Kategorie: "Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!"
15.45 Uhr: Neonazis treten Rückzug an
10.000 mal schneller als Licht …
(woi) Die Reality auf den Spuren der Science Fiction:
The longer distance should also give us more accurate data about whether quantum entangled particles really do communicate their quantum state instantaneously, over infinite distances. As we recently reported, another research group recently showed this quantum channel to be at least 10,000 times faster than the speed of light.
Der entleerte öffentliche Raum
Heute ergießen sich die Intimitäten in den entleerten öffentlichen Raum.taz · Leben · Alltag · Schutz der Privatsphäre beim taz.lab · 03.04.2013 · Sophie Fredau
Die Krise des Eros
Bedacht, aber ereifert. Der Autor Byung-Chul Han spricht über das Verschwinden des Anderen und den Terror der Intimität. Er wünscht sich das Pathos der Distanz.
Technologie der Unterwerfung
Mithilfe von Neurotechnologie in eine „psychozivilisierte“ Gesellschaft
Neurotechnologie Teil 1
Bei Experimenten in den 1950er und 1960er Jahren gelang es, durch gezielte Gehirnstimulation Wutanfälle und aggressives Verhalten in Katzen, Affen und Menschen auszulösen. José Delgado, Pionier auf dem Gebiet, entwickelte daraus eine weitreichende Utopie: das Vermeiden von Aggression und Gewalt durch Gehirnintervention. Er nannte dies eine "psychozivilisierte" Gesellschaft. Diese Versuche sind historische Vorläufer einer heute vielleicht subtiler stattfindenden Anpassung an gesellschaftliche Vorstellung mithilfe von Neurotechnologie.
Equal Pay Day …
Kontext » Denkbühne, Freitag, 22.03.2013
Die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen ist viel geringer als behauptet und lenkt von der sozialen Ungleichheit ab.
Dieser Tag erinnert zu Recht daran, dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer. Überflüssig ist er erst, wenn sich das geändert hat.
Netzkultur, E-Politik, Web-Trends und digitale Visionen
Nachhaltiges Netz – Auch im Internet gibt es den wachsenden Wunsch nach energiesparender Hardware, nach gesundem Wachstum und nach sozialer Verträglichkeit.
140sekunden – @dandyliving: Sebastian Zoller verarbeitet seinen Trennungschmerz mit Hilfe von Twitter.
Eltern ans Netz [ab 8′12″] – Kinder und Internet, dieses Thema wird meist aufgeregt diskutiert, doch es geht auch anders.
Der unbekannte Reiche
Über die Armen weiß man alles – und über die wirklich Reichen fast nichts. Jeder Hartz-IV-Empfänger ist amtlich minutiös erfasst, aber es gibt keine aussagekräftigen Daten, wie viel die Vermögenden in Deutschland wirklich besitzen. In den Statistiken klaffen Löcher, die so groß sind, dass Billionen von Euro verschwinden. […] Der eigentliche Skandal ist also nicht, dass die FDP hilflos am Text herumredigiert hat – sondern dass sich Deutschland einen Armuts- und Reichtumsbericht leistet, der über Reichtum nichts zu sagen weiß.
Gelegenheit
Noch bis 1. April ist sie gegeben, die Gelegenheit die Ausstellung des ZKM Ein Sechstel der Erde zu besuchen.
Ein Sechstel der Erde, das ist der Machtbereich der ehemaligen Sowjetunion.
Die utopischen Ambitionen des einstigen Sozialismus erloschen in der dystopischen Erfahrung des Überlebenskampfs in den sich neu formierenden, ökonomisch und ökologisch schwer angeschlagenen Gesellschaften. Diese Ausstellung verfolgt das Ziel, aufregende künstlerische Positionen aus dieser Zeit zu präsentieren und gleichzeitig jenen gegenüberzustellen, die bisher sehr viel weniger Aufmerksamkeit gefunden haben. Über die Beziehung des Bildes zur Welt, so der Untertitel, präsentiert Kunst die nichts weniger versucht als aus den künstlerischen Erfahrungen dieses einen Sechstels, Wege aufzuzeigen, unser Leben ausgeglichener und in sozialer und ökologischer Hinsicht weniger zerstörerisch zu gestalten.
Etwas mehr Zeit bleibt für MATTA. Fiktionen des Museums Frieder Burda. Matta (1911–2002) zählt zu den bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts. Der in Chile geborene Künstler stand in engem Austausch mit Surrealisten wie Dalí, André Breton und Marcel Duchamp, mit denen er seit 1938 ausstellte.
Seine nach dem zweiten Weltkrieg entstandenen Maschinenmenschen reflektierten das politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen. Die großzügige, verschwenderische und oft gewaltsame Malerei wendet sich gegen den Zweckrationalismus der Moderne, den Matta als Quelle der Selbstentfremdung des Menschen kritisierte. Dem rechten Winkel als Inbegriff von Maß und Proportion, von Modul und Produktion stellte Matta Räume gegenüber, die mit ihren organischen Wölbungen und Höhlungen dem menschlichen Körper gemäß sind.
Matta. Fiktionen präsentiert im Museum Frieder Burda in Baden-Baden einen Maler, der eine Epoche geprägt hat. Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum, Hamburg entstand, wirft einen neuen Blick auf Mattas Werk und zeigt seine verblüffende Aktualität für die zeitgenössische Malerei.
Tot, töter, Second Life?
… twittert Der elektrische Reporter am 05.03. geg. 15:00h und berichtet von der zähen Lebendigkeit von Second Life.
Dass es doch den Superlativ von tot gibt, beweißt hingegen die Bildsequenz (= Folge von Bildern) einer WebCam aus dem Real Life:
Baden Airpark
Gelegenheit
Prostitution als Auftrag politischer Bildung
Es ist aus, Lassie!
ZEITmagazin | Nr. 08 | Harald Martenstein | 14.02.2013
Über echten und falschen Tierschutz
Sie stellen dort [Philosophie-Magazin] die Frage, weshalb man den Tieren zwar straffrei den Kopf abhacken darf, Begründung: Ich habe Lust auf Fleisch, es andererseits aber verbietet, sie zu begatten, trotz der moralisch etwa gleichwertigen Begründung: Ich habe Lust auf Sex.Sex mit Tieren soll verboten werden, aber Quälerei bei der Tierschlachtung bleibt legal? An der deutschen Rechtsprechung stimmt etwas nicht, findet Harald Martenstein. Und in DIE ZEIT | Zeitgeschehen | Sodomie | 06.12.2012 | Nr. 50 schreibt Ijoma Mangold Sex mit und ohne Macht Die sexualethische Liberalität gönnt jedem Tierchen sein Pläsierchen, so lange kein Zwang im Spiel ist. Nur können Tiere so schlecht ihre Zustimmung artikulieren.
Die „Sportpalastrede“
Lieber Tommy, fliege weiter. Hier sind nur lauter Bergarbeiter! Fliege weiter nach Berlin, Die haben alle ‘JA’ geschrien.Am 18. Februar 1943 rief Joseph Goebbels den totalen Krieg aus. Angesichts der Niederlage in Stalingrad sollte die Heimatfront zur Mobilisierung der letzten Reserven animiert werden. Die Rede im Berliner Sportpalast war die bekannteste des Nazi-Propagandaministers – und die perfideste.

















