Archiv für: "Januar 2015"
Schleifenquantenkosmologie … ?
Wikipedia • Quantenkosmologie
Schleifenquantengravitation
Die allgemeinen Relativitätstheorie Albert Einsteins beschreibt die Entwicklung des Universums sehr gut, solange man zeitlich nicht zu nahe an den Anfangszustand des Kosmos herankommt, in die Phase der sogenannten Planck-Zeit. Hier versagt die Relativitätstheorie, aber es besteht Hoffnung, dass die Quantentheorie bei der Klärung offener Fragen weiterführt. Dazu ist eine Theorie erforderlich, die die Relativitätstheorie und die Quantentheorie übergreifend zusammenführt. Ein solcher Ansatz wird mit der Schleifenquantengravitation versucht.
Schmierige Träume
TELEPOLIS • Energie & Klima News • Ralf Streck • 19.01.2015
Spaniens schmierige Träume vor den Kanaren geplatzt
Der spanische Ölkonzern Repsol bricht die Suche nach Öl und Gas erfolglos vor den Kanarischen Inseln ab, was auf den Urlaubsinseln gefeiert wird.
„Je suis Ahmed“
Zeit Online • Politik • Ausland • Arabische Medien • 9. Januar 2015 17:00 Uhr
„Wir trauern mit euch, aber …“
„Wir sind Charlie“, lautet die Botschaft erstaunlich vieler arabischer Medien nach dem Pariser Massaker. Doch es gibt auch Kritik an der Heroisierung von Charlie Hebdo.

Und ist "Je suis Charlie" tatsächlich die angemessene Antwort auf dieses Massaker? Oder sollte man nicht (auch) "Je suis Ahmed" rufen, in Gedenken an den ermordeten Polizisten Ahmed Merabet, der zum Tatort gerufen wurde. Ihm hat der belgisch-libanesische Aktivist Dyab Abou Jahjah auf Twitter ein paar denkwürdige letzte Worte in den Mund gelegt. "Ich bin nicht Charlie, ich bin Ahmed der tote Polizist. Charlie hat meinen Glauben und meine Kultur lächerlich gemacht, und ich bin gestorben, weil ich sein Recht verteidigt habe, dies zu tun." #JesuisAhmed
Nous ne ferons pas la guerre
Libération • Société • Éditos • L'auteur • 7 janvier 2015 à 21:26
Laurent Joffrin, der Verlagsleiter von Libération, der Zeitung, die den Kolleginnen von Charlie Hebdo beim letzten Anschlag nach der Zerstörung der Redaktionsräume Unterschlupf gewährt hatte, schreibt noch am selben Abend:
Les terroristes ne se sont pas attaqués aux «islamophobes», aux ennemis des musulmans, à ceux qui ne cessent de crier au loup islamiste. Ils ont visé Charlie. C’est-à-dire la tolérance, le refus du fanatisme, le défi au dogmatisme. Ils ont visé cette gauche ouverte, tolérante, laïque, trop gentille sans doute, «droit-de-l’hommiste», pacifique, indignée par le monde mais qui préfère s’en moquer plutôt que d’infliger son catéchisme. […] Les fanatiques ne défendent pas la religion, qui peut être accueillante, ils ne défendent pas les musulmans, qui sont révoltés dans leur immense majorité par ces meurtres abjects. Ils attaquent la liberté.
Die Terroristen haben nicht die „Islamophoben“ angegriffen, die Feinde des Islams, nicht die, die nicht aufhören, vor Islamisten Alarm zu schlagen. Sie haben sich Charlie als Ziel ausgesucht. Das heißt, die Toleranz, die Ablehnung des Fanatismus, die Kampfansage an den Dogmatismus. Sie haben auf diese Linke gezielt – offen, tolerant, laizistisch, wahrscheinlich zu nett, „Menschenrechtler“, pazifistisch, die sich über diese Welt empört, sich aber lieber darüber lustig macht, anstatt Anderen ihren Katechismus aufzuzwingen. […] Die Fanatiker verteidigen nicht die Religion, die einladend und gastfreundlich sein kann, sie verteidigen nicht die Muslime, die in ihrer übergroßen Mehrheit empört sind über diese schändlichen Morde. Sie attackieren die Freiheit.
Maintenant on veut porter la guerre jusque dans nos salles de rédaction. Nous ne ferons pas la guerre. Nous ne sommes pas des soldats. Mais nous défendrons notre savoir-faire et notre vocation : aider le lecteur à se sentir citoyen. Ce n’est pas grand-chose mais c’est quelque chose. Avec une certitude mieux ancrée : maintenant, nous savons pourquoi nous faisons ce métier.
Jetzt will man den Krieg bis in unsere Redaktionsräume tragen. Wir werden keinen Krieg führen. Wir sind keine Soldaten. Aber wir werden unser Können und unsere Berufung verteidigen: Dem Leser dabei zu helfen, sich als Bürger zu fühlen. Das ist nicht viel, aber es ist etwas. Mit einer besser verankerten Sicherheit: Wir wissen jetzt, warum wir diesen Beruf ausüben.
gef. auf Ar Gueveur















