Kategorie: "Seminare"
Kontrollverlust im Netz
Wolkenspiele, Witzkennzeichen und Wörtergebühren
Cloud Gaming – Die Spieleindustrie mischt beim Cloud-Computing kräftig mit und bietet mehr und mehr Spiele an, die direkt aus der Datenwolke auf den Rechern oder die Konsole gelangen.
140sekunden – @diktator
Leistungsschutzrecht – Deutsche Verlage sehen sich von Google & Co. übervorteilt und wünschen sich ein eigenes Gesetz zum Schutz ihrer Erzeugnisse vor ungefragter Nutzung im Netz.
Worüber wir eigentlich reden sollten
Der Kampf gegen Diskriminierung. Ich kann jeden verstehen, der gegen Diskriminierung ist. Unredlicher Budenzauber ist es aber, wenn man die Abschaffung der Schufa fordert ohne ein Alternativkonzept zum Kapitalismus beizulegen. Wie wir festgestellt haben ist “Kredite für alle!” keine echte Option (ok, die USA haben das Konzept zwar mal ausprobiert, aber das ging ja nur eine kurze Zeit lang gut …). Aber nach wie vor bin auch ich gegen Diskriminierung wo immer es geht. Besonders wenn sie so weitreichende Auswirkung auf die Lebensführung hat wie der Schufa-Score. Doch im Gegensatz zu den Datenschützern glaube ich nicht, dass man Diskriminierung sinnvoll bekämpft, indem man versucht, Diskriminierungsmerkmale zu vertuschen. Vor allem nicht in einer sich zunehmend verdatenden Welt. Es wird immer Kriterien und Eigenschaften geben, jemanden zu bewerten, ob berechtigt oder unberechtigt. An dieser Front ist nichts zu gewinnen. Wenn wir Teilhabe diskriminierungsfrei haben wollen, dann müssen wir das Problem direkt angehen. Dann müssen wir politisch diskriminierungfreie Bereiche durchsetzen. Das ist das, was die Plattformneutralität will. Sie will bestimmte Aspekte der sozialen Teilhabe effektiv jeder Diskriminierungsmöglichkeit entziehen. Nicht indem sie Unterschiede verdeckt, sondern indem sie Teilhabe bedingungslos sichert. Egal, ob Bedingungsloses Grundeinkommen, Netzneutralität, ein Recht auf Wasseranschluss oder der fahrscheinlose Nahverkehr. Nur wo gar keine Möglichkeit zur Diskriminierung vorgesehen ist, können Menschen egal welche Meinungen, Hautfarben und Scoringwerte haben, ohne einen Nachteil davon erleiden zu müssen . Das ist wesentlich effektiver, als den Kontrollinstanzen Blindheit zu verordnen. Plattformneutralität ist deswegen für mich die einzig gangbare politische Antwort auf den Kontrollverlust und Post-Privacy. Alles andere ist reine Symptomdoktorei.
Technikdeterminismus
Wenn Technikdeterminismus eine Religion ist, dann bin ich ihr Anhänger. Ich glaube daran, dass sich nützliche Technologie durchsetzt, so sehr, wie ich an die Evolution glaube. Und wie bei der Evolution lässt sich auch immer erst im Nachhinein sagen, welche Technologie anscheinend “nützlich” war. Es ist immer die, die sich durchgesetzt hat.Das ist nun wirklich kein Wunder! Und richtig spannend wird’s dann im sich entwickelnden Diskurs.
ver.di Berlin
Hier im Seminar geht’s ab!
Eine klitzekleine Seminardoku.
Aufruf der Beschäftigten des DGB Bildungswerk
Bitte unterstützt uns als Gremien und als Einzelpersonen in unserem Bemühen um den Erhalt unserer Arbeitsplätze und um den Erhalt der HäuserWir befürchten als betriebliche Interessenvertretung nicht nur den Verlust der Arbeitsplätze, sondern auch die nachhaltige Einschränkung des bestehenden Bildungsangebots für Betriebsräte. Die bisher im Tagungszentrum Hamburg-Sasel durchgeführten Seminare sollen innerhalb Hamburgs in den Besenbinder Hof als neuen Verwaltungs und Seminarstandort verlegt werden. Die Unterbringung der Teilnehmer soll u.a. im „Jungen Hotel“ des CVJM. Wir halten diese Angebotskombination für die Zielgruppe Betriebsräte als nicht angemessen und befürchten deshalb einen nachhaltigen Rückgang der Teilnehmerzahlen. Die Geschäftsführung des Bildungswerks hat eine ähnliche Markteinschätzung und geht bis 2015 von einem Rückgang der Teilnehmerzahlen auf dann noch 40% des jetzigen Volumens aus. Für das Tagungszentrum Starnberger See sind die Regelungen zur Fortführung des Seminarbetriebs noch völlig offen und nicht über Vorüberlegungen hinausgekommen. Fest steht nur der Schließungstermin zum 31.12.2011.
Bitte unterstützt uns in unserem Einsatz für den Erhalt des Bildungsangebots für Betriebsräte in eigenen Häusern und in der bewährten Konzeption und QualitätDie Unterstützungsunterschriften bitte zeitnah zurückschicken, damit wir diese dem DGB Vorsitzenden Michael Sommer überreichen können.
Schwarzweiß ist Farbe genug
Herausragende Werke der Fotokunst stehen im Mittelpunkt einer retrospektiven Ausstellung, die sich dem Werk von Barbara Klemm widmet. Die erste Einzelpräsentation der renommierten […] Fotografin in Karlsruhe umfasst etwa 300 Exponate und stellt das gesamte Spektrum ihrer Arbeiten seit 1968 vor:Und direkt nebenan ab Mi, 12.05. im ZKM und „in Farbe“:Politische Ereignisse, Studentenunruhen und Bürgerinitiativen, Szenen aus der BRD und der DDR sowie aus dem wiedervereinten Deutschland, Länder, Alltagsszenen und Straßensituationen aus allen Erdteilen, einfühlsame Porträts von Künstlern, Schriftstellern, Musikern, Menschen im Museum.
Robert Wilson: Video Portraits zeigt über 30 Werke des weltweit gefeierten Künstlers. Seine Arbeiten sind theatralische Inszenierungen von Hollywoodstars und Persönlichkeiten wie Brad Pitt, Caroline von Monaco, Isabella Rossellini, Salma Hayek, Dita von Teese, Robert Downey Jr., aber auch von Tieren und unbekannten Passanten …
Jürgen Klauke: Ästhetische Paranoia. Klauke gehört zu den wichtigsten Performance-, Foto- und Medienkünstlern in Deutschland, der im Bereich der Body Art und der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich normierten Geschlechter-Identitäten und sozialen Verhaltensmustern Wegweisendes in der Kunst geleistet hat. Das ZKM zeigt mit 110 Werken eine Auswahl der neuesten Arbeiten des Künstlers …
Warum Web 2.0
Mediensommer
Strukturell kapiltalistisch
Endlich! Der Film zum …
Ein „echter“ Journalist, eine „online“ Journalistin und eine Zeitung am finanziellen Abgrund. Das ist der Stoff aus dem Seminare gestrickt werden und nun – quasi als Vorgeschmack – ab 18. Juni der Film State of Play – Der Stand der Dinge von Kevin Macdonald.
Die Filmkritik von Dirk Lüneberg:
Die Idee von der Presse als vierter Gewalt im Staate, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Finger schaut und im Fall der Fälle auch haut, hat Cal (Russell Crowe) besonders stark verinnerlicht und zum Credo seiner Arbeit erkoren. Entsprechend wird der Washingtoner Star-Reporter alter Schule von seiner Chefin Cameron (Helen Mirren) darauf angesetzt, die Hintergründe des Mordes an einer Regierungsangestellten zu recherchieren. Dass Cal dabei mit seiner Kollegin Della (Rachel McAdams) aus der von ihm so verhassten Online-Redaktion zusammen arbeiten muss, behagt ihm überhaupt nicht. Ebenso wenig die Tatsache, dass die Tote eine Mitarbeiterin des Abgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) war, der ein alter Freund von Cal ist und als potenzieller Präsidentschaftskandidat gehandelt wird. Trotzdem raufen sich Cal und Della zusammen und machen sich gemeinsam an die Arbeit – um schon bald herauszufinden, dass der Tod von Collins Assistentin Teil einer Vertuschungsaktion war, mit der eine noch viel größere Korruptionsaffäre verheimlicht werden sollte. Nur die Beweise dafür müssen die beiden Investigativjournalisten noch finden. Dieses US-Remake einer britischen TV-Miniserie überzeugt nicht nur aufgrund seiner hochkarätigen Besetzung, auch die komplexe, immer wieder Haken schlagende Story sowie die mit innerer Tiefe versehenen Figuren machen den Verschwörungsthriller absolut sehenswert. Die Parallelen zu einigen US-Politikern, die unter der Regierung Bush in Amt und Würden waren, sind dabei mehr als offensichtlich, was dem Ganzen einen gewissen Aktualitätsbezug liefert. Äußerst souverän und ohne den Überblick zu verlieren hat „Der letzte König von Schottland“-Regisseur Kevin Macdonald hier einen durchweg gelungenen und packenden Polit-Thriller als Plädoyer für den investigativen Journalismus und die gedruckte Zeitung inszeniert, der es mit den Meilensteinen des Genres aus den 1970ern wie „Die 3 Tage des Condor“ locker aufnehmen kann.



Politische Ereignisse, Studentenunruhen und Bürgerinitiativen, Szenen aus der BRD und der DDR sowie aus dem wiedervereinten Deutschland, Länder, Alltagsszenen und Straßensituationen aus allen Erdteilen, einfühlsame Porträts von Künstlern, Schriftstellern, Musikern, Menschen im Museum.











