv (PDF, 239 kB)

Der männliche gewerkschaftlich organisierte Arbeiter wählt überproportional rechts

  25.09.2017 19:48, von , Kategorien: Hintergrund, Gewerkschaft

DGBeinblick#btw17 • 25.09.2017

Der Urgewerkschafter – männlicher Arbeiter – liegt um 6 Prozentpunkte über dem deutschen Schnitt bei der positiven Bewertung des rechten Rands! Die Bundestagswahlen sind damit die Fortschreibung der Wahlen im Saarland und NRW.

Die Gewerkschaften haben nichts mehr zu bieten.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

gerechte Honorierung

  15.07.2017 10:37, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Initiative der Freien

Einkommens- und Vermögensungleichheit

Was man dagegen tun kann

28./29. August 2017 im DGB Tagungszentrum Hattingen

Mitbestimmumg 4.0

  06.07.2017 00:13, von , Kategorien: Seminare, Gewerkschaft, Ökonomie, Hintergrund, Bz.MiBa, Hintergrund

HBSMITBESTIMMUNG • Interview • Annette Jensen • 18.10.2016

„Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte belegt aber, dass das technisch Mögliche nicht darüber entscheidet, was geschieht …“
Sabine Pfeifer (auf die sich Dörre u.A. etwas despektierlich bezieht) in einem Interview während des Digitalisierungskongresses dieser Woche in Mitbestimmung.

Artikel im Archiv (PDF, 2,1 MB)

Mindestlohnanpassung in der beruflichen Weiterbildung

  22.05.2017 16:36, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Ökonomie

ver.diBildung Wissenschaft Forschung • FB 5 • Autor • 22.05.2017

ver.di und GEW einigten sich mit dem Arbeitgeberverband „Zweckgemeinschaft“ des Bundesverbandes der Träger Beruflicher Bildung (BBB) darauf, den Mindestlohn für das pädagogische Personal in der beruflichen Weiterbildung zum 01. Januar 2018 um 4,5 % auf 15,26 €/h zu erhöhen.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

11.000 Unterschriften für den Paradigmenwechsel

  09.05.2017 17:48, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Ökonomie

GEWInformationen • Hochschule und Forschung • Infos für einzelne Gruppen • Lehrbeauftragte • 03.02.2017

„Die große Zustimmung zu unserer Petition zeigt uns, dass sich das Bewusstsein in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren gewandelt hat“, sagte Linda Guzzetti, eine der Initiator*innen der Petition. „Die Menschen, auch wenn sie selbst keine Lehrbeauftragten sind, akzeptieren nicht mehr, dass die Hochschulen die Lehraufträge missbrauchen, um Lehre billig anzubieten. Schließlich haben der Berliner Senat und die Hochschulen als öffentliche Arbeitgeber eine Vorbildfunktion.“

(woi) Auch diese Aktion der AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN zeigt, dass die Ruhe für insbesondere in der Öffentlichkeit stehende Arbeitgeber, die Honorarkräfte zur Kostenreduktion (aus-)nutzen, vorbei ist. Die Ansage der Gewerkschaften, dass Gute Arbeit auch gut zu honorieren ist, wird verstanden. Bei der ARD, dem Goethe-Institut und wie hier an den Berliner Hochschulen, aber auch bei den Bildungseinrichtungen der Gewerkschaften selbst, rumort es.

Die AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN wird in Kürze Gespräche mit Vertreterinnen von Parteien und Regierung führen – an einer gerechten und auskömmlichen Honorierung der selbstständigen Bildungsarbeiterinnen geht kein Weg mehr vorbei.

„Wer hält das Goethe-Institut am Leben – das sind die Dozenten“*

  03.05.2017 00:15, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

/INFOradio_RBBINFOradio rbb • Apropos Wirtschaft • Bettina Meier • 01.05.17 09:24

(woi) Im Beitrag Vernetzung dieses blogs hatten wir auf einen Brief der Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten an Andrea Nahles, BMAS verwiesen. Das INFOradio des Rundfunks Berlin Brandenburg hat in einem Beitrag zum 1. Mai u.A. diesen Brief, bzw. die Stellungnahme des BMAS kommentiert. Hintergrund dieses Schreibens an das BMAS ist die seit langem schwelenden Auseinandersetzung mit dem Goethe-Institut, das als Repräsentant deutscher Kultur in der Vergangenheit nicht Willens war, Verantwortung für die bei ihm Beschäftigten freien Mitarbeiterinnen zu übernehmen.

Das Gebaren des Goethe-Instituts, weit mehr als nur irgendein Unternehmen, das irgendeinen Bildungsauftrag kommerzialisiert, ähnelt sowohl dem der ARD (s. dazu Noch ein taz Artikel ebenfalls in diesem blog), einer öffentlich rechtlichen Anstalt, als auch dem DGB-Bildungswerk e.V., einer unmittelbaren Tochter des DGB, in dessen Vorstand DGB-Vorsitzende sitzen.

* Zitat,13′15″

Gute Arbeit

  28.04.2017 19:22, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

mediafonGunter Haake • 2016

Zu den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung gehört auch die Frage, wie Gewerkschaften auf selbstständige Erwerbsformen reagieren. […] Nicht zuletzt durch das eher schleichende Vordringen ,atypisch’ genannter Arbeitsbeziehungen und die zu verhaltenen Reaktionen darauf konnten sich negative Aspekte ausbreiten: Soziale Sicherung und gerechte Einkommensverteilung stehen – auch durch Formen „liquider Arbeit“ und der Solo-Selbstständigkeit unter Druck. Beide werden daher oft als Synonyme für den Verlust von Sicherheiten und als Gefahr für die gewerkschaftliche Durchsetzungsmacht gesehen. Das können sie sein, insbesondere dort, wo sie als reines Kostensenkungsinstrument missbraucht werden und die Belegschaften spalten. Trotzdem wohnt ihnen ein Emanzipations- und Gestaltungspotenzial inne, das in einseitig dystopischen Betrachtungen zur Zukunft der Arbeit eher übersehen wird.

Erste Ergebnisse: ver.di-Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit

  28.04.2017 13:49, von , Kategorien: Gewerkschaft, Initiative der Freien

ver.diFreie/Selbstständige • Pressemitteilung • Innovation und Gute Arbeit • 20.04.2017

Viele Solo-Selbstständige befinden sich in einer wirtschaftlich prekären Lage. Obgleich die Befragten außerordentlich gut qualifiziert sind, erbringt die Selbstständigkeit auch in Vollzeit oft nur bescheidene Erträge. Über ein Fünftel der Vollzeiterwerbstätigen verdient weniger als 1.000 Euro brutto im Monat.

In einem FACT-Sheet veröffentlcht ver.di erste Ergebnisse aus der gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pongratz (Ludwig-Maximilians-Universität München) durchgeführten Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit.

Artikel im Archiv (PDF, 996 kB)

Noch ein taz-Artikel …

  28.04.2017 11:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Initiative der Freien

tazGesellschaft • Medien • Thomas Klatt • 27. 4. 2017

(woi) … und die Initiative der Freien und Solo-Selbstständigen am DGB-Bildungswerk BUND e.V. hat wieder nichts damit zu tun – wenngleich dieser Artikel aus dem Herzen spricht – und dem Verstand: Nahezu durchgängig genügt es die Berufsbezeichnungen der Solo-Selbstständigen in den Medienanstalten durch „Bildungsarbeiterinnen“ und „Sachmittel“ durch „Lieferanten“ zu ersetzen und es entsteht ein sehr genaues Abbild des Umgangs mit Freien beim DGB-Bildungswerk BUND e.V.

Vernetzung

  23.04.2017 12:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Initiative der Freien

SprachlehrbeauftragteBundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten • Linda Guzzetti • 16.03.2017

(woi) Die Initiative der Solo-Selbständigen im ,DGB-Bildungswerk BUND e.V.‘ vernetzt sich weiter.

Bereits in 2015 hatten wir Anträge für die ver-di-Bundeskonferenz über die Landesbezirkskonferenz Baden-Württemberg (A086), Bezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin (V010) und Landesbezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin-Brandenburg (V009) zur „Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen” eingebracht, die auch beschlossen wurden.

Seit dem letzten Jahr arbeiten Einige von uns u.A. in den Landes- bzw. Bundeskommission(en) der Solo-Selbständigen mit, die traditionell nicht mit Bildungsarbeiterinnen besetzt waren. Wir konnten so eine Sensibilität für die Beschäftigungssituation in gewerkschaftsnahen Unternehmen wie dem DGB-Bildungswerk BUND e.V. aufbauen. Wir kooperieren so heute mit Kolleginnen aus Hamburg, Hannover, Köln, Berlin und Karlsruhe.

Heute stellen wir einen neuen Kontakt mit der „Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten“ vor. In Ihrer Selbstdarstellung fordern sie u.A., dass „Lehrbeauftragte […] endlich als gleichberechtigte Hochschulmitglieder Anerkennung finden“ und „sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden“ müssen. Und das gilt auch für Lehrkräfte an VHS und die Bildungsarbeiterinnen in gewerkschaftlich geführten Bildungseinrichtungen. Sowohl den Lehrbeauftragten der Hochschulen, den Lehrkräften der VHS und den Bildungsarbeiterinnen in gewerkschaftlich geführten Bildungseinrichtungen ist gemein, dass sie in mit öffentlichen Geldern bezuschussten, mit einem öffentlichen Auftrag ausgestatteten Einrichtungen arbeiten, die von einem gesellschaftlichen Konsens getragen auch ihre Arbeitsbedingungen dem gesellschaftlichen Diskurs anpassen und zeigen sollten, dass marktpoliitische Forderungen aus Politik und Gewerkschaften mehr sind als hohle Phrasen.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

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