Rente – ein zentrales (Wahlkampf-)Koalitions-Thema
Starke gesetzliche Rente • 22.04.21
„Was mich umtreibt ist, dass die rentenpolitische Diskussion so dahin läppert … wir müssen Rente zu einem der zentralen Wahlkampfthemen machen … unsere Forderugen sind klar!“ (Frank Werneke, 22.04.21)
Die Positionen der ver.di-Selbstständigen zur Bundestagswahl 2021
… als Flugblatt (PDF, 161 kB)
Safe Harbor 2.0.0.0.1
• Trends & News • c't 5/2016 • S. 41 • Christiane Schulzki-Haddouti • 19.02.16
Neuer Datenschutzschild
Das Abkommen „Privacy Shield“ soll Safe Harbor ersetzen

(woi) In der am Samstag erscheinenden c't 5/2016, berichtet Christiane Schulzki-Haddouti, eine wahre Kennerin des Metiers, zum Stand des „Privacy Shield“ Abkommens, der Neuauflage des vom EuGH kassierten „Save Harbor“ Abkommens (siehe Artikel vom 06.02.16). Doch obwohl das Urteil des EuGH rechtskräftig ist, lavieren sich Firmen und Politik am Recht vorbei:
Die EU-Kommission betont, dass die US-Unterhändler schriftlich zugesichert hätten, der Geheimdienst-Zugriff erfolge zu „rechtlich ganz klar festgelegten Bedingungen, unter strenger Aufsicht und in begrenztem Umfang“. Er soll auf Gründe der „nationalen Sicherheit“ beschränkt sein.
Wohlgemerkt, der US-nationalen Sicherheit. Welcher Europäer kann sowas unterschreiben?
Freie und Gleiche
• Marie Juchacz • Weimar • Nationalversammlung • 19. Februar 1919
„Meine Herren und Damen!“ (Heiterkeit.) „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.“
– Marie Juchacz: am 19. Februar 1919 in ihrer Rede vor der Nationalversammlung in Weimar.
Der neue Kapitalismus
• 2005 • Nr.30 • Jens Jessen • 21. Juli 2005
Der neue Kapitalismus ist zu einer Weltanschauung geworden. Er begnügt sich nicht mehr mit der Wirtschaft. Er will unser Leben und Denken beherrschen
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“
Aufruf • Allianz für Weltoffenheit • DGB • 12.02.2016
Ein Aufruf der unter dem einzig möglichen Titel steht – alternativlos.
Safe Harbor 2.0

(woi) Ein Hafen, den man nicht gezwungen sein will anlaufen zu müssen!
Das Ringen um ein neues Abkommen zum Austausch europäischer Daten mit den USA hat ein vorläufiges Ende genommen. Damit zufrieden ist eigentlich nur die Wirtschaft, die US-amerikanische, die bis auf Weiteres so wetermachen kann wie bisher.
Die Kontrolle über die Einhaltung der neuen Bestimmungen obliegen bisherigen Informationen zu Folge der Federal Trade Commission, einer US-Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde, deren Aufsichtsbehörde wiederum die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Das stützt Vertrauen ungemein! Aber es gibt ja da noch einen Ombudsmann für Streitfälle – angesiedelt beim US-Außenministerium …
Hier hilft eventuell der etwas ältere (Juli 2015) Artikel der c't-Redaktion „NSA-Skandal und kein Ende: Was bisher geschah“ ein wenig, die Dinge ein zu ordnen.
Über den aktuellen Stand der neuen EU-Regelung zum Datentransfer in die USA klärt der Artikel „Ein Sieb als Schutzschild“ auf Zeit-online auf.
Morgen Kolleginnen wird's was geben …

… nach 10 Jahren 50 Euro mehr für die Bildungsarbeiterinnen des DGB-Bildungswerks! …
Dennoch allen Kolleginnen, Unterstützerinnen und Weggenossinnen, von Karlsruhe bis Berlin, Entspannung im alten und die besten Wünsche für das neue Jahr – und immer eine handbreit Kohle unter dem Kiel!
Ratgeber Selbstständige Lehrkräfte
Sabine Jambon
Richtig Selbständig? – Ratgeber für Lehrkräfte
Kampagne gegen Altersarmut
DGB • einblick • 17/2015 • 05.10.2015
Kampf gegen prekäre Beschäftigung
Brüche und Umbrüche kennzeichneten die sozialen Sicherungssysteme, so Bsirske. Der Graben zwischen denen ganz unten und denen ganz oben werde tiefer. ver.di werde daher „weiter dafür streiten, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse eingedämmt werden“ und gemeinsam mit dem DGB dafür einsetzen, dass „Minijobs wieder in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden“. Frank Bsirske machte sich zudem dafür stark, gemeinsam im DGB eine „langfristig angelegte Kampagne“ gegen Altersarmut einzuleiten – nach dem Muster der erfolgreichen Mindestlohnkampagne.
Filmfestival Futurale

Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und welche Spielregeln brauchen wir dafür? Diesen Fragen widmet sich das Filmfestival Futurale des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Ein Jahr lang wird die Futurale insgesamt 7 Filme in 25 Städten zeigen.

Zur Eröffnung der Futurale in Karlsruhe mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, laden wir Sie herzlich ein! Nach dem Sektempfang eröffnet Andrea Nahles das Festival mit einem Publikumsgespräch und im Anschluss bekommen sie den Eröffnungsfilm PRINT THE LEGEND zu sehen.
Wann und wo?
Am 26.11.2015 um 19:30 Uhr in der Kinemathek Karlsruhe / Studio 3, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe
Freikarten an der Abendkasse
Mit dem Kennwort "Freikarten 4.0" erhalten Sie 2 Freikarten an der Abendkasse.
Bitte beachten Sie, die Plätze sind begrenzt.
Digitalisierung – Vom ver.di BuKo 2015
4. ver.di-Bundeskongress • Leipzig • Protokolle, ab S. 7
Dr. Kira Marrs • 24.09.2015
Was ist Digitalisierung? Kurz gesagt bedeutet Digitalisierung, Informationen maschinenoperabel zu machen. Das heißt, wir verwandeln Informationen in eine digitale Form, sodass eine logische Maschine damit operieren kann. Informationen maschinenoperabel zu machen, ist ehrlich gesagt ein ziemlich alter Hut. Wir tun dies, seit wir Computer nutzen, also spätestens seit den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Gefahr der aktuellen Digitalisierungsdiskussion ist, dass wir die Besonderheiten des aktuellen Digitalisierungssprungs nicht erkennen. Wie in den Neunzehnhundertfünfzigerjahren denken wir die Digitalisierung immer im Gegensatz von Mensch und Maschine. Die aktuelle Digitalisierung ist allerdings viel mehr als das. Richtig verstanden ist sie vor allem Kommunikation zwischen Menschen.
Der Blick über den Tellerrand
rbeitnehmerkammer Bremen • Bildungsurlaub • Janet Binder • 6. August 2015
Hinter Bildungsurlaub verbirgt sich mehr Urlaub als Bildung – so lautet ein weitverbreitetes Vorurteil. Und das könne ja heißen, sich vor der Arbeit drücken zu wollen. Auch darum nutzen die wenigsten Beschäftigten ihr Recht, sich weiterzubilden. Dabei zeigt eine neue Studie, wie wichtig Bildungsurlaub ist – nicht nur für Schichtarbeiter.
Liebesdienste
LUEMBURG • Bildung • Gewerkschaftsstrategien • Zeitpolitik • August 2015 • Miriam Pieschke
Kein Liebesdienst für die gute Sache
Warum kritische Bildung gute Bedingungen braucht
»Nicht existenzsichernd.« So beschrieb Bernd Wittich (2007) die Einkommen von DozentInnen der politischen Bildung. Die Arbeitsbedingungen von soloselbständig Lehrenden haben aber nicht nur Konsequenzen für deren Lebensgestaltung, sie gefährden auch das Potenzial von emanzipatorischer Bildung als Teil eines hegemoniekritischen Projekts.
»Infosphäre«
ZKM • Newsletter September 2015
Die großangelegte Ausstellung »Infosphäre« zeigt, welche Antworten heute von KünstlerInnen, DesignerInnen, ArchitektInnen und WissenschaftlerInnen auf die akuten Herausforderungen des digitalen Zeitalters gefunden werden: Wie gehen sie mit Big Data, Datensouveränität und der Verschmutzung der Infosphäre um?
Die Ausstellung macht die verborgenen Seiten der Infosphäre und ihre physische Präsenz in der Welt sichtbar: Kabel und Hardware, Datenzentren, Spionage-, Erkundungs- und Wettersatelliten, Serverräume von Finanzfirmen und Banken, die Infrastruktur der Infosphäre.
The Appearance of That Which Cannot be Seen
GLOBALE: Armin Linke
An der Schnittstelle zwischen der physischen und digitalen Welt, zwischen Exo-Evolution und Infosphäre, öffnen Linkes Beiträge den Blick auf zentrale Themenstellungen der GLOBALE wie Smart Technology, Big Data, Klimawandel und Industrie 4.0.
Kontroversitätsgebot für die politische Bildung?
Call for Papers:
Brauchen wir den Beutelsbacher Konsens?
Die Akademie für politische Bildung „Haus am Maiberg” wird am 19.–20.10.2015 gemeinsam mit dem Bundesausschuss für Politische Bildung (bap), der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB Landesverband Hessen) eine Diskurstagung mit dem Thema „Brauchen wir den Beutelsbacher Konsens?” durchführen.Im Vorfeld der Tagung werden interessierte Kolleginnen und Kollegen aus der Politischen Bildung (Wissenschaft, Schule, Jugend‐ und Erwachsenenbildung) dazu aufgerufen, einen kurzen Essay zum Thema einzureichen.
Hintergrundmaterial:
Wie weit geht das Kontroversitätsgebot für die politische Bildung?
… nicht vereinbar!
Ein Abbau von Ressourcen ist mit dem Anspruch des Ausbaus der politischen Bildung nicht vereinbar.
Aus dem Antrag C001 des DGB-Bundeskongresses 2015
Ich finde es gut, dass mit dem Antrag andere aufgefordert werden, diesen Bereich zu stärken, aber wir selber sollten das auch weiterhin machen.
Wiebke Koerlin zum Änderungsantrag Ä001 auf dem DGB-Bundeskongresses 2014



