Tagesfortschritt:

 (FRT)
Diskurs
um die Arbeitnehmerweiterbildungsgesetze der Länder – deren Bedeutung im politisch gesellschaftlichen Gewerkschaftsumfeld

Kategorie: "Die Welt … und der ganze Rest!"

Geh denken!

  14.03.2016 18:27, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Gewerkschaft, Die Welt … und der ganze Rest!

Gedenken an Opfer entlässt Täter aus der geschichtlichen Betrachtung.

geh denken

In der Einigkeit sich der Opfer in Trauer zuzuwenden, entgehen die Täter den Blicken der Nachwelt. Und die Hinterbliebenen von Gewalt und Terror sind die, die Gedenktage am wenigsten brauchen – jeden Tag werden sie durch die Lücken in ihren Reihen an das Unfassbare erinnert.

Jeder Tag, an dem den Demagogen entgegen getreten wird, die mit Worten die Lunte legen, mit der Verbreitung menschenverachtender Gesinnungen den Boden erneut für das alltägliche Unfassbare bereiten und sich dabei auf Demokratie, Rede- und Versammlungsfreiheit und mit einem großen „C“ auf christliche Werte berufen, ist ein Gedenktag – ein Gedenktag an die Verbrecher und Verbrechen der Vergangenheit.

Dieser Text sollte zum 11.09., dem „Opfer des Faschismus-Tages“, erscheinen – nach den Wahlen am Sonntag, muss er heute erscheinen.

Sicherung des Ein(Aus!)kommes

  13.03.2016 16:55, von , Kategorien: Gewerkschaft, Die Welt … und der ganze Rest!

taz • Gesellschaft • 5. 1. 2016 • Christian Rath

Vergütungsregeln für freie Journalisten
Halbherzige Hilfe bei Honoraren

Freie Journalisten werden schlecht bezahlt. Das soll sich ändern – doch DJV und Verdi finden den Gesetzentwurf des Justizministers lückenhaft.

(woi) Christian Rath berichtet in seinem Artikel über einen Gesetzentwurf um die Vergütungssituation freier Journalisten zu stärken. Kritisiert wird der Entwurf, da er den Verlegern zu viele Schlupflöcher lasse, die diese auch weidlich ausnutzen.

Die Grundparameter der geschilderten Ausgangssituation lassen sich fast grundsätzlich für „Freie“ beobachten – „Journalisten“ ist fast beliebig gegen „freie Selbstständige“ austauschbar:

„Journalisten verdienen im Schnitt laut DJV kaum mehr als 2.000 Euro pro Monat. Das ist weniger als die Hälfte eines Redakteurs mit 15 Berufsjahren. […]

Hauptgrund der miesen Bezahlung ist die schlechte Verhandlungsposition. […]

Wer seine Rechte einklagt, müsse damit rechnen, dass er ab sofort von den Zeitungen keine Aufträge mehr erhält. Im Gesetzentwurf ist sogar von Schwarzen Listen („blacklisting“) die Rede. […]“

 

Hinweis: Solidarität der Tausenden

Safe Harbor 2.0.0.0.1

  19.02.2016 11:45, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Ökonomie, Ökonomie, Die Welt … und der ganze Rest!

c't • Trends & News • c't 5/2016 • S. 41 • Christiane Schulzki-Haddouti • 19.02.16

Neuer Datenschutzschild
Das Abkommen „Privacy Shield“ soll Safe Harbor ersetzen

Privacy Shield

(woi) In der am Samstag erscheinenden c't 5/2016, berichtet Christiane Schulzki-Haddouti, eine wahre Kennerin des Metiers, zum Stand des „Privacy Shield“ Abkommens, der Neuauflage des vom EuGH kassierten „Save Harbor“ Abkommens (siehe Artikel vom 06.02.16). Doch obwohl das Urteil des EuGH rechtskräftig ist, lavieren sich Firmen und Politik am Recht vorbei:

Die EU-Kommission betont, dass die US-Unterhändler schriftlich zugesichert hätten, der Geheimdienst-Zugriff erfolge zu „rechtlich ganz klar festgelegten Bedingungen, unter strenger Aufsicht und in begrenztem Umfang“. Er soll auf Gründe der „nationalen Sicherheit“ beschränkt sein.

Wohlgemerkt, der US-nationalen Sicherheit. Welcher Europäer kann sowas unterschreiben?

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Freie und Gleiche

  19.02.2016 03:08, von , Kategorien: Gewerkschaft, Die Welt … und der ganze Rest! , Tags:

Wikipedia • Marie Juchacz • Weimar • Nationalversammlung • 19. Februar 1919

  „Meine Herren und Damen!“ (Heiterkeit.) „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.“

Marie Juchacz: am 19. Februar 1919 in ihrer Rede vor der Nationalversammlung in Weimar.

Safe Harbor 2.0

  06.02.2016 21:34, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Ökonomie, Ökonomie, Die Welt … und der ganze Rest!

The Pirate Bay

(woi) Ein Hafen, den man nicht gezwungen sein will anlaufen zu müssen!

Das Ringen um ein neues Abkommen zum Austausch europäischer Daten mit den USA hat ein vorläufiges Ende genommen. Damit zufrieden ist eigentlich nur die Wirtschaft, die US-amerikanische, die bis auf Weiteres so wetermachen kann wie bisher.

Die Kontrolle über die Einhaltung der neuen Bestimmungen obliegen bisherigen Informationen zu Folge der Federal Trade Commission, einer US-Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde, deren Aufsichts­behörde wiederum die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Das stützt Vertrauen ungemein! Aber es gibt ja da noch einen Ombudsmann für Streitfälle – angesiedelt beim US-Außenministerium …

Hier hilft eventuell der etwas ältere (Juli 2015) Artikel der c't-Redaktion „NSA-Skandal und kein Ende: Was bisher geschah“ ein wenig, die Dinge ein zu ordnen.

Über den aktuellen Stand der neuen EU-Regelung zum Datentransfer in die USA klärt der Artikel „Ein Sieb als Schutzschild“ auf Zeit-online auf.

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Morgen Kolleginnen wird's was geben …

  23.12.2015 16:15, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Die Welt … und der ganze Rest! , Tags: , , , ,

… noch mehr Glitter!

… nach 10 Jah­ren 50 Eu­ro mehr für die Bil­dungs­ar­bei­te­rin­nen des DGB-­Bil­dungs­werks! …

♫ Frohlocket ♪♫♬

Dennoch allen Kol­le­gin­nen, Un­ter­stüt­ze­rin­nen und Weg­ge­nos­sin­nen, von Karls­ru­he bis Ber­lin, Ent­span­nung im al­ten und die besten Wün­sche für das neue Jahr – und im­mer eine hand­breit Koh­le unter dem Kiel!

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Filmfestival Futurale

  26.11.2015 12:54, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Gewerkschaft, Ökonomie, Ökonomie, Die Welt … und der ganze Rest!

Futurale

Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und welche Spielregeln brauchen wir dafür? Diesen Fragen widmet sich das Filmfestival Futurale des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Ein Jahr lang wird die Futurale insgesamt 7 Filme in 25 Städten zeigen.

Arbeiten 4.0

Zur Eröffnung der Futurale in Karlsruhe mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, laden wir Sie herzlich ein! Nach dem Sektempfang eröffnet Andrea Nahles das Festival mit einem Publikumsgespräch und im Anschluss bekommen sie den Eröffnungsfilm PRINT THE LEGEND zu sehen.

Wann und wo?
Am 26.11.2015 um 19:30 Uhr in der Kinemathek Karlsruhe / Studio 3, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe

Freikarten an der Abendkasse
Mit dem Kennwort "Freikarten 4.0" erhalten Sie 2 Freikarten an der Abendkasse.
Bitte beachten Sie, die Plätze sind begrenzt.

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»Infosphäre«

  07.09.2015 01:16, von , Kategorien: Die Welt … und der ganze Rest!

ZKM

ZKM • Newsletter September 2015

Wie können wir den Herausforderungen des digitalen Zeitalters begegnen?
»Infosphäre« – die neue Ausstellung am ZKM!

Die großangelegte Ausstellung »Infosphäre« zeigt, welche Antworten heute von KünstlerInnen, DesignerInnen, ArchitektInnen und WissenschaftlerInnen auf die akuten Herausforderungen des digitalen Zeitalters gefunden werden: Wie gehen sie mit Big Data, Datensouveränität und der Verschmutzung der Infosphäre um?

Die Ausstellung macht die verborgenen Seiten der Infosphäre und ihre physische Präsenz in der Welt sichtbar: Kabel und Hardware, Datenzentren, Spionage-, Erkundungs- und Wettersatelliten, Serverräume von Finanzfirmen und Banken, die Infrastruktur der Infosphäre.

The Appearance of That Which Cannot be Seen
GLOBALE: Armin Linke

An der Schnittstelle zwischen der physischen und digitalen Welt, zwischen Exo-Evolution und Infosphäre, öffnen Linkes Beiträge den Blick auf zentrale Themenstellungen der GLOBALE wie Smart Technology, Big Data, Klimawandel und Industrie 4.0.

Mujeres Libres

  17.07.2015 00:00, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Die Welt … und der ganze Rest!

Mujeres Libres

Initiiert durch eine Militärrevolte in Spanisch-Marokko begann am 17. Juli 1936 der Staatsstreich des Militärs gegen die Zweite Spanische Republik.

Mujeres Libres

Guernica

Spanien wurde zu einem mi­li­tä­ri­schen und politischen La­bor für die schwelende Sy­stem­kon­kur­renz in Europa, die in den Zwei­ten Weltkrieg mündete. Die ge­wähl­te spa­ni­sche Re­gie­rung wur­de zu ei­nem frühen Op­fer der Ap­pease­ment-Haltung der füh­ren­den Demokratien, die nicht zu­letzt einem an­ti­kom­mu­ni­sti­schen Kal­kül ge­schul­det war.

Guernica

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