Kategorie: "Datenschutz / Datensicherheit"
Alter Wein in alten Schläuchen
Hurrah, Deutschland schafft auf Bundesebene die Todesstrafe ab! - ?
Ruf nach dem Staat!
„Google macht das nicht wegen lustig!“
hat sich offensichtlich auch für Google durchgesetzt; die NZZ hält auf ihrer site z.Zt. einen 10-minütigen Video „Google, der Datenkrake“ vor, der Bücher über Google vorstellt. Natürlich geht es um Datenschutz aber auch um die unglaubliche Geschichte dieser Firma.
Alleine die Moderation – mit nur leicht schweizerischer Prosodie ;-) – ist schon höhrenswert; hier ergeht man sich nicht in platter Ablehnung noch Euphorie, hier werden u.A. tröstliche Aussichten aufgezeigt, die davon ausgehen, dass auch der Nutzer mit der Zeit eine „gewisse Reife“ erlangen könne.
Hier kurz die angesprochenen Bücher:
1. Die Google-Falle, Gerald Reischl, Ueberreuter, 2008, ISBN: 978-3-8000-7323-8
«Google weiss mehr als die Polizei.»
2. Googled, Ken Auletta, Penguin Press, 2009, ISBN: 075352242X
«The world has been Googled.»
3. What Would Google Do?, Jeff Jarvis, HarperBusiness, 2009
«Free is impossible to compete against.»
>>> Was würde Google tun?, Jeff Jarvis, Heyne, 2009, ISBN: 978-3-453-15537-4Kein Haushalt für DEMail
Der Bundestag hat dem Bundesinnenministerium auf Wunsch der FDP im Haushaltsplan 2010 „Ausgaben zum Zwecke der Verwirklichung des Projekts DeMail“ bis auf weiteres untersagt. Es ist zu hoffen, dass De-Mail endgültig eingestellt und die dadurch eingesparten Mittel für eine Verbesserung von Datenschutz und Datensicherheit eingesetzt werden. Um die Entstehung eines faktischen Zwangs zur Nutzung von De-Mail zu verhindern, muss De-Mail boykottiert werden, damit es sich nicht durchsetzt
RoboCops – Vorwärts in den Wahnsinn
Ich sollte dringend anfangen zu twittern – sagt mein Chef! Hier der komplette Nominierungsvorschlag für die BigbrotherAwards 2010.INDECT ist der Entwicklungsname für ein System zur vernetzten Überwachung innerhalb der EU und wurde Anfang 2009 im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU-Kommision mit einem Budget von 14,86 Millionen Euro bei einer Laufzeit von fünf Jahren gestartet.
Ausgeschrieben steht er für “Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment".
INDECT zielt darauf ab, das Erkennen von möglichen Gefahrensituationen zu automatisieren. Für die Definition von “atypischem, bzw. kriminellen Verhalten", das mittels INDECT aufgespürt werden soll, wurden mehrere Hundert polnische Polizist_innen befragt. Der größte Teil sieht etwa Herumlungern, sich umsehen oder einen längeren Aufenthalt in Türbereichen als verdächtig. Aber auch Phänomene wie Flashmobs und spontane Demonstrationen werden thematisiert.
Scroogle ausgebremst!
Trittin wusste mehr!
Keine freie Software in Sächsischer Administation
Vor allem aber liegt die Kontrolle der IT-Infrastruktur nicht mehr in den Händen weniger Hersteller; Einfluss und Macht über Arbeitsabläufe, sensible Kommunikation und Daten werden nicht länger an externe Akteure abgegeben. Durch den Einsatz Freier Software verhindern staatliche Stellen ihre Abhängigkeit von solchen Akteuren und gewinnen an Souveränität und Transparenz. Für eine Gesellschaft, die in starkem Maße auf digitale Kommunikationstechnologie angewiesen ist, gewinnt diese Freiheit der Kommunikationsmittel zunehmend an Bedeutung.
Hacker hacken Hacker
Google Vorreiter bei OpenSource!
Misstrauen gegen globale Softwareanbieter
Auch die Schweiz – in puncto Sicherheit unschlagbar – setzt auf Open-Source. Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit fragt: „Wollen Sie sich tatsächlich von einem amerikanischen Software-Konzern die Schweizer Informatik-Strategie diktieren lassen?“
Allein die deutsche Bundesverwaltung ebnet mit ihrer IT-Konsolidierung proprietären Lösungen den Weg, da die schiere Größe der angestrebten Strukturen einen ebenso großen Software-Partner voraus setzt. Aspekte der nationalen Sicherheit oder der nationalen Wertschöpfung scheinen keine Rolle mehr zu spielen.













