Tagesfortschritt:

 (FRT)
Diskurs
um die Arbeitnehmerweiterbildungsgesetze der Länder – deren Bedeutung im politisch gesellschaftlichen Gewerkschaftsumfeld

Selbstständige im Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald

  21.06.2017 01:03, von , Kategorien: Karlsruhe aktuell, Wirtschaft, Termine, Betrieb & Gewerkschaft

ver.diPersonengruppe Selbstständige • Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald

Stammtisch

26.07.2017 19:00 h

Walhalla
Augartenstr. 27

––––––––––––––––––––––––

Treffen am

Dienstag

28.11.2017 19:00 h

ver.di Haus
Rüppurrer Str. 1a
7. Stock, Raum Baden-Baden

Tagesordnung

Der Zugang ist um diese Zeit u.U. etwas komplex – achtet auf Zettel an der Klingel
ggf. 0178 4282842

Weitere Informationen, Diskurse, Protokolle etc. im geschlossenen Bereich der Gruppe im ver.di-Mitgliedernetz.

Beachtet auch Brennpunkt Rente am 24.03. im Ver.di-Haus

11.000 Unterschriften für den Paradigmenwechsel

  09.05.2017 17:48, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Ökonomie

GEWInformationen • Hochschule und Forschung • Infos für einzelne Gruppen • Lehrbeauftragte • 03.02.2017

„Die große Zustimmung zu unserer Petition zeigt uns, dass sich das Bewusstsein in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren gewandelt hat“, sagte Linda Guzzetti, eine der Initiator*innen der Petition. „Die Menschen, auch wenn sie selbst keine Lehrbeauftragten sind, akzeptieren nicht mehr, dass die Hochschulen die Lehraufträge missbrauchen, um Lehre billig anzubieten. Schließlich haben der Berliner Senat und die Hochschulen als öffentliche Arbeitgeber eine Vorbildfunktion.“

(woi) Auch diese Aktion der AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN zeigt, dass die Ruhe für insbesondere in der Öffentlichkeit stehende Arbeitgeber, die Honorarkräfte zur Kostenreduktion (aus-)nutzen, vorbei ist. Die Ansage der Gewerkschaften, dass Gute Arbeit auch gut zu honorieren ist, wird verstanden. Bei der ARD, dem Goethe-Institut und wie hier an den Berliner Hochschulen, aber auch bei den Bildungseinrichtungen der Gewerkschaften selbst, rumort es.

Die AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN wird in Kürze Gespräche mit Vertreterinnen von Parteien und Regierung führen – an einer gerechten und auskömmlichen Honorierung der selbstständigen Bildungsarbeiterinnen geht kein Weg mehr vorbei.

Sozialwahlen 2017

  09.05.2017 12:52, von , Kategorien: Bildungsurlaub

ver.diSozialwahlen • 2017

(woi) Etwas unscheinbar kommt sie daher, ist aber die sozialpolitisch DGBbedeutendste Wahl Deutschlands. Deshalb ver.di-Kreuzchen setzen und gleich in den Briefkasten.

Mit ihrem Aufruf   sozialwahlen_ulrike_hauffe.cleaned.pdf (PDF, 307 KB) verstärken die ver.di Frauen des LBz. HH die Aufforderung zur Teilnahme an den Sozialwahlen.

„Wer hält das Goethe-Institut am Leben – das sind die Dozenten“*

  03.05.2017 00:15, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

/INFOradio_RBBINFOradio rbb • Apropos Wirtschaft • Bettina Meier • 01.05.17 09:24

(woi) Im Beitrag Vernetzung dieses blogs hatten wir auf einen Brief der Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten an Andrea Nahles, BMAS verwiesen. Das INFOradio des Rundfunks Berlin Brandenburg hat in einem Beitrag zum 1. Mai u.A. diesen Brief, bzw. die Stellungnahme des BMAS kommentiert. Hintergrund dieses Schreibens an das BMAS ist die seit langem schwelenden Auseinandersetzung mit dem Goethe-Institut, das als Repräsentant deutscher Kultur in der Vergangenheit nicht Willens war, Verantwortung für die bei ihm Beschäftigten freien Mitarbeiterinnen zu übernehmen.

Das Gebaren des Goethe-Instituts, weit mehr als nur irgendein Unternehmen, das irgendeinen Bildungsauftrag kommerzialisiert, ähnelt sowohl dem der ARD (s. dazu Noch ein taz Artikel ebenfalls in diesem blog), einer öffentlich rechtlichen Anstalt, als auch dem DGB-Bildungswerk e.V., einer unmittelbaren Tochter des DGB, in dessen Vorstand DGB-Vorsitzende sitzen.

* Zitat,13′15″

Gute Arbeit

  28.04.2017 19:22, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

mediafonGunter Haake • 2016

Zu den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung gehört auch die Frage, wie Gewerkschaften auf selbstständige Erwerbsformen reagieren. […] Nicht zuletzt durch das eher schleichende Vordringen ,atypisch’ genannter Arbeitsbeziehungen und die zu verhaltenen Reaktionen darauf konnten sich negative Aspekte ausbreiten: Soziale Sicherung und gerechte Einkommensverteilung stehen – auch durch Formen „liquider Arbeit“ und der Solo-Selbstständigkeit unter Druck. Beide werden daher oft als Synonyme für den Verlust von Sicherheiten und als Gefahr für die gewerkschaftliche Durchsetzungsmacht gesehen. Das können sie sein, insbesondere dort, wo sie als reines Kostensenkungsinstrument missbraucht werden und die Belegschaften spalten. Trotzdem wohnt ihnen ein Emanzipations- und Gestaltungspotenzial inne, das in einseitig dystopischen Betrachtungen zur Zukunft der Arbeit eher übersehen wird.

Erste Ergebnisse: ver.di-Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit

  28.04.2017 13:49, von , Kategorien: Gewerkschaft, Initiative der Freien

ver.diFreie/Selbstständige • Pressemitteilung • Innovation und Gute Arbeit • 20.04.2017

Viele Solo-Selbstständige befinden sich in einer wirtschaftlich prekären Lage. Obgleich die Befragten außerordentlich gut qualifiziert sind, erbringt die Selbstständigkeit auch in Vollzeit oft nur bescheidene Erträge. Über ein Fünftel der Vollzeiterwerbstätigen verdient weniger als 1.000 Euro brutto im Monat.

In einem FACT-Sheet veröffentlcht ver.di erste Ergebnisse aus der gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pongratz (Ludwig-Maximilians-Universität München) durchgeführten Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit.

Artikel im Archiv (PDF, 996 kB)

Noch ein taz-Artikel …

  28.04.2017 11:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie, Initiative der Freien

tazGesellschaft • Medien • Thomas Klatt • 27. 4. 2017

(woi) … und die Initiative der Freien und Solo-Selbstständigen am DGB-Bildungswerk BUND e.V. hat wieder nichts damit zu tun – wenngleich dieser Artikel aus dem Herzen spricht – und dem Verstand: Nahezu durchgängig genügt es die Berufsbezeichnungen der Solo-Selbstständigen in den Medienanstalten durch „Bildungsarbeiterinnen“ und „Sachmittel“ durch „Lieferanten“ zu ersetzen und es entsteht ein sehr genaues Abbild des Umgangs mit Freien beim DGB-Bildungswerk BUND e.V.

Vernetzung

  23.04.2017 12:53, von , Kategorien: Gewerkschaft, Initiative der Freien

SprachlehrbeauftragteBundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten • Linda Guzzetti • 16.03.2017

(woi) Die Initiative der Solo-Selbständigen im ,DGB-Bildungswerk BUND e.V.‘ vernetzt sich weiter.

Bereits in 2015 hatten wir Anträge für die ver-di-Bundeskonferenz über die Landesbezirkskonferenz Baden-Württemberg (A086), Bezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin (V010) und Landesbezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin-Brandenburg (V009) zur „Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen” eingebracht, die auch beschlossen wurden.

Seit dem letzten Jahr arbeiten Einige von uns u.A. in den Landes- bzw. Bundeskommission(en) der Solo-Selbständigen mit, die traditionell nicht mit Bildungsarbeiterinnen besetzt waren. Wir konnten so eine Sensibilität für die Beschäftigungssituation in gewerkschaftsnahen Unternehmen wie dem DGB-Bildungswerk BUND e.V. aufbauen. Wir kooperieren so heute mit Kolleginnen aus Hamburg, Hannover, Köln, Berlin und Karlsruhe.

Heute stellen wir einen neuen Kontakt mit der „Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten“ vor. In Ihrer Selbstdarstellung fordern sie u.A., dass „Lehrbeauftragte […] endlich als gleichberechtigte Hochschulmitglieder Anerkennung finden“ und „sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden“ müssen. Und das gilt auch für Lehrkräfte an VHS und die Bildungsarbeiterinnen in gewerkschaftlich geführten Bildungseinrichtungen. Sowohl den Lehrbeauftragten der Hochschulen, den Lehrkräften der VHS und den Bildungsarbeiterinnen in gewerkschaftlich geführten Bildungseinrichtungen ist gemein, dass sie in mit öffentlichen Geldern bezuschussten, mit einem öffentlichen Auftrag ausgestatteten Einrichtungen arbeiten, die von einem gesellschaftlichen Konsens getragen auch ihre Arbeitsbedingungen dem gesellschaftlichen Diskurs anpassen und zeigen sollten, dass marktpoliitische Forderungen aus Politik und Gewerkschaften mehr sind als hohle Phrasen.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

sicht.weisen –akualisiert–

  20.04.2017 21:02, von , Kategorien: Gewerkschaft, Termine

ver.disicht.weisen • 16. Mai 2017

Das Thema Selbstständigkeit gewinnt mit der Digitalisierung für Gewerkschaften an Bedeutung. Crowdsourcing-Plattformen vereinfachen die Vergabe von Aufträgen an Selbstständige. Aus diesem Grund hat ver.di ihre Mitglieder befragt, vor welchen Herausforderungen sie als Solo-Selbstständige stehen, welche Bedeutung für sie Crowdsourcing-Plattformen bei der Akquise haben, welche Erfahrungen sie auf diesen Plattformen sammeln und welche Erwartungen sie als Selbstständige an ihre Gewerkschaft stellen.

Die Ergebnisse der Online-Befragung, an der über 800 Solo-Selbstständige teilgenommen haben, werden auf der Veranstaltung zur Diskussion gestellt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pongratz von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Veronika Mirschel vom ver.di-Referat Selbstständige und Sarah Bormann vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit (Projekt Cloud und Crowd) wollen wir diskutieren, was dies für Gewerkschaften bedeutet. Neben den Problemen und Erwartungen von Solo-Selbständigen und dem Thema Crowdwork wird es dabei auch darum gehen, dass die Einteilung in abhängig Beschäftigte und Selbstständige zunehmend schwierig wird, weil immer mehr Erwerbstätige unterschiedliche Erwerbsformen miteinander kombinieren.

Mittwoch, 16. Mai 2017
18:00–20:00 Uhr

ver.di-Bundesverwaltung
Paula-Thiede-Ufer, 10179 Berlin
Raum Nabucco, BG

Artikel im Archiv (PDF, 252 kB)

Herausforderungen von Digitalisierung und Automatisierung

  20.04.2017 19:49, von , Kategorien: Seminare, Gewerkschaft, Ökonomie, Arbeit 4.0, Hintergrund, Bz.MiBa, Hintergrund , Tags: , ,

Klaus Dörre • Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena • 8. Juli 2016

Dörres Arbeitsgebiete sind Kapitalismustheorie/Finanzmarktkapitalismus, flexible und prekäre Beschäftigung, Partizipation in Unternehmen, Arbeitsbeziehungen und Strategic Unionism, Green New Deal sowie Autoritarismus bei Jugendlichen.

Anm.: Zieht sich der Kapitalismus an seinem digitalen Schopf aus dem Sumpf
1. Beschäftigungswirkung, Prognosen
2. Arbeitspolitische Gestaltungsmöglichkeiten
3. Ökologie und Wachstum
4. Neue Technologien, Kontrolle und Demokratie
4:10 Industrie 4.0, Internet der Dinge, Big Data, disruptiv, CIM (computer integrated manufacturing), Halle 54, 15:45 Cäsur, Ende der neoliberalen Globalisierung (Wachstumsversprechen), repulsiv, Paradigma Antwort 4.0, Siemens Amberg, wenig Beispiele, 20:00 neue Pprosperitäts-Konstellation, keine Zunkunftsvision, makro ökonomisches , Profit-Klemmen-Krise, technologische Arbeitslosigkeit?, 32:42 reformierter Kapitalismus, 1. industrielle Revolution, lebendige Arbeit nicht verschwunden, Schwarmintelligenz, Gestaltungspotential, Gewerkschaften außen vor, 41:20 Regime panoptischer Kontrolle (Amazon), 41:50 Restrukturierung der Wertschöpfungketten, Arbeiten höchst unterschiedlicher Qualität vernetzen, Branchenprinzip wird unterlaufen, 43:50 Demokratisierung, Digit. ändert nichts an gegensätzlichen Interessen, Partizipation ist eingengesetzlich, macht Arbeit, Balance Imperialismus, vermehrt Steurungsarbeit über neue Technologien, 50:40 Arbeitsvermögen, das 5. Element: Steuerungsarbeit, Balance Kapitalismus; Revitalisierung Kapitalismus durch Verschiebung: Landnahme, Sharing Economy wird hegemonisiert, Verfügung über Zeit zurück …

Auftraggeber Gewerkschaft

  13.04.2017 01:46, von , Kategorien: Gewerkschaft, Ökonomie

Der thread im Mitgliedernetz, auf den hier bereits im internen Bereich hingewiesen wurde, läuft weiter.

Insbesondere hat ein Kollege bzgl. des Verbots, eine Selbstdarstellung der Initiative der Freien zu verbreiten, darauf hingewiesen, dass Artikel 9 Absatz 3 Satz 1 und besonders Satz 2 des Grundgesetzes regelt: „Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig.”

Allerdings muss klar gestellt werden, dass die Geschäftsführung selbstverständlich die Initiative, die sich für die Rechte der Freien einsetzt, in keiner Weise behindert – es ist der Initiative zumindest untersagt etwas Anderes zu behaupten.

In effektiver Gefangenschaft

  12.04.2017 12:06, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Netzneutralität, Ökonomie, Ökonomie

Der TagesspiegelDer Tagesspiegel • Welt • Harald Schumann und Elisa Simantke • 10.04.2017 15:39 Uhr

Die Abhängigkeit der Staaten von Microsoft

  • verursacht stetig steigende Kosten und blockiert den technischen Fortschritt in den staatlichen Behörden;
  • untergräbt systematisch das europäische Beschaffungs- und Wettbewerbsrecht;
  • geht einher mit einem erdrückenden politischen Einfluss für den Konzern;
  • und setzt die staatlichen IT-Systeme samt den Daten ihrer Bürger einem hohen technischen und politischen Sicherheitsrisiko aus.

Artikel im Archiv (PDF, … MB)

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Politische Bildung?

  06.04.2017 11:53, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft, Initiative der Freien, Termine

DGBBildungswerk Hessen e.V. / Weiterbildung Hessen e.V. • 23. Mai 2017

Auf der Fachtagung am 23. Mai (Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77) „Politisches Bewusstsein – jetzt! Wieviel politische Bildung braucht die Demokratie“, nimmt u.A. Dr. Julika Bürgin teil, die bereits auf der Tagung zur Ehrung von Hinrich Oetjen Anfang September 2014 in Hattingen durch ihre provokanten Thesen in Richtung der Erwachsenenbildner in Erinnerung bleibt: Diesseits der Beschlusslage, Elefant im Seminarraum – Zur Aktualität kritisch-emanzipatorischer gewerkschaftlicher Bildung.

Die Inhalte dieser Tagung stecken die beiden Einführungsvorträge ab: „Die Bedeutung der politischen Bildung für den Erhalt und Entwicklung der Demokratie“ (Dr. Julika Bürgin, Hochschule Darmstadt) und „Rolle der politischen Bildung im Rahmen der Erwachsenenbildung“ (Dr. Jana Trumann, Universität Duisburg-Essen).

Anmeldung bis zum 5. Mai 2017

Anträge des Ver.di Bundeskongresses 2015

  23.03.2017 16:52, von , Kategorien: 4xQs, Initiative der Freien

Für Solo-Selbstständige relevante Anträge:

A 064 eingereicht von der Bundesfachbereichskonferenz 10
Gegen prekäre Beschäftigungsformen
Entscheidung des Bundeskongresses: Zeilen 1 bis 19 und 26 bis 27 angenommen, Zeilen 21 bis 24 angenommen als Arbeitsmaterial zur Weiterleitung an den Bundesvorstand

A 078 eingereicht von der Bundeskonferenz Freie und Selbstständige
Aufnahme und Ausübung scheinselbstständiger Tätigkeiten effektiv verhindern
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen

A 079 eingereicht von der Bundeskonferenz Freie und Selbstständige
Scheinselbstständige bei den Abgeordneten des Bundes und der Länder verhindern und tatsächlich selbstständige Dienstleister stärken
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen als Arbeitsmaterial zu Antrag A 078

A 086 eingereicht von der Landesbezirkskonferenz Baden-Württemberg
Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen [s.a. V009 u. V010]
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen

A 087 eingereicht von der Landesbezirkskonferenz Baden-Württemberg
Nutzung der Mitgliederpotenziale unter Solo-Selbstständigen „ver.di entwickelt Instrumente durch die sichergestellt wird, dass Selbstständige nicht zur Untertunnelung des hart erkämpften und gesellschaftlich anerkannten gesetzlichen Mindestlohnes und der Tarife missbraucht werden können. […]“
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen als Arbeitsmaterial zur Weiterleitung an den Bundesvorstand

B 050 eingereicht von der Bundeskonferenz Freie und Selbstständige
Verbesserung des Schutzes für Selbstständige im Tarifvertragsgesetz (§ 12 a Arbeitnehmerähnliche Personen)
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen

F 054 eingereicht von der Bundeskonferenz Freie und Selbstständige
Rentenbeiträge für selbstständig tätige Dozentinnen und Dozenten in der Weiterbildung
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen

K 095 eingereicht von der Bundeskonferenz Freie und Selbstständige
Selbstständige bei öffentlicher Auftragsvergabe absichern
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen

N 031 eingereicht von der Bundeskonferenz Freie und Selbstständige
ver.di baut die Interessenvertretung für Selbstständige aus
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen als Arbeitsmaterial zur Weiterleitung an den Bundesvorstand

V 009 eingereicht von der Landesbezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin-Brandenburg
Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen ver.di soll sich für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen (zum Beispiel angemessene Honorarhöhe, die die selbst zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung und Alterssicherung berücksichtigt) der Solo-Selbstständigen (Selbstständige ohne angestellte Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter) in der Bildungsbranche, auch derjenigen, die für gewerkschaftliche Bildungsträger arbeiten, einsetzen. [s.a. A086]
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen

V 010 eingereicht von der Bezirksfachbereichskonferenz 5 Berlin
Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen
Entscheidung des Bundeskongresses: Erledigt durch Antrag V 009

V 014 eingereicht von der Bezirksfachbereichskonferenz 3 Frankfurt am Main und Region, Bundesfachbereichskonferenz 3, Landesbezirkskonferenz Hessen
Einflussnahme ver.di auf Stiftungen hinsichtlich prekärer Arbeitsbedingungen
Entscheidung des Bundeskongresses: Angenommen als Arbeitsmaterial zur Weiterleitung an den Bundesvorstand

Die Anträge in Gänze

 

––––––––––––

 

Hier noch ein Auszug aus einer GEW-Veröffentlichung aus 2010, Schwarzbuch – Beschäftigung in der Weiterbildung, S. 40ff., Gewerkschaftliche Initiative von GEW, ver.di und IG Metall, Forderung 3:

Beschäftigte in der Weiterbildung tarifvertraglich absichern
In der Regel sollte die Beschäftigung eines Dozenten in der Weiterbildung im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses ausgeübt werden. Honorarkräfte sollten entsprechend sozial abgesichert werden (anteilsmäßige Bezahlung von Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung). Außerdem sollte ihr Honorarsatz dem Einkommen der Hauptamtlichen angeglichen werden. Die arbeitsrechtlichen Regelungen für das Personal in der Weiterbildung sollten im Rahmen eines allgemeinverbindlichen Branchen-Tarifvertrages festgelegt werden.

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