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Linux übernimmt die ISS

  20.05.2017 15:57, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, software, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest! , Tags: , , ,

crnSoftware • Lars Bube • 14.05.2013

Die Internationale Raumstation ISS wird gerade [2013; Red.] weitgehend von Windows auf Linux umgestellt. Damit zieht auch ein humanoider Linux-Roboter in die Wissenschaftler-WG im Weltall ein.

Die Internationale Raumstation ISS wird gerade weitgehend von Windows auf Linux umgestellt. Damit zieht auch ein humanoider Linux-Roboter in die Wissenschaftler-WG im Weltall ein.

Raumstation ohne »Fenster«: Wie die Linux Foundation stolz bekannt gibt, assistiert sie der internationalen Gemeinschaft der Betreiber der Raumstation ISS dabei, Microsoft Windows an einigen zentralen Stellen aus dem All zu verbannen. Die dutzenden Laptops an Bord der International Space Station werden stattdessen auf Linux migriert. Derzeit rüsten die IT-Experten am Boden alle Rechner im so genannten »OpsLAN«-Netzwerk auf der Station einheitlich mit einem Debian Linux 6 (»squeezy«) aus. Die Laptops sind eine wichtige Grundlage für die täglichen Aufgaben der Astronauten und werden von der Positionsbestimmung für die Crew, über die Kontrolle des aktuell benutzten Equipments, bis hin zur Verbindung mit diversen Kameras für Fotos und Videos benötigt.

Für Keith Chuvala, bei der United Space Alliance für die Laptops und Netzwerke an Bord zuständig, ist die Migration genauso ein Wechsel weg von Windows wie hin zu Linux. Obwohl dabei auch einige andere Linux-Systeme mit migriert werden, sieht er das Hauptproblem in den Einschränkungen der Windows-Welt. »Wir migrieren Schlüsselfunktionen von Windows auf Linux, weil wir ein Betriebssystem brauchen, das stabil und zuverlässig ist - eines, das uns seine Kontrolle erlaubt. So dass wir es patchen, einstellen und anpassen können, wenn es nötig wird.«, so Chuvala über den Umstieg. Mit der gewählten Debian-Version habe man jetzt aber endlich ein System gefunden, dass man selbst frei und flexibel weiterentwickeln könne und so stets den nötigen Support für die Crew 400 km über der Erde bieten. »Auf der ISS haben wir maximal sechs Nutzer, aber alle mit sehr speziellen Anforderungen und Aufgaben«, erklärt Chuvala die besondere Herausforderung der IT-Umgebung auf der Raumstation.

Nach der Migration soll Linux gleich noch einen weiteren Triumph auf der ISS feiern. Chuvalas Team arbeitet gerade an der Feinabstimmung für den Robonaut R2, der mit dem letzten Space Shuttle Flug dorthin gereist war. Er ist der erste humanoide Roboter im Weltall und wird auf der Raumstation gefährliche Aufgaben für die Astronauten übernehmen und ihnen bei Experimenten helfen. Dank seinem angepassten Linux-System kann der R2 laut Chuvala problemlos sowohl von der Station als auch vom Boden aus kontrolliert werden.

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