Tagesfortschritt:

 (FRT)
Diskurs
um die Arbeitnehmerweiterbildungsgesetze der Länder – deren Bedeutung im politisch gesellschaftlichen Gewerkschaftsumfeld

Kategorien: "Bildungsurlaub"

Bildungsurlaub in Thüringen und Baden-Württemberg

  26.02.2014 00:25, von , Kategorien: Bildungsurlaub

online focus • Regional • Erfurt • Landtag • Grüne • 22.01.2014 • 14:42

Thüringen: Kaum noch Chancen auf Bildungsurlaub
Die Grünen sehen bis zu den Landtagswahlen im September kaum noch Chancen für die Einführung von Bildungsurlaub in Thüringen.

Mit dem Gesetz soll es erstmals auch in Thüringen einen Rechtsanspruch auf eine bezahlte Freistellung für Arbeitnehmer zur Fortbildung geben.

woi • 25.02.2014 • 20:15

Baden-Württemberg: „Die Verhältnisse sind sehr schwierig“

Auf einer Podiums-Diskussion, das die Zeitschrift Cicero veranstaltete, sagte Ministerpräsident Kretschmann, dass sich dieses Thema als sehr schwierig erweise, die Koalition aber im April dazu tätig werden wolle.

WiSoAk30

  14.02.2014 02:12, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Ökonomie , Tags: , ,
Es gibt noch mehr Leute, die sich mit Bildungsurlaub beschäftigen: WiSoAk30 (=Wirtschafts- und SozialAkademie der Arbeitnehmerkammer) ist ein Diskussionsforum von DozentInnen in der Weiterbildung und speziell der 700 Bremer WiSoAk-DozentInnen. Themen: Honorare, soziale Absicherung, Weiterbildungen, Jobangebote, … U.A. haben die Bremer das Problem, dass sie prekär bezahlt werden (nicht wirklich eine Meldung) und der BU auf 3-tägige Veranstaltungen zusammen schrumpfen soll; hierzu ein posting.

„Gib mir 5!“

  01.02.2014 12:07, von , Kategorien: Bildungsurlaub , Tags: , , , ,

DGB-Bezirk Baden-Württemberg • Presse • Pressemitteilung 1 • Ludwigsburg • 1. Februar 2014

20. Ordentliche Bezirkskonferenz des DGB-Bezirks Baden-Württemberg

Auf der Konferenz gibt DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf den Startschuss zu einer Kampagne der Gewerkschaften für ein Gesetz zur Bildungszeit in Baden-Württemberg, wie es in vielen anderen Bundesländern seit Jahren geübte Praxis ist. Unter dem Motto „Gib mir 5!“ fordern die Gewerkschaften fünf bezahlte Tage für Bildung im Jahr.

PM 1 - 30.01.2014   

… und dann zum Abschluss des Samstags:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg • Presse • Pressemitteilung 2 • Ludwigsburg • 1. Februar 2014

20. Ordentliche Bezirkskonferenz des DGB-Bezirks Baden-Württemberg

Auf der Konferenz gab der DGB den Startschuss für seine Kampagne für 5 bezahlte Tage Bildungszeit. Motto ist „Gib mir 5!“ Die Landesregierung müsse jetzt – wie in fast allen anderen Bundesländern – ein Gesetz mit Freistellungsansprüchen vorlegen, forderte die Konferenz in einer Resolution. DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf sagte: „Das ‚Feldgeschrei’ der Arbeitgeber gegen ein solches Gesetz ist nicht nachvollziehbar – schließlich ist die Wirtschaft in den anderen Bundesländern davon auch nicht zu Boden gegangen.“

PM 2 - 01.02.2014   

Aus der Resolution:

Fünf Tage Bildungszeit
für politische Bildung ermöglichen die Beteiligung an politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen, stärken die grundlegenden Werte einer de­mokratischen und sozialen Gesellschaft und beugen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus vor.

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Antragsvorschlag zum Bundeskongress des DGB

  01.02.2014 10:00, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft , Tags: , , , , ,

Antrag von (verdi, IG-Metall, IG-Bau …) zum DGB-Bundeskongress:
Förderung der politischen Bildung durch die Stärkung der Arbeitnehmerweiterbildung für Mitglieder und alle ArbeitnehmerInnen


Der 20. Ordentliche DGB-Bundeskongress möge beschließen:
Der DGB unterstützt die politische Arbeitnehmerinnen und Mitgliederbildung durch die Stärkung der Arbeitnehmerweiterbildung (Bildungsurlaub in den einzelnen Bundesländern) in den Gewerkschaften und in der ganzen Gesellschaft auf allen Ebenen. Seit Jahren ist ein schleichender Bedeutungsverlust dieses Bildungsbereichs in den Gewerkschaften und in der Gesellschaft festzustellen. Der DGB mit den Einzelgewerkschaften und das DGB-Bildungswerk entwickeln ein Konzept, wie dieser Bildungsbereich in der Gesellschaft und in den Gewerkschaften gestärkt und damit zukunftsfähig gefördert werden kann. Ein Abbau der (bestehenden) betreffenden Bildungsangebote darf nicht stattfinden.

Begründung: Die Arbeitnehmerweiterbildung mit dem in den meisten Bundesländern verankerten Bildungsurlaub ist eine wesentliche Errungenschaft auch gewerkschaftlichen Engagements in den siebziger Jahren für eine demokratische Gesellschaft. Für ArbeitnehmerInnen ist dieses Angebot die Chance, über wesentliche Entwicklungen der Gesellschaft Informationen zu bekommen, diese im Austausch mit KollegInnen zu reflektieren und sich individuell und gesellschaftlich zu orientieren und zu verorten. Gesellschaftliche Kritik- und Urteilsfähigkeiten werden so erworben, die für die Demokratie unverzichtbar sind. Diese Bildungsprozesse fördern den Mut für eigenes gesellschaftliches Handeln und fördern Solidarität sowie politische Handlungs-Beteiligungsoptionen, die nicht nur für die Gewerkschaften, sondern alle demokratischen Organisationen und Strukturen elementar sind. Zudem schaffen diese Bildungsangebote Begegnungsmöglichkeiten und Diskurse zwischen der gewerkschaftlichen Organisation, den Mitgliedern und auch nicht Organisierten. Das sind nötige Kommunikationsmöglichkeiten auch für gewerkschaftliche Zukunftsdiskurse in den permanenten gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Damit dieser Bildungsbereich fortentwickelt werden kann, sind sowohl innergewerkschaftlich, wie gesamtgesellschaftlich die nötigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Ein Abbau von Ressourcen ist damit nicht vereinbar.

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Eckpunktepapier zur Ausgestaltung des Bildungsfreistellungsgesetzes Baden-Württemberg

  01.02.2014 03:31, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft , Tags: , , , , ,
Beschluss des DGB-Bezirksvorstands, 19.11.2013 Im Übereinkommen Nr. 140 der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vom 24. Juni 1974 hat sich die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet, eine bezahlte Freistellung zum Zwecke der Berufsbildung, der allgemeinen und politischen Bildung sowie der gewerkschaftlichen Bildung einzuführen . […] Die Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, ein entsprechendes Landesgestz zu verabschieden. Mit dem Eckpunktepapier formuliert der DGB-Bezirk seine Anforderungen an eine gesetzliche Regelung für das Land Baden-Württemberg.

Der Hattinger Kreis (1987 - 2010)

  01.02.2014 03:20, von , Kategorien: Bildungsurlaub , Tags: ,
Carl von Ossietzky Universitaet Oldenburg Institut für Politikwissenschaft Solidarität vs.Konkurrenz · Ulrich Mückenberger · Eberhard Schmidt Im Kern verdankt der Hatinger Kreis seine Entstehung dem Orientierungsbedarf der Gewerkschaften, die unter anderem im Zuge der Besetzung der „Zukunftsdiskussion“ der achtziger Jahre durch neokonservative Politikkonzepte in die Defensive geraten waren. Der Sachverständigenbericht „Zukunftsperspektiven gesellschaftlicher Entwicklungen“ (1983 von der baden-württembergischen Landesregierung in Auftrag gegeben), Lothar Späths „Wende in die Zukunft (1985) oder Kurt Biedenkopfs „Neue Sicht der Dinge“ (1985) hatten den Versuch unternommen, sozialstaatliche Reformziele als verfehlt zu beanstanden zugunsten einer Besinnung auf traditionelle „Werte“ (Leistung, Individualität, Familie, Elite) und damit vorwiegend technologische odernisierungsvorschläge verbunden. Dieser Bedrohung durch eine neokonservative Hegemonie setzten die Gewerkschaften erst spät mit einer Tagung der Hans Böckler Stiftung zum Verhältnis von Neokonservatismus und Demokratie (1986) sowie eigenen Zukunftskonferenzen (IG Metall, 1988); ÖTV: „Zukunft durch Öffentliche Dienste“, 1987/88) perspektivische Ansätze entgegen, die aber oft nur in die Verteidigung bestehender Standards der Stamm-Mitgliedschaften zurück fielen.

Antragsvorschlag zum ver.di Bundesdelegiertenkongress 2015

  30.01.2014 14:57, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Gewerkschaft , Tags: , ,
Antrag zum ver.di-Bundeskongress 2015: Faire Bezahlung in ver.di Weiterbildung und betriebliche Mitbestimmung Der ordentliche ver.di-Bundeskongress möge beschließen: Die Beschäftigung von Solo­Selbstständigen für die von ver.di getragene Bildungsarbeit hat entlang der Richtlinien zur guten Arbeit zu erfolgen: Solo­ Selbständige BildungsarbeiterInnen werden entsprechend der tariflichen Vereinbarungen für BildungsreferentInnen unter Berücksichtigung der besonderen Belastungen der Freiberuflichkeit bezahlt und durch jeweilige Interessenvertretungen in die betriebliche Mitbestimmung einbezogen. Begründung: Die für die ver.di­ Bildungsangebote eingesetzten Referentinnen und Referenten stellen verantwortlich sicher, dass attraktive und politisch­inhaltlich anspruchsvolle Seminare an den Teilnehmern orientiert (gemeinsam mit den TeilnehmerInnen) gestaltet werden. Diese engagierte, qualifizierte und erfolgreiche Bildungsarbeit leisten seit Jahrzehnten überwiegend freiberufliche Referenten und Referentinnen. Die Lebenssituation (Einkommen, Kranken­ und Alterssicherung) dieser Solo­ Selbstständigen wird im radikalen Wandel der Arbeitswelt und der Beschäftigungsverhältnisse immer schwieriger und prekärer. „Gute Arbeit“ als Orientierung erfordert auch für diese Beschäftigtengruppe sozial adäquate Vereinbarungen. Die freiberufliche MitarbeiterIn muss selbständig die Reproduktion ihrer Arbeitskraft gewährleisten. Dazu gehört u.a. die kontinuierliche Weiterbildung und kollegiale Reflexion (z. B. Supervision, Teambesprechungen) sowie die eigene Erholung. Um eine Tätigkeit als FreiberuflerIn über einen längeren Zeitraum erfolgreich zu bewerkstelligen, entstehen Arbeits­ und Kostenanforderungen, die über die Anforderungen in „normalen“ Arbeitsverhältnissen hinausgehen: Es ist Sorge zu tragen auf Basis der Selbstständigkeit für:
    ­
  • eine armutsfeste Altersversorgung,
  • ­
  • die Versicherung für den Krankheitsfall und
  • die Absicherung gegen Berufsrisiken.
Und es fällt ein zusätzlicher Zeitaufwand und Kosten für Akquise, Kontaktpflege, Werbung, Referenzen zur Präsentation sowie
    ­
  • Bürokosten (Telekommunikation, Druckkosten, Buchhaltung usw.) und
  • ­
  • Kosten für die notwendige Mobilität sowie
  • ­
  • Weiterbildung, einschließlich Fachliteratur
  • an.
Selbst wenn diesen Erfordernissen angemessen Rechnung getragen wird, bleibt das Risiko von zu geringen Auftragszahlen und von verdeckten Formen von „Erwerbslosigkeit“ in einer insgesamt prekären Arbeits­ und Lebenssituation. Gerade die Gewerkschaften müssen in dieser Situation beispielhaft und glaubwürdig handeln – darin liegt eine große Chance für gewerkschaftliche Zukunftsfähigkeit. Es darf bei der Gestaltung der Honorare für Solo­ Selbstständige keine Orientierung unabhängig des geltenden Tarifvertrages der hauptamtlichen Beschäftigten im Bildungsbereich geben: Dieser Tarifvertrag richtet sich nach der allgemeinen Einkommensentwicklung und somit ist es folgerichtig, dass dies auch für die freiberuflichen Referentinnen und Referenten gelten muss. Deren momentan aktuellen Honorarsätze liegen weit darunter. Ver.di profitiert damit von der Prekarisierung der Bildungsarbeit. Es herrscht keine Leistungs­ und Einkommensgerechtigkeit. Die Orientierung der Honorare an den eigenen Gehältern der hauptberuflichen Funktionäre ist nicht im Bewusstseinshorizont der dafür verantwortlich Beschäftigten. Über die Honorarfrage hinaus muss es um die kontinuierliche Entwicklung eines gewerkschaftsnahen, gewerkschaftsverbundenen ReferentInnenpools gehen, auf den auch bei inhaltlichen und methodischen Neuentwicklungen zurückgegriffen werden muss und der in die betriebliche Mitbestimmung zu integrieren ist. Ver.di wird aufgefordert, in ihrem Verantwortungsbereich der Prekarisierung der Bildungsarbeit entgegenzuwirken und gesellschaftlich vorbildliche Lösungswege zu beschreiten, die sich an den eigenen Forderungen an die Gesellschaft, an Staat und Unternehmen orientieren. Ver.di soll sich weiterhin der Frage der Interessensvertretung freiberuflicher BildungsarbeiterInnen nachdrücklich und nachhaltig annehmen. Hierzu gehört auch, dass unsere KollegInnen – erprobt in der Tarifarbeit – die besondere Situation der „neuen Freiberuflichen“ besser und konkreter verstehen lernen.
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Meinungen der Teilnehmenden im Mediensommer 2013 – POR

  30.08.2013 12:49, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Meinung der Teilnehmenden, Seminarvorschläge, Bedeutung des Bildungsurlaubs , Tags: , ,

Zurschaustellung, Vermessung, Körperkult:
Vom Verschwinden des Körpers im Zeitalter der Digitalisierung

Im Mediensommer 2013 haben wir das Gespräch mit den Teilnehmenden entlang unseres Fragenkatalogs gesucht.

Wir haben die Ergebnisse dieses Diskurses dokumentiert:

Klickt auf die Bilder um sie formatfüllend anschauen und lesen zu können!

Meinungen der Teilnehmenden im Mediensommer 2013 – POR

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Meinungen der Teilnehmenden im Mediensommer 2013 – PIF

  29.08.2013 16:14, von , Kategorien: Bildungsurlaub, Meinung der Teilnehmenden, Seminarvorschläge, Bedeutung des Bildungsurlaubs , Tags: , , ,

Zwischen Aufklärung, Fiktion und Unterhaltung
Welche „Wahrheit“ zeigen politische Filme?

Im Mediensommer 2013 haben wir das Gespräch mit den Teilnehmenden entlang unseres Fragenkatalogs gesucht.

Wir haben die Ergebnisse dieses Diskurses dokumentiert:

Klickt auf die Bilder um sie formatfüllend anschauen und lesen zu können!

Meinungen der Teilnehmenden im Mediensommer 2013 – PIF

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Meinungen der Teilnehmenden im Mediensommer 2013 – PIF

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