Kategorie: "Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!"
19. Februar 1919, Weimar, Nationalversammlung
• Marie Juchacz • Weimar • Nationalversammlung • 19. Februar 1919
„Meine Herren und Damen!“ (Heiterkeit.) „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.“
– Marie Juchacz: am 19. Februar 1919 in ihrer Rede vor der Nationalversammlung in Weimar.
Wir sind durch!
Um 4 sec. endete dieser Tag eben um 16:32 h später als der Tag zuvor. Alle, die glauben durch Drehen an kleinen Rädchen, die Zeit ändern zu können, dürfen bald wieder die Sommerzeit einstellen.
Allen da Draußen ein schönes neues Jahr!
Das Team Two, nur einen Hauch hinter der No. One!
Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!
twitter • #rheinbahn-intim • 03:58 • 28. Okt. 2015
… and if you die and you're dead
You die and then, I think it takes two days, until you see God. But Iook to Wikipedia, I'm not sure.
(José, 33)
Tag der Menschenrechte
Unteilbarkeit
Menschenrechte sind unteilbar. Menschenrechte können stets nur in ihrer Gesamtheit verwirklicht werden.
Die Verletzung oder Nichtgewährung einzelner Menschenrechte geht regelmäßig auch mit der Verletzung weiterer Menschenrechte einher.
Unveräußerlichkeit
Menschenrechte gelten absolut, nicht relativ. Menschenrechte sind damit unveräußerlich.
Kein Mensch kann hierauf verzichten.
Filmfestival Futurale

Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und welche Spielregeln brauchen wir dafür? Diesen Fragen widmet sich das Filmfestival Futurale des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Ein Jahr lang wird die Futurale insgesamt 7 Filme in 25 Städten zeigen.

Zur Eröffnung der Futurale in Karlsruhe mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, laden wir Sie herzlich ein! Nach dem Sektempfang eröffnet Andrea Nahles das Festival mit einem Publikumsgespräch und im Anschluss bekommen sie den Eröffnungsfilm PRINT THE LEGEND zu sehen.
Wann und wo?
Am 26.11.2015 um 19:30 Uhr in der Kinemathek Karlsruhe / Studio 3, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe
Freikarten an der Abendkasse
Mit dem Kennwort "Freikarten 4.0" erhalten Sie 2 Freikarten an der Abendkasse.
Bitte beachten Sie, die Plätze sind begrenzt.
ERLEDIGT!
Hierarchie von Toten
online • Gesellschaft • Andrea Böhm, Beirut • 14. November 2015, 19:03 Uhr
Viele Libanesen solidarisieren sich mit den Opfern der Pariser Attentate, dabei sind sie selbst im Visier der Terroristen. Wieso ist die Anteilnahme oft so einseitig?
Die Welt ist Paris, sie ist Beirut, sie ist Bagdad,
und sie ist Kafranbel.
Eine interessante Partnerschaft
© Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
und Estate Germaine Krull, Museum Folkwang, Essen
… ergibt sich in den Ausstellungen des Gropius-Baus noch bis 06.12. zum Ende der Mondrian-Ausstellung.
Beide Protagonisten haben sich der Linie verschireben.
Mondrian schon in seinen frühen Werken, in denen flächige Scheunentore oder aufstrebende Kamine auffällig hervortreten und später in seinen Symphonien aus Linien und Farben, die eine Harmonie ausdrücken, die er selbst mit der des Jazz vergleicht.
Krull hat wie er Linien ins Bild gesetzt. In ihren berühmten Industrieanlagen- und Metall-Photographien ebenso wie in Ihren Arbeiten mit Händen oder in ihrer Aktfotgrafie – immer fasziniert die Verflechtung der Linien und die sich einstellende Harmonie.
Zu Krull s.a. eine Biographie auf FemBio!
… im kollektiven Bildgedächtnis der Kunstwelt eingeschrieben
Museum Frieder Burda • Ausstellungen
ANDREAS GURSKY • 3. Oktober 2015 – 24. Januar 2016
Er gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler: der Düsseldorfer Fotograf Andreas Gursky (geb. 1955 in Leipzig). Sachlich und präzise fängt er die Brennpunkte der modernen Lebenswelten und der globalen Realität ein. Jede Gesamtkomposition ist ein technisches und bildnerisches Meisterwerk und längst im kollektiven Bildgedächtnis der Kunstwelt eingeschrieben.
Die digitale Bildbearbeitung und das extreme Großformat sind neben der dezidierten Farbfotografie seine charakteristischen Ausdrucksmittel. Gurskys Werke sind dabei auch immer bildhaft gewordene Zeugen seiner über Jahrzehnte fortgesetzten Reisen um die Erde. Hinter seinen Bildern verbirgt sich somit auch eine imaginäre Landkarte, die die Reiserouten des Künstlers nachzeichnet. … Die augenscheinliche Schönheit und Perfektion seiner Bilder täuscht, verbirgt sich doch erst hinter ihnen, sozusagen nach einer ersten Inaugenscheinnahme, der reiche Gedankenraum des Gezeigten. Gurskys Bilder verführen durch das Gezeigte, ihnen ist aber gleichzeitig die beharrliche Aufforderung mitgegeben, über den Grund der Bilder nachzudenken.
Digitalisierung – Vom ver.di BuKo 2015
4. ver.di-Bundeskongress • Leipzig • Protokolle, ab S. 7
Dr. Kira Marrs • 24.09.2015
Was ist Digitalisierung? Kurz gesagt bedeutet Digitalisierung, Informationen maschinenoperabel zu machen. Das heißt, wir verwandeln Informationen in eine digitale Form, sodass eine logische Maschine damit operieren kann. Informationen maschinenoperabel zu machen, ist ehrlich gesagt ein ziemlich alter Hut. Wir tun dies, seit wir Computer nutzen, also spätestens seit den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Gefahr der aktuellen Digitalisierungsdiskussion ist, dass wir die Besonderheiten des aktuellen Digitalisierungssprungs nicht erkennen. Wie in den Neunzehnhundertfünfzigerjahren denken wir die Digitalisierung immer im Gegensatz von Mensch und Maschine. Die aktuelle Digitalisierung ist allerdings viel mehr als das. Richtig verstanden ist sie vor allem Kommunikation zwischen Menschen.
Stadtwelten – Heimat der Zukunft
Karlsruhe • Kultur • Symposium 2015 • 15. Oktober 2015
Die Tagung versucht Antworten und Lösungsansätze zu finden, sie will aber auch Fragen und Themen anschneiden: die Frage nach Merkmalen, die eine Stadt attraktiv machen, oder die Frage, wie Kunstschaffende sich mit den Gegebenheiten eines urbanen Umfeldes auseinandersetzen. Nachgegangen wird schließlich ganz allgemein der Frage, welche Umstände Fremdheit oder aber das Gefühl von Heimat in der Stadt der Zukunft auslösen.
Recht auf Vergessen¹
Noch heute prägt die Große Hungersnot mitte des 19. Jhdts. – Famine – das Denken und die Kultur der Iren.
Ein irisches Sprichwort sagt, „Gott schickte die Kartoffelfäule, die Engländer die Hungersnot“, was darauf abhebt, dass es in der Fortsetzung der grausamen Cromwellsche Irlandpolitik², der Manchesterkapitalismus des 19 Jhdts. war, der aus einer europäischen agrarökonomischen Katastrophe, in Irland eine der größten Hungersnöte Europas werden ließ.
Die Iren verließen ihr Land zu Millionne als „Wirtschaftsflüchtlinge“, wurden jenseits des großen Wassers häufig abgewießen und starben während und auch noch nach der Überfahrt zu Hunderttausenden.
1 Das Recht auf Vergessenwerden wird zuweilen verkürzt und unrichtig als „Recht auf Vergessen“ bezeichnet. [Wikipedia, Recht auf Vergessenwerden]
2 In Irland ist er wegen seiner Maßnahmen gegen die katholische Bevölkerungsmehrheit, die von manchen Historikern als „genozidal“ bezeichnet wurden, verhasst. [Wikipedia, Oliver Cromwell]
Weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Verfolgung und Armut. Im Mittelmeer sterben Zehntausende. Und die EU setzt auf Abschottung [taz, Flüchtlinge – Schwerpunkt auf taz.de]. Siehe dazu u.A. auch Rassistische Broschüre gegen Flüchtlinge [taz, 06.06.2015]















