Rente – ein zentrales (Wahlkampf-)Koalitions-Thema
Starke gesetzliche Rente • 22.04.21
„Was mich umtreibt ist, dass die rentenpolitische Diskussion so dahin läppert … wir müssen Rente zu einem der zentralen Wahlkampfthemen machen … unsere Forderugen sind klar!“ (Frank Werneke, 22.04.21)
Die Positionen der ver.di-Selbstständigen zur Bundestagswahl 2021
… als Flugblatt (PDF, 161 kB)
Bahncard für Selbstständige
akademie.de • Einkommensteuer und “EÜR” • Betriebsausgaben
Robert Chromow • 9. April 2013
Bahncard für Selbstständige
Eine geschäftliche Bahncard können Sie auch privat nutzen.
Die Deutsche Bahn bietet Bahncard-Kunden satte Rabatte und attraktive Zusatzleistungen. Eine Bahncard rechnet sich oft schon bei wenigen Reisen. Liegen die Einsparungen aufs Jahr gesehen über den einmaligen Anschaffungskosten, können Selbstständige die Bahncard in voller Höhe von der Steuer absetzen. Das gilt auch dann, wenn die Bahncard in der Freizeit für private Zwecke genutzt wird. (Weiter …)
Die Bahn stellt einen BahnCard-Rechner zur Verfügung um schnell zu ermitteln, wann sich welche BC lohnt.
Diese Information wurde in der von ver.di organisierten Mailingliste für Selbstständige gepostet. Zur Teilnahme an der offenen Selbstständigen-Mailingliste, Mail senden an selbst-freie-forum-subscribe@lists.verdi.de.
Der link „Bahncard für Selbstständige“ führt auf eine kommerzielle Seite – dort gemachte Angebote können Kosten verursachen! Wie bei allen hier veröffentlichten links sind wir nicht für deren Inhalte verantwortlich, und es liegt in Eurer Verantwortung die gemachten Aussagen zu verifizieren.
Lehrbeauftragte und Zimmerpflanzen
neues deutschland • Kultur • Bildung und Wissenschaft • Sebastian Friedrich • 06.11.2014
Akademische Tagelöhner
Manche Lehrbeauftragte unterrichten für kaum zwei Euro die Stunde
„Ich hätte damals nicht gedacht, einmal als Sachmittel zu enden.“
(… kommentiert Linda Guzzetti , da Lehrbeauftragte aus dem Budget für Sachmittel, wie z.B. Zimmerpflanzen, bezahlt werden; aus nd vom 29./30.11.2014, „Fröhlich im Protest“, mit freundlicher Genehmigung nd.)
Betriebsrat gewählt
Diesseits der Beschlusslage
Wider besseres Wissen?
Prekäre Beschäftigung
taz • Öko • Arbeit • Prekäre Arbeitsverhältnisse • Jannis Hagmann • 30. 05. 2014
Ein Job im Nonprofit-Sektor? Für viele Akademiker ist das ein Traum – trotz der niedrigen Gehälter. Nun hat eine Ausschreibung einen Aufschrei ausgelöst.
Arbeit – Bildung – Urlaub
Bildungsarbeiterinnen am DGB Erwachsenenbildungszentrum Hattingen haben sich Ende 2010 mit Unterstützung der ver.di organisiert.
In einem Positionspapier haben wir 2012 der Geschäftsführung dargelegt, wie eine Bezahlung entlang den Grundsätzen des Deutschen Gewerkschaftsbunds für eine auskömmliche faire Bezahlung aussehen müsste. 2013 konnten wir mit Unterstützung einiger Gewerkschafter Anträge für den 20. ordentlichen DGB-Bundeskongress des DGB im Mai und zum ver.di Bundeskongress 2015 auf den Weg bringen.
Auf dem eben zu Ende gegangenen DGB-Bundeskongress wurde der Antrag zur Förderung der politischen Bildung beraten. Zunächst wurde der Antrag in einem allgemeineren Antrag – „Gute Bildung für gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe“ (C 001) – subsumiert, aber auf Initiative der ver.di in einem Änderungsantrag (Ä 001) erneut behandelt und dessen weitergehende Forderungen von Wiebke Koerlin (Fachbereich Bildung und Wissenschaft, ver.di) erläutert. Sie führte u.A. aus, „dass es zum Thema politische Bildung auch noch mal eine klare Aussage der Gewerkschaften und des DGB geben muss, auch dort Ressourcen bereitzustellen. […] Auch die innergewerkschaftlichen Ressourcen sind auszubauen. Ich finde es gut, dass mit dem Antrag andere aufgefordert werden, diesen Bereich zu stärken, aber wir selber sollten das auch weiterhin machen.“
Der Antrag Faire Bezahlung in der ver.di Weiterbildung und betriebliche Mitbestimmung für den ver.di Bundeskongress 2015 ist auf dem Weg.
Die Freien Bildungsarbeiterinnen am DGB Erwachsenenbildungszentrum Hattingen unterhalten einen blog, der über die Aktivitäten rund um den Bildungsurlaub und die ihn tragenden Bildungsarbeiterinnen berichtet: http://arbeit-bildung-urlaub.de/
In einem geschlossenen Bereich können auch weitergehende inhaltliche Diskussionen stattfinden.
In dem blog kann man sich unter „Noch nicht angemeldet? Jetzt registrieren »“ anmelden.
Unsere innere Arbeitsumgebung, in der wir uns organisieren, ist eine moodle-Plattform.
Bei Interesse zur Mitarbeit und um an den internen Diskussionen beteiligt zu werden, wendet euch bitte an: sprecherrat @ arbeit-bildung-urlaub.de
… auch derjenigen, die für gewerkschaftliche Bildungsträger arbeiten!
(pk) Zwei interessante Anträge sind von der ver.di Bezirksfachbereichskonferenz Berlin beschlossen worden:
Antragsteller: Wahlkreisversammlung Aus- und Weiterbildung
Die Bezirksfachbereichskonferenz FB 5 möge folgenden Antrag beschließen und an die Landesbezirksfachbereichskonferenz, an die Bundefachbereichskonferenz und den Bundeskongress weiterleiten:Der ver.di Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung soll sich für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Solo-Selbstständigen in der Bildungsbranche, auch derjenigen, die für gewerkschaftliche Bildungsträger arbeiten, einsetzen.
Antragsteller: Wahlkreisversammlung Aus- und Weiterbildung
Die Bezirksfachbereichskonferenz FB 5 möge folgenden Antrag beschließen und an die Bezirkskonferenz Berlin, Landesbezirkskonferenz und Landesbezirksfachbereichskonferenz weiterleiten:- Der Landesbezirk Berlin-Brandenburg soll einen fachbereichsübergreifenden Selbstständigenausschuss etablieren.
- Die Arbeit des Selbstständigenausschusses soll mit einer halben Gewerkschaftsstelle unterstützt und koordiniert werden.
Gerade in der Bildung geht es für ihre Rechte bergab.
(woi) Gundula Lasch, im ver.di Bundesvorstand und Sprecherin der Freien und Selbstständigen, bezog zum Antrag O 001 eindeutig Stellung zur Stärkung der Freien innerhalb der Gewerkschaften und schloss ihren Redebeitrag mit den Worten:
„Denn gerade in der Bildung geht es für ihre Rechte im Moment bergab. Es gibt immer mehr Kollegen, die gerne aktiv werden und sich für ihre Rechte einsetzen möchten. Dafür bitte ich um Eure Unterstützung.“
Verteidigung des Antrags Ä 001 – 15. Mai 2014 – DGB Bundeskongress
(woi) Auf dem 20. ordentlichen Bundeskongress des DGB, dem Parlament der Arbeit, 11.–15. Mai 2014, drohte unser Antrag und damit die Forderung nach dem Engagement der Gewerkschaften, in einem allgemeinen bildungspolitischen Antrag (C 001 – „Gute Bildung für gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe“) unter zu gehen; Andreas Keller, Sprecher der Antragsberatungskommission, führte zum Änderungsantrag aus:
„Das ist ein Änderungsantrag der Gewerkschaft ver.di, der den Leitantrag ergänzen möchte um die Forderung nach einer hinreichenden gesellschaftlichen und innergewerkschaftlichen Ressource für die Fortentwicklung der politischen Bildung, und zwar ganz konkret hier der außerschulischen politischen Bildung. Wir finden, dieser Aspekt ist in der Tat so explizit nicht angesprochen gewesen, der passt gut hinein. Die Antragsberatungskommission empfiehlt die Annahme des Änderungsantrages Ä 001.“ (Tagungsprotokoll 4. Tag, S. 18 (154))
Wiebke Koerlin, Mitinitiatorin des Änderungsantrags Ä 001, begründet diesen und bringt unser Anliegen, die politsche Bildung und das Engagement der Gewerkschaften für politische Bildung zurück in die Diskussion. (Sie erwähnt die Ausführungen von Elke Hannack zum Leitantrag C 001: Diese finden sich ebenfalls im Tagungsprotokoll 4. Tag, S. 27 (163). Die gesamte Dkumentation des 20. Parlaments der Arbeit findet sich auf „Beschlüsse und Tagesprotokolle des 20. Ordentlichen DGB-Bundeskongresses“.)
Zeitgeist?
Bildungsurlaub in Thüringen und Baden-Württemberg
Der grün-rote Koalitionsvertrag enthält das Ziel, auch in Baden-Württemberg eine Bildungsfreistellung einzuführen. Die Vorbereitung für eine solche Einführung laufen gerade. Die Fraktion Grüne ist ebenso wie z.B. das Finanz- und Wirtschaftsministerium in engem Austausch mit Arbeitnehmern und Arbeitgebern und ihren Verbänden, um hier eine moderne und sachgerechte Lösung auf den Weg zu bringen. Und weil Sie es konkret ansprechen: Die geringe Inanspruchnahme der Bildungsfreistellung in anderen Bundesländern ist genau ein Argument, sich sehr sorgfältig mit der Ausarbeitung eines solchen Gesetzes zu beschäftigen. Eine Regelung, die hinterher keiner in Anspruch nimmt, braucht niemand. Keine Frage ist, dass wir die Möglichkeiten der Weiterbildung stärken wollen, gerade für An- und Ungelernte. Insofern gibt es kein Problem, unsere Aufgabe besteht “lediglich” darin, mit den Betroffenen zusammen eine gute Lösung auf den Weg zu bringen. Und um genau das zu erreichen, bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld.
Hier die Anfrage auf die obiger Text Bezug nimmt:
Bildungsurlaub in Thüringen und Baden-Württemberg
online focus • Regional • Erfurt • Landtag • Grüne • 22.01.2014 • 14:42
Mit dem Gesetz soll es erstmals auch in Thüringen einen Rechtsanspruch auf eine bezahlte Freistellung für Arbeitnehmer zur Fortbildung geben.
woi • 25.02.2014 • 20:15
Baden-Württemberg: „Die Verhältnisse sind sehr schwierig“
Auf einer Podiums-Diskussion, das die Zeitschrift Cicero veranstaltete, sagte Ministerpräsident Kretschmann, dass sich dieses Thema als sehr schwierig erweise, die Koalition aber im April dazu tätig werden wolle.




