Seminare und Beratung
Informations- und Kommunikationstechnologien

Kategorie: "Netzneutralität"

Kino, Kennenlernen und ein Mann der zu früh dran war

  20.09.2012 01:51, von , Kategorien: Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Netzneutralität, social net

Phase III, #049

Digitales Kinovergnügen – Die Zeiten von garagengroßen Kinoprojektoren
und Filmstreifen auf metergroßen Spulen neigen sich dem Ende entgegen.
Auch das klassische Kino wird digital. Von der Umstellung merkt der
Zuschauer nur wenig, die Betriebe müssen sich an einen neuen Standard
gewöhnen.

140sekunden – @herzkerl

Gründergeschichten: Plazes – Felix Petersen ist deutscher
Internet-Pionier. 2004 brachte er mit Plazes den ersten “Location bases
Service” an den Start und war damit seiner Zeit weit voraus. Ein
Porträt.

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Ein mitteilsamer Minister, falsche Verfolger und ein Computerpionier

  12.09.2012 17:15, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Netzneutralität , Tags: , , ,

Phase III, #048

Politik-Getwitter – Twitter ist so etwas wie der neue Politik-Funk. Mehr und mehr Abgeordnete nutzen den Kurznachrichtendienst für persönliche Botschaften. Bundesumweltminister Peter Altmaier ist einer der neuen Twitter-Stars im deutschen Parlament und spricht mit dem Elektrischen Reporter über seine Erfahrungen.

140sekunden – @fischkippe

Alan Turing – Der britische Mathematiker Alan Turing wäre 2012 hundert Jahre alt geworden. Turing schuf einen großen Teil der theoretischen Grundlagen für die moderne Informations- und Computertechnologie und half während des zweiten Weltkrieges die Funksprüche der Wehrmacht zu entschlüsseln.

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geklaut …

  05.09.2012 23:21, von , Kategorien: Netzneutralität

Kann nicht ins Bett gehen weil ich Angst habe, wieder zu träumen, dass der Seitenbacher Müsli-Mann die Carglass-Werbung spricht.

@diktator, 14. August 2011

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Wolkenspiele, Witzkennzeichen und Wörtergebühren

  31.08.2012 14:00, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Seminare, Urheberrecht, Netzneutralität, social net

Phase III, #046

Cloud Gaming – Die Spieleindustrie mischt beim Cloud-Computing kräftig mit und bietet mehr und mehr Spiele an, die direkt aus der Datenwolke auf den Rechern oder die Konsole gelangen.

140sekunden – @diktator

Leistungsschutzrecht – Deutsche Verlage sehen sich von Google & Co. übervorteilt und wünschen sich ein eigenes Gesetz zum Schutz ihrer Erzeugnisse vor ungefragter Nutzung im Netz.

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Risiko Internet – ?

  07.07.2012 11:56, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!, Netzneutralität

(woi) Mir wird es immer verborgen bleiben, warum eine Überschrift stets dicht an der Apokalypse vorbei schrammen muss, um für ausreichend wirksam erachtet zu werden. Sei’s drum! Auf dem Portal des Deutschlandfunks RISIKO INTERNET findet sich eine Sammlung aktueller Themen rund um das Internet, die das weitere Erscheinungsbild des, den Umgang mit und die gesellschaftliche Verortung des Intenets betreffen und damit zur Quelle beteiligungorientierten Handelns sein können.

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US-Vorratsdatenspeicherung ad acta?

  06.07.2012 18:42, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Netzneutralität

(woi) Auf heise online > News > 2012 > KW 27 > Vorratsdatenspeicherung aus US-Gesetzentwurf getilgt, Stefan Krempl, 06.07.2012 17:50 wird heute berichtet, dass die anlasslose Vorratsdatenspeicherung, die in einem Gesetzentwurf zum Kinderschutz vorgesehen war, offensichtlich nicht mehr weiter eingefordert wird.

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Ulrike Meinhof – 15. Juni 1972

  15.06.2012 09:17, von , Kategorien: Netzneutralität

(dradio.de, 15.06.2012, Oliver Tolmein/Ulrike Meinhof)

Die Frage ist: Wie kann ein isolierter Gefangener den Justizbehörden zu erkennen geben, angenommen, dass er es wollte, dass er sein Verhalten geändert hat? Wie? Wie kann er das in einer Situation, in der bereits jede, absolut jede Lebensäußerung unterbunden ist? Ihm bleibt, das heißt, dem Gefangenen in der Isolation bleibt, um zu signalisieren, dass sich sein Verhalten geändert hat, überhaupt nur eine Möglichkeit, und das ist der Verrat. Eine andere Möglichkeit, sein Verhalten zu ändern, hat der isolierte Gefangene nicht. Das heißt, es gibt in der Isolation exakt zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bringen einen Gefangenen zum Schweigen, das heißt, man stirbt daran, oder Sie bringen einen zum Reden. Und das ist das Geständnis und der Verrat. Das ist Folter, exakt Folter.

Zu einer Verurteilung Ulrike Meinhofs kam es nicht – sie wurde ein Jahr nach Prozessbeginn am 9. Mai 1976 in ihrer Zelle tot aufgefunden.

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„mostly harmless“

  13.06.2012 15:18, von , Kategorien: Netzneutralität , Tags: , , , , ,

(woi) Der 8. Juni ist ein denkwürdiger Tag; mit welcher Intension auch immer betrachtet, markiert er ganz besonders die Schrecken von Krieg: An diesem unbedeutenden Tag 1972 schoss ein unbekannter Fotograf, Nick Ut, das Bild. Es zeigte ein völlig unbedeutendes Mädchen, Kim Phuc, an einem völlig unbedeutenden Ort, Trang Bang, in einem – wie alle Kriege – völlig unbedeutenden Krieg, Vietnam – wären nicht die vielen Menschen, die dieser Unbedeutendheit zum Opfer gefallen sind.
In einem Artikel der Süddeutschen erzählt ein Anderer, David Burnett, die Geschichte eines Bildes, das er versäumt hatte zu schießen; seine Bilder, die es nicht auf die Titelseiten gebracht haben, sind nicht minder beeindruckend.

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Verdammt ja! Ich wechsle meinen Job!

  13.06.2012 13:54, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Urheberrecht, Netzneutralität , Tags: , , ,

(© iRights.info, 13.06.2012, Alexander Wragge)
The Oatmeal: Spendenregen im Comic-Streit
[…] Der Anwalt wirft Inman außerdem vor, seine Hinweise auf Copyright-Verstöße durch Funnyjunk hätten dazu geführt, dass TheOatmeal.com in den Google-Ergebnissen weit oben landet, wenn nach Funnyjunk gesucht wird. Inman versuche mit den Verleumdungen Aufmerksamkeit zu erregen und TheOatmeal.com populär zu machen. Das sei Werbebetrug (false advertising) auf Kosten von Funnyjunk. Entsprechend müsse Inman nun alle Nennungen von Funnyjunk auf seiner Seite entfernen. Der Comic-Autor kommentiert: „Wenn ich also Porno Porno Porno (…) auf meine Webseite schreibe, würde sie beim Suchwort ,Porno’ bei Google auf Platz Eins landen? Verdammt ja! Ich wechsle meinen Job!“

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Worüber wir eigentlich reden sollten

  11.06.2012 19:51, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Seminare, Netzneutralität , Tags: , , , ,

(mspro, 11.06.12, ctrl+verlust)

Der Kampf gegen Diskriminierung.

Ich kann jeden verstehen, der gegen Diskriminierung ist. Unredlicher Budenzauber ist es aber, wenn man die Abschaffung der Schufa fordert ohne ein Alternativkonzept zum Kapitalismus beizulegen. Wie wir festgestellt haben ist “Kredite für alle!” keine echte Option (ok, die USA haben das Konzept zwar mal ausprobiert, aber das ging ja nur eine kurze Zeit lang gut …).

Aber nach wie vor bin auch ich gegen Diskriminierung wo immer es geht. Besonders wenn sie so weitreichende Auswirkung auf die Lebensführung hat wie der Schufa-Score. Doch im Gegensatz zu den Datenschützern glaube ich nicht, dass man Diskriminierung sinnvoll bekämpft, indem man versucht, Diskriminierungsmerkmale zu vertuschen. Vor allem nicht in einer sich zunehmend verdatenden Welt.

Es wird immer Kriterien und Eigenschaften geben, jemanden zu bewerten, ob berechtigt oder unberechtigt. An dieser Front ist nichts zu gewinnen. Wenn wir Teilhabe diskriminierungsfrei haben wollen, dann müssen wir das Problem direkt angehen. Dann müssen wir politisch diskriminierungfreie Bereiche durchsetzen.

Das ist das, was die Plattformneutralität will. Sie will bestimmte Aspekte der sozialen Teilhabe effektiv jeder Diskriminierungsmöglichkeit entziehen. Nicht indem sie Unterschiede verdeckt, sondern indem sie Teilhabe bedingungslos sichert.

Egal, ob Bedingungsloses Grundeinkommen, Netzneutralität, ein Recht auf Wasseranschluss oder der fahrscheinlose Nahverkehr. Nur wo gar keine Möglichkeit zur Diskriminierung vorgesehen ist, können Menschen egal welche Meinungen, Hautfarben und Scoringwerte haben, ohne einen Nachteil davon erleiden zu müssen . Das ist wesentlich effektiver, als den Kontrollinstanzen Blindheit zu verordnen.

Plattformneutralität ist deswegen für mich die einzig gangbare politische Antwort auf den Kontrollverlust und Post-Privacy. Alles andere ist reine Symptomdoktorei.

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Der Schwulen-Paragraph 175

  11.06.2012 18:30, von , Kategorien: Netzneutralität

Heute vor 18 Jahren wurde der 175er endlich vollständig aus dem StGB gestrichen!

1870 wurde ein Gesetz zur „widernatürlichen Unzucht” trotz anders lautender Gutachten aus Rücksicht auf die öffentliche Meinung erlassen:
„Denn selbst, wenn man den Wegfall dieser Strafbestimmungen vom Standpunkt der Medizin, wie durch manche der, gewissen Theorieen des Strafrechtes entnommenen Gründe rechtfertigen könnte; das Rechtsbewußtsein im Volke beurtheilt diese Handlungen nicht blos als Laster, sondern als Verbrechen, und der Gesetzgeber wird billig Bedenken tragen müssen, diesen Rechtsanschauungen entgegen Handlungen für straffrei zu erklären, die in der öffentlichen Meinung als strafwürdige gelten.“ (aus: Wikipedia)
Heute bestätigte die oberste Steuerverwaltung Baden-Württembergs, dass die Fusion VW-Porsche ohne einen Heller an Steuern (vemutl. über 1 Mrd. €) rechtmäßig sei!

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Neue Facebook Datenverwendungsrichtlinien

  11.06.2012 18:04, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Netzneutralität, social net , Tags: ,

t3n, Falk Hedemann, 11.06.2012
Die neuen Facebook Datenverwendungsrichtlinien sind aktiv, auch wenn bei der Abstimmung die Mehrheit für die Beibehaltung der alten Regeln votierte. Insgesamt wäre eine Abstimmungsbeteiligung von 30 Prozent nötig gewesen, um Facebook an das Abstimmungsergebnis zu binden. Erreicht wurden aber nicht mal 0,04 Prozent.
Das Signal von Facebook lautet hier schlicht: Vertraut uns nicht, wir setzen das durch, was für uns gut ist!

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Android nur noch 5 Jahre lizenzfrei!

  21.05.2012 12:58, von , Kategorien: Netzneutralität

(woi) Das Telekommunikationsmagazin Teltarif titelt heute, 21.05.12, 12:07, „China: Android muss 5 Jahre frei und offen bleiben“; in Verhandlungen mit der chinesischen Regierung um die Übernahme Motorolas durch Google, musste Google zusagen, das freie OS Android weitere fünf Jahre lizenzfrei zu halten. Ergo: Android also zumindest bis 2017 weiterhin ein offenes Betriebssystem! Frei, offen – über was reden wir eigentlich?

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