Archiv für: "September 2008"
„Ooops …“
(woi) … wir leben noch! Was in amerkanischen Filmen gern als trockener Lacher fungiert, hat uns in der Nacht des 26. September 1983 beinahe das Leben gekostet. Nach wie vor gilt unser Überleben als Indiz für die Zuverlässigkeit technischer Systeme – 300.000 sahen das schon im Oktober 1981 in Bonn anders …
Die ZEIT ONLINE widmet den Beinahe Katastrophen des kalten Krieges einen Artikel und skeptically.org hat einige dieser denkwürdigen Ereignisse gesammelt – ein Kabinett des Schauerns.
„Wissen gegen Geld – das blockiert die freie Forschung“
nano, 3sat, 08.09.08
(woi) Dass freies Wissen keine Idee von Spinnern und ideologisierenden Intellektuellen ist zeigte nano vom 08.09. in seinem Beitrag: „Das Medienkunstfestival Ars Electronica in Linz ergründet die Wissensgesellschaft der Zukunft und fordert freie Informationen“ – so der Teaser für diesen Beitrag
„,Die öffentlichen Forschungseinrichtungen in Europa stellen Wissen her, aber dann versuchen sie es zu verkaufen, anstatt es jedem frei zur Verfügung zu stellen, wie es in den USA zum Teil geschieht‘, kritisiert Yochai Benkler von der Harvard-Universität. ,Auch Firmen produzieren Daten und blockieren den Zugang. Der Wissenschafter muss wieder Geld ausgeben für etwas, das eigentlich bereits ein existierendes öffentliches Gut ist. Das blockiert die freie Forschung.‘“ … mehr … und noch mehr:
Der Begriff „Rasse“ kann nicht unschuldig verwendet werden
Deutschlandradio Kultur, Radiofeuillleton, 80.08.08
(woi) Rassismus ist nach wie vor ein nicht anzusprechendes Thema, nicht nur in Deutschland, aber eben vor allem hier. Kein Deutscher ist heute noch Rassist – ich habe zumindest noch keinen gefunden. In Gesprächen fliegen einem aber so viele Fetzen latent rassistischer Stellungnahmen um die Ohren, dass man an die 30er des letzten Jahrhunderts erinnert würde – wüsste man, entgegen der Gnade seiner späten Geburt, von was man redet.
„Es geht […] um sprachliche Sensibilität, aber vor allem um Konsequenz im Bemühen, im Kampf gegen Rassismus […]“ sagt Heiner Bielefeldt vom Institut für Menschenrechte, das einen sensibleren Umgang mit der Sprache fordert; hier das Interview.













