Kategorie: "Ökonomie"
Betriebsnahe Selbstständigkeit – Seminar
In Betriebsnahe Selbstständigkeit als Gegenstand betrieblicher Mitbestimmung – Grenzen und Möglichkeiten der Interessenvertretung von abhängigen Solo-Selbstständigen im Bildungssektor stellten wir die Arbeit Sabine Jambons vor. Auf Grundlage dieser Arbeit hält Sabine Jambon zusammen mit Karlheinz Grieger ein Seminar unter dem Titel Überlebenshilfe für Freiberufler/-innen in Lage-Hörste.
Freiberuflich Teamende gestalten für ver.di emanzipatorische gewerkschaftspolitische Bildungsveranstaltungen und/oder unterstützen die betrieblichen Interessenvertretungen darin, ihr Mandat für die Rechte und den Schutz der Arbeitnehmenden zielführend umzusetzen. Wer aber setzt sich dafür ein, dass auch die Arbeitsbedingungen der selbstständigen Teamenden den Kriterien „Gute Arbeit“ entsprechen? In diesem Seminar sollen Bedarfe, die bestehenden Rechte und Möglichkeiten sowie erfolgreiche Initiativen betrachtetet und reflektiert werden.
Dieses ver.di GIB-Seminar wird vom ver.di-Institut für Medien, Bildung und Kunst (ver.di-IM) organisiert und durchgeführt und richtet sich insbesondere an alle ehren- und hauptamtlich, neben- und hauptberuflich in der Bildungsarbeit Tätigen von ver.di GIB, ver.di b+b und ver.di.; Anmeldungen an S. Sondermann, ver.di Bildung + Beratung gGmbH, Düsseldorf
ver.di Soliseite
(woi) Metropolis – ein Gigant unter den Filmen! Und eine Kritik an der Arbeit von morgen, die heute Schnee von gestern sein sollte.
Es gibt sie noch die: Ungeschützte Arbeitsverhältnisse. Es gibt aber auch schützbare Arbeitsverhältnisse, deren Schutz am Einzelinteresse der Unternehmerin scheitert.
Im Metropolis, ein Kino in Köln, verhindert die Inhaberin einen Betriebsrat, entlässt den BR-Vorsitzenden und demonstriert ein ungesetzliches und recht angestaubtes Verhältnis gegenüber Arbeitnehmervertretungen.
Ver.di hat dies u.A. zum Thema einer Gewerkschaftlichen Plattform für Solidarität SOLISEITE.DE gemacht:
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Bezahlter Urlaub? Schriftlicher Arbeitsvertrag? Eigentlich ist dies alles gesetzlich vorgeschrieben. Doch eine Kölner Kino-Chefin mag sich nicht daran halten. Als ob das nicht genug wäre, erhalten die Beschäftigten des “Metropolis” und “Rex am Ring” einen Stundenlohn, der deutlich unter dem künftigen Mindestlohn liegt. Bitte unterstütze die Beschäftigten in ihrem Kampf um einen fairen Tarifvertrag und unterzeichne unsere Petition an die Inhaberin der Kinos.
Darüber hinaus findet sich auf YouTube eine schönes Video, das schnell in den Sachverhalt einführt.
Wirtschaftsdemokratie
ver.di • Mitgliedernetz • Interaktiv • Foren • Martin Beckmann
ver.di lädt Euch alle zu einer Diskussion zum Thema Wirtschaftsdemokratie ein. Die ver.di-Arbeitsgruppe Wirtschaftsdemokratie hat dazu ein Impulspapier erstellt, das hier zur Diskussion steht [nur für angemeldete Mitglieder]. Ziel ist es, auf Grundlage der Diskussion einen Leitantrag für den 4. ver.di-Bundeskongress im September 2015 zu diesem Thema zu formulieren.
Bahncard für Selbstständige
akademie.de • Einkommensteuer und “EÜR” • Betriebsausgaben
Robert Chromow • 9. April 2013
Bahncard für Selbstständige
Eine geschäftliche Bahncard können Sie auch privat nutzen.
Die Deutsche Bahn bietet Bahncard-Kunden satte Rabatte und attraktive Zusatzleistungen. Eine Bahncard rechnet sich oft schon bei wenigen Reisen. Liegen die Einsparungen aufs Jahr gesehen über den einmaligen Anschaffungskosten, können Selbstständige die Bahncard in voller Höhe von der Steuer absetzen. Das gilt auch dann, wenn die Bahncard in der Freizeit für private Zwecke genutzt wird. (Weiter …)
Die Bahn stellt einen BahnCard-Rechner zur Verfügung um schnell zu ermitteln, wann sich welche BC lohnt.
Diese Information wurde in der von ver.di organisierten Mailingliste für Selbstständige gepostet. Zur Teilnahme an der offenen Selbstständigen-Mailingliste, Mail senden an selbst-freie-forum-subscribe@lists.verdi.de.
Der link „Bahncard für Selbstständige“ führt auf eine kommerzielle Seite – dort gemachte Angebote können Kosten verursachen! Wie bei allen hier veröffentlichten links sind wir nicht für deren Inhalte verantwortlich, und es liegt in Eurer Verantwortung die gemachten Aussagen zu verifizieren.
Lehrbeauftragte und Zimmerpflanzen
neues deutschland • Kultur • Bildung und Wissenschaft • Sebastian Friedrich • 06.11.2014
Akademische Tagelöhner
Manche Lehrbeauftragte unterrichten für kaum zwei Euro die Stunde
„Ich hätte damals nicht gedacht, einmal als Sachmittel zu enden.“
(… kommentiert Linda Guzzetti , da Lehrbeauftragte aus dem Budget für Sachmittel, wie z.B. Zimmerpflanzen, bezahlt werden; aus nd vom 29./30.11.2014, „Fröhlich im Protest“, mit freundlicher Genehmigung nd.)
Betriebsrat gewählt
Prekäre Beschäftigung
taz • Öko • Arbeit • Prekäre Arbeitsverhältnisse • Jannis Hagmann • 30. 05. 2014
Ein Job im Nonprofit-Sektor? Für viele Akademiker ist das ein Traum – trotz der niedrigen Gehälter. Nun hat eine Ausschreibung einen Aufschrei ausgelöst.
Arbeit – Bildung – Urlaub
Bildungsarbeiterinnen am DGB Erwachsenenbildungszentrum Hattingen haben sich Ende 2010 mit Unterstützung der ver.di organisiert.
In einem Positionspapier haben wir 2012 der Geschäftsführung dargelegt, wie eine Bezahlung entlang den Grundsätzen des Deutschen Gewerkschaftsbunds für eine auskömmliche faire Bezahlung aussehen müsste. 2013 konnten wir mit Unterstützung einiger Gewerkschafter Anträge für den 20. ordentlichen DGB-Bundeskongress des DGB im Mai und zum ver.di Bundeskongress 2015 auf den Weg bringen.
Auf dem eben zu Ende gegangenen DGB-Bundeskongress wurde der Antrag zur Förderung der politischen Bildung beraten. Zunächst wurde der Antrag in einem allgemeineren Antrag – „Gute Bildung für gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe“ (C 001) – subsumiert, aber auf Initiative der ver.di in einem Änderungsantrag (Ä 001) erneut behandelt und dessen weitergehende Forderungen von Wiebke Koerlin (Fachbereich Bildung und Wissenschaft, ver.di) erläutert. Sie führte u.A. aus, „dass es zum Thema politische Bildung auch noch mal eine klare Aussage der Gewerkschaften und des DGB geben muss, auch dort Ressourcen bereitzustellen. […] Auch die innergewerkschaftlichen Ressourcen sind auszubauen. Ich finde es gut, dass mit dem Antrag andere aufgefordert werden, diesen Bereich zu stärken, aber wir selber sollten das auch weiterhin machen.“
Der Antrag Faire Bezahlung in der ver.di Weiterbildung und betriebliche Mitbestimmung für den ver.di Bundeskongress 2015 ist auf dem Weg.
Die Freien Bildungsarbeiterinnen am DGB Erwachsenenbildungszentrum Hattingen unterhalten einen blog, der über die Aktivitäten rund um den Bildungsurlaub und die ihn tragenden Bildungsarbeiterinnen berichtet: http://arbeit-bildung-urlaub.de/
In einem geschlossenen Bereich können auch weitergehende inhaltliche Diskussionen stattfinden.
In dem blog kann man sich unter „Noch nicht angemeldet? Jetzt registrieren »“ anmelden.
Unsere innere Arbeitsumgebung, in der wir uns organisieren, ist eine moodle-Plattform.
Bei Interesse zur Mitarbeit und um an den internen Diskussionen beteiligt zu werden, wendet euch bitte an: sprecherrat @ arbeit-bildung-urlaub.de
Bildungsurlaub in Thüringen und Baden-Württemberg
Der grün-rote Koalitionsvertrag enthält das Ziel, auch in Baden-Württemberg eine Bildungsfreistellung einzuführen. Die Vorbereitung für eine solche Einführung laufen gerade. Die Fraktion Grüne ist ebenso wie z.B. das Finanz- und Wirtschaftsministerium in engem Austausch mit Arbeitnehmern und Arbeitgebern und ihren Verbänden, um hier eine moderne und sachgerechte Lösung auf den Weg zu bringen. Und weil Sie es konkret ansprechen: Die geringe Inanspruchnahme der Bildungsfreistellung in anderen Bundesländern ist genau ein Argument, sich sehr sorgfältig mit der Ausarbeitung eines solchen Gesetzes zu beschäftigen. Eine Regelung, die hinterher keiner in Anspruch nimmt, braucht niemand. Keine Frage ist, dass wir die Möglichkeiten der Weiterbildung stärken wollen, gerade für An- und Ungelernte. Insofern gibt es kein Problem, unsere Aufgabe besteht “lediglich” darin, mit den Betroffenen zusammen eine gute Lösung auf den Weg zu bringen. Und um genau das zu erreichen, bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld.
Hier die Anfrage auf die obiger Text Bezug nimmt:
„Kollege Kretschmann verlautete heute auf einer Podiumsdiskussion im ZKM Karlsruhe, dass heute am 25.02. ein Gremium der Grünen oder der Fraktion das Thema Bildungsurlaub ventiliert hätte.
Ich kann auf keiner der sites etwas dazu finden; nicht einmal die Suchmaschine liefert ein Ergebnis, obwohl dies ein Thema der Koalitionsverhandlungen war.
Bitte informiert mich, bzw. sagt mir, wo ich nach lesen kann, wann ein Gesetzentwurf in den Landtag kommt.
Verwundert hat mich Kretschmanns Äußerung, dass dies ein schwieriges Thema sei. Es gibt ungefähr 13 Bundesländer mit einem Bildungsurlaubsgesetz, 8(?) davon mit jahrzehntelanger Erfahrung und die DGB-Bezirkskonferenz hat dazu ein bereits im Oktober beschlossenes Eckpunktepapier zur Grundlage ihrer Kampagne „Gib mir 5!“ gemacht (ich hoffe niemand übernimmt diesen Slogan).
Wo ist das Problem?
Kollege Kretschmann hat, stark applaudiert, Kant auf dieser Podiumsdiskussion ins Spiel gebracht. In diesem Geist denke ich, dass auch Bildungsurlaub dessen Idealen folgt. Abseits der volkstümlich vermuteten betriebsnahen Weiterbildung, beinhaltet Bildungsurlaub auch die persönliche Weiterentwicklung, die, von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert, mündige, informierte, entscheidungsfähige Bürger ermutigen und am politischen Geschehen teilhaben lassen will.“
WiSoAk30
Die Illusion der Vollbeschäftigung
Politik • Ökonomie • 13.02.2014 | Fabian Altstaedten
Die Illusion der Vollbeschäftigung
Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die Zahl der Reichen weltweit fortlaufend vergrößert, aber auch die Anzahl von Geringverdiener
Deutschland geht es gut. So sagt man. Eine zentrale Frage, ob es der Beschäftigungslage in Deutschland gut geht, misst man für gewöhnlich an der Abnahme der Arbeitslosigkeit. Reicht es aber aus, daran die Qualität der Beschäftigungslage zu messen? Müsste man nicht vielmehr danach fragen, wie es um die Vollbeschäftigung in der BRD steht? Dazu ist es ratsam die Arbeitslosenzahlen nicht mit vorherigen Zeitpunkten zu vergleichen, da die Arbeitslosenzahlen mehr über die Summe von abgeschlossenen Arbeitsverträgen aussagen und weniger etwas über die Situation der Vollbeschäftigung. Um herauszufinden, wie es um die Vollbeschäftigung bestellt ist, muss man die Frage beantworten, ob genug Arbeit da ist und zukünftig vorhanden sein wird.
… sollte die Politik sich besser darum kümmern, den Widerspruch zwischen Arbeit und Produktivitätssteigerung […] aufzulösen



