Rente – ein zentrales (Wahlkampf-)Koalitions-Thema
Starke gesetzliche Rente • 22.04.21
„Was mich umtreibt ist, dass die rentenpolitische Diskussion so dahin läppert … wir müssen Rente zu einem der zentralen Wahlkampfthemen machen … unsere Forderugen sind klar!“ (Frank Werneke, 22.04.21)
Die Positionen der ver.di-Selbstständigen zur Bundestagswahl 2021
… als Flugblatt (PDF, 161 kB)
Mujeres Libres
Initiiert durch eine Militärrevolte in Spanisch-Marokko begann am 17. Juli 1936 der Staatsstreich des Militärs gegen die Zweite Spanische Republik.
Spanien wurde zu einem militärischen und politischen Labor für die schwelende Systemkonkurrenz in Europa, die in den Zweiten Weltkrieg mündete. Die gewählte spanische Regierung wurde zu einem frühen Opfer der Appeasement-Haltung der führenden Demokratien, die nicht zuletzt einem antikommunistischen Kalkül geschuldet war.
Krank ins Bett?
ver.di • Bildung, Wissenschaft und Forschung • biwifo • report • 01/2015 • Schwerpunkt: Arbeitsbedingungen in der Weiterbildung • Seite 6 • Michael Niedworok
Kranke DozentInnen dürfen in Berlin ins Bett
Doch es gibt Hoffnung: Der Berliner VHS-DozentInnenvertretung und ver.di ist es gelungen, Ausfallzahlungen durchzusetzen. Seit dem 1. August 2014 können sie beantragt werden. Darüber hinaus erhöhen sich die Honorare nun regelmäßig parallel zu den Tarifen im öffentlichen Dienst.
„Deutschlandweit ist dies einmalig“, bilanziert Beate Strenge, Sprecherin der DozentInnenvertretung, und fügt hinzu: „Allerdings gibt es auch noch viel zu tun.“ Die Initiative fordert eine Ausfallzahlung von 100 Prozent bei Krankheit, bislang gibt es nur 80 Prozent ab dem vierten Tag. Zudem wollen die DozentInnen eine Beschäftigungssicherung und die Institutionalisierung ihrer bislang völlig rechtlosen Interessenvertretung. Und sie fordern mehr Geld. LehrerInnen an der VHS-Berlin kommen nach Abzügen auf ein Vollzeit-Einkommen von etwa 1.200 Euro und auf Rentenaussichten von rund 500 Euro nach einem Vollzeit-Arbeitsleben für die VHS. Wie sich das mit dem Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ vereinbaren lässt, bleibt ein Geheimnis der öffentlichen Hand.
„Schwarzbuch Weiterbildung“
Wie berichtet stellte ver.di sein Schwarzbuch Weiterbildung am 04.06. in Hamburg vor; am 12.08. wird es bei den Berliner Freien vorgestellt werden.
Bereits 2010 veröffentlichte die GEW das Schwarzbuch – Beschäftigung in der Weiterbildung. Darin u.A. eine Forderung:
3. Beschäftigte in der Weiterbildung tarifvertraglich absichern In der Regel sollte die Beschäftigung eines Dozenten in der Weiterbildung im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses ausgeübt werden. Honorarkräfte sollten entsprechend sozial abgesichert werden (anteilsmäßige Bezahlung von Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung). Außerdem sollte ihr Honorarsatz dem Einkommen der Hauptamtlichen angeglichen werden. Die arbeitsrechtlichen Regelungen für das Personal in der Weiterbildung sollten im Rahmen eines allgemeinverbindlichen Branchen-Tarifvertrages festgelegt werden.Es folgte das
ver.di-Bundeskongresses
ver.di publik • Ausgabe 02 • Gewerkschaft • Seiten 4+5
Der 4. Ordentliche ver.di-Bundeskongress findet vom 20. bis 26. September 2015 in der Leipziger Messe, Messe-Allee 1, 04007 Leipzig statt. Weiter zur Tagesordnung …
ver.di news • 7 • Organisationswahlen • Seite 4 • 23. Mai 2015
In Vorbereitung des ver.di-Bundeskongresseses tagte am 3. Mai die Bundeskonferenz der Freien und Selbstständigen in Berlin, um über die vorliegenden 16 Anträge zu beraten. Im kurzen Bericht der ver.di news 7 werden 3 Schwerpunkte genannt: Die effektive Unterbindung der Scheinselbstständigkeit, die Beteiligung der Auftraggeber an den Sozialkosten und die Absicherung Selbstständiger bei der öffentlichen Auftragsvergabe.
Netzwerk Weiterbildung
Netzwerk Weiterbildung
Gute Kontaktmöglichkeiten können helfen, die eigene Arbeit erfolgreicher zu gestalten.
Mehr als 20.000 örtliche Anbieter von Weiterbildung mit häufig wenigen Beschäftigen prägen das Bild der Weiterbildungsbranche in Deutschland.
Gute Kontaktmöglichkeiten können helfen, die eigene Arbeit und die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretungen erfolgreicher zu gestalten.
Die AG Weiterbildung im Bundesfachbereich Bildung Wissenschaft und Forschung von ver.di hat sich (neu) konstituiert.
Die AG hat mehrere Projektgruppen eingerichtet. Die Projektgruppen sind offen für Interessierte, die auf anderen Ebenen von ver.di im Bereich Weiterbildung aktiv sind. Wenn du also Interesse daran hast, in einer der Projektgruppen mitzuarbeiten, kannst du über ag.wb.bfb05@googlemail.com einen Kontakt herstellen.
Neben der Arbeit in Projektgruppen ist für die AG die Vernetzung mit Arbeitsgruppen, Arbeitskreisen und Netzwerken der Weiterbildung in den Landesbezirken von ver.di ein wichtiges Anliegen.
„Schwarzbuch Weiterbildung“
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DGB-Bezirk Baden-Württemberg • Themen • Bildung • 19.03.2015
Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg - Es ist geschafft!

Der Landtag hat am 11. März 2015 das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg beschlossen, das nun am 1. Juli 2015 in Kraft treten wird.
Die Bildungszeit kann für berufliche und politische Weiterbildung sowie für Qualifizierung für ehrenamtliche Tätigkeiten genutzt werden. Näheres zum Ehrenamt wird noch in einer Rechtsverordnung geregelt. DGB und Gewerkschaften werden sich mit eigenen Angeboten für Weiterbildungen an der Umsetzung im Land beteiligen.
Der Anspruch von 5 Tagen pro Jahr ist ein großer Erfolg des DGB und der Gewerkschaften im Land.
SWR • Landesschau AKTUELL • Baden-Württemberg • 11.03.2015 19:30
Neues Bildungszeitgesetz in BW
Bezahlte Weiterbildung für Mitarbeiter
Die Mehrheit von Grün-Rot im Landtag hat am Mittwoch dafür gesorgt, dass Baden-Württemberg als eines der letzten Bundesländer ein Bildungszeitgesetz bekommt. Bis auf Bayern, Thüringen und Sachsen haben alle Bundesländer ein entsprechendes Gesetz zur bezahlten Fortbildung.
Hier das BzG BW (Drucksache 15/6609 vom 16.03.2015)
… hier mal ein interessantes Urteil!
OLG Karlsruhe • 6 U 115/13 • 12.02.2015
Angemessene Vergütung mit Hilfe einer Gemeinsamen Vergütungsregelung
In einem zweitinstanzlichen Verfahren vor dem OLG Karlsruhe hat ein Journalist einen Verleger erfolgreich zur Nachzahlung bereits vergüteter Leistungen verklagt. Im wesentlichen begründete der Kläger seine Forderungen mit einer Gemeinsamen Vergütungsregelung, die zwischen dem Bundesverband deutscher Zeitungsverleger e.V., dem Deutschen Journalisten-Verband e.V. sowie der ver.di geschlossen worden war.
Unbeschadet der Untersuchung, ob eine solche Regelung ein alterssicheres Einkommen gewährleisten kann, zeigt diese Vergütungsregelung ein mögliches Vorgehen auf, das sich auch in anderen Branchen, z.B. bei den hauptberuflichen Freien Bildungsarbeiterinnen, umsetzen ließe!
Das Positionspapier der Initiative der Freien Bildungsarbeiterinnen am DGB Erwachsenenbildungszentrum Hattingen setzt für die Ausarbeitung eines solchen Regelwerks Eckpunkte. Wie die vielfältigen Aufgabengebiete in der Bildungsarbeit in einem solchen Regelungswerk abgebildet werden können, ist nicht trivial; dennoch scheint solch eine Gemeinsamen Vergütungsregelung ein gangbarer und vernünftiger Weg!
Der Hinweis zu diesem Urteil kam über die offene ver.di-Mailingliste der Freien und Solo-Selbstständigen selbst-freie-forum!
sichtbar werden in ver.di
ver.di • mitgliedernetz • informativ • aktiv-sein • Geschlossene Gruppen im Mitgliedernetz • 11.02.2015
Vernetzung in geschlossene Gruppen
Viele Vertrauensleute, Betriebs- oder Personalratsgremien, Betriebsgruppen oder Arbeitskreise sind auf der Suche nach neuen Arbeitsformen und möchten sich vernetzen, wollen dafür aber nicht die kommerziellen Plattformen wie z.B. Facebook nutzen. Sie brauchen eine Plattform, auf der sie kommunizieren und Dateien speichern und verwalten können, gleichzeitig aber die Daten sicher sind und nicht ausgewertet oder weiterverkauft werden können.
ver.di bietet eine solche Plattform im Mitgliedernetz an!
Eine interessante Variante vor allem für größere Betriebs- oder Fachbereichsgruppen u.Ä. sind die „Mibs“-Gruppen; hier übernimmt die Mibs (Mitgliederdatenbank) die Verwaltung der Gruppenmitglieder.
Es gibt auch eine Ausführliche Anleitung zur Nutzung der Gruppen
Kontakt: mitgliedernetz@verdi.de
Betriebsnahe Selbstständigkeit – Seminar
In Betriebsnahe Selbstständigkeit als Gegenstand betrieblicher Mitbestimmung – Grenzen und Möglichkeiten der Interessenvertretung von abhängigen Solo-Selbstständigen im Bildungssektor stellten wir die Arbeit Sabine Jambons vor. Auf Grundlage dieser Arbeit hält Sabine Jambon zusammen mit Karlheinz Grieger ein Seminar unter dem Titel Überlebenshilfe für Freiberufler/-innen in Lage-Hörste.
Freiberuflich Teamende gestalten für ver.di emanzipatorische gewerkschaftspolitische Bildungsveranstaltungen und/oder unterstützen die betrieblichen Interessenvertretungen darin, ihr Mandat für die Rechte und den Schutz der Arbeitnehmenden zielführend umzusetzen. Wer aber setzt sich dafür ein, dass auch die Arbeitsbedingungen der selbstständigen Teamenden den Kriterien „Gute Arbeit“ entsprechen? In diesem Seminar sollen Bedarfe, die bestehenden Rechte und Möglichkeiten sowie erfolgreiche Initiativen betrachtetet und reflektiert werden.
Dieses ver.di GIB-Seminar wird vom ver.di-Institut für Medien, Bildung und Kunst (ver.di-IM) organisiert und durchgeführt und richtet sich insbesondere an alle ehren- und hauptamtlich, neben- und hauptberuflich in der Bildungsarbeit Tätigen von ver.di GIB, ver.di b+b und ver.di.; Anmeldungen an S. Sondermann, ver.di Bildung + Beratung gGmbH, Düsseldorf
ver.di Soliseite
(woi) Metropolis – ein Gigant unter den Filmen! Und eine Kritik an der Arbeit von morgen, die heute Schnee von gestern sein sollte.
Es gibt sie noch die: Ungeschützte Arbeitsverhältnisse. Es gibt aber auch schützbare Arbeitsverhältnisse, deren Schutz am Einzelinteresse der Unternehmerin scheitert.
Im Metropolis, ein Kino in Köln, verhindert die Inhaberin einen Betriebsrat, entlässt den BR-Vorsitzenden und demonstriert ein ungesetzliches und recht angestaubtes Verhältnis gegenüber Arbeitnehmervertretungen.
Ver.di hat dies u.A. zum Thema einer Gewerkschaftlichen Plattform für Solidarität SOLISEITE.DE gemacht:
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Bezahlter Urlaub? Schriftlicher Arbeitsvertrag? Eigentlich ist dies alles gesetzlich vorgeschrieben. Doch eine Kölner Kino-Chefin mag sich nicht daran halten. Als ob das nicht genug wäre, erhalten die Beschäftigten des “Metropolis” und “Rex am Ring” einen Stundenlohn, der deutlich unter dem künftigen Mindestlohn liegt. Bitte unterstütze die Beschäftigten in ihrem Kampf um einen fairen Tarifvertrag und unterzeichne unsere Petition an die Inhaberin der Kinos.
Darüber hinaus findet sich auf YouTube eine schönes Video, das schnell in den Sachverhalt einführt.
Wirtschaftsdemokratie
ver.di • Mitgliedernetz • Interaktiv • Foren • Martin Beckmann
ver.di lädt Euch alle zu einer Diskussion zum Thema Wirtschaftsdemokratie ein. Die ver.di-Arbeitsgruppe Wirtschaftsdemokratie hat dazu ein Impulspapier erstellt, das hier zur Diskussion steht [nur für angemeldete Mitglieder]. Ziel ist es, auf Grundlage der Diskussion einen Leitantrag für den 4. ver.di-Bundeskongress im September 2015 zu diesem Thema zu formulieren.
sichtbar werden!
ver.di • Selbstständige • Einmischen • Service • Vor Ort
Regionale Ansprechpartner/innen für Selbstständige
Auf der site der Selbstständigen im ver.di-Mitgliedernetz gibt es eine Sammlung von bundesweiten Kontakten für Selbstständige.
Diese Seite verlinkt nicht nur zu den hauptamtlichen der Fachbereiche der Bezirke. Gunter Haake sammelt auf dieser Seite weitere Kontaktadressen von aktiven Gruppen.
Grenzen und Möglichkeiten der Interessenvertretung von abhängigen Solo-Selbstständigen im Bildungssektor
DGB Bildungswerk BUND e.V. • Mitteilung • GF • 15.01.2015
(woi) In einer Nachricht vom 15.01. stellt die Geschäftsführung des DGB-Bildungswerks BUND e.V. den ReferentInnen der Fachbereiche die Arbeit von Sabine Jambon „Betriebsnahe Selbstständigkeit als Gegenstand betrieblicher Mitbestimmung“, die auch die Interessenvertretung in Hattingen als Argumentationshilfe nutzt, zur Verfügung.
Jambons Arbeit ist eine Bestandsaufnahme, die das Vakuum beschreibt, das zwischen der Selbstverständlichkeit steht, dass jede in einer übergeordneten Arbeitsstruktur Beschäftigte einer Interessenvertretung bedarf, wie es in traditionellen Arbeitsverhältnissen nun schon 150 Jahre Praxis ist und der faktischen Rechtslage, die diese neuen, meist prekären Beschäftigungverhältnisse schlicht (noch) nicht vor sieht.
Dieses Forschungsprojekt im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung liefert noch keine Lösungen. Es zeigt aber, dass es sich nicht um ein Phänomen Einzelner handelt, wie wohl Betroffenen das meist so wahrnehmen, als vielmehr um eine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung.
Diesem neuen Phänomen werden sich die Gewerkschaften auch in ihren eigenen Gliederungen stellen müssen!
- Ein Antrag dazu (s. nebenstehend: Faire Bezahlung in ver.di Weiterbildung und betriebliche Mitbestimmung) ist auf dem Weg in den ver.di Bundeskongress 2015.
- Ver.di organisiert mit seinen Foren und einem eigenen Referat die Stimmen der Vielen.
- Auf einer Veranstaltung im Erwachsenenbildungszentrum Hattingen im Herbst 2014 zur Ehrung eines bemerkenswerten ehemaligen Leiters des Hauses, Hinrich Oetjen, nahmen verschieden Referenten zu diesem Thema Stellung:




