Kategorie: "Gewerkschaft"
Rente – ein zentrales (Wahlkampf-)Koalitions-Thema
Starke gesetzliche Rente • 22.04.21
„Was mich umtreibt ist, dass die rentenpolitische Diskussion so dahin läppert … wir müssen Rente zu einem der zentralen Wahlkampfthemen machen … unsere Forderugen sind klar!“ (Frank Werneke, 22.04.21)
Die Positionen der ver.di-Selbstständigen zur Bundestagswahl 2021
… als Flugblatt (PDF, 161 kB)
Kampagne gegen Altersarmut
DGB • einblick • 17/2015 • 05.10.2015
Kampf gegen prekäre Beschäftigung
Brüche und Umbrüche kennzeichneten die sozialen Sicherungssysteme, so Bsirske. Der Graben zwischen denen ganz unten und denen ganz oben werde tiefer. ver.di werde daher „weiter dafür streiten, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse eingedämmt werden“ und gemeinsam mit dem DGB dafür einsetzen, dass „Minijobs wieder in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden“. Frank Bsirske machte sich zudem dafür stark, gemeinsam im DGB eine „langfristig angelegte Kampagne“ gegen Altersarmut einzuleiten – nach dem Muster der erfolgreichen Mindestlohnkampagne.
Filmfestival Futurale

Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und welche Spielregeln brauchen wir dafür? Diesen Fragen widmet sich das Filmfestival Futurale des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Ein Jahr lang wird die Futurale insgesamt 7 Filme in 25 Städten zeigen.

Zur Eröffnung der Futurale in Karlsruhe mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, laden wir Sie herzlich ein! Nach dem Sektempfang eröffnet Andrea Nahles das Festival mit einem Publikumsgespräch und im Anschluss bekommen sie den Eröffnungsfilm PRINT THE LEGEND zu sehen.
Wann und wo?
Am 26.11.2015 um 19:30 Uhr in der Kinemathek Karlsruhe / Studio 3, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe
Freikarten an der Abendkasse
Mit dem Kennwort "Freikarten 4.0" erhalten Sie 2 Freikarten an der Abendkasse.
Bitte beachten Sie, die Plätze sind begrenzt.
Digitalisierung – Vom ver.di BuKo 2015
4. ver.di-Bundeskongress • Leipzig • Protokolle, ab S. 7
Dr. Kira Marrs • 24.09.2015
Was ist Digitalisierung? Kurz gesagt bedeutet Digitalisierung, Informationen maschinenoperabel zu machen. Das heißt, wir verwandeln Informationen in eine digitale Form, sodass eine logische Maschine damit operieren kann. Informationen maschinenoperabel zu machen, ist ehrlich gesagt ein ziemlich alter Hut. Wir tun dies, seit wir Computer nutzen, also spätestens seit den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Gefahr der aktuellen Digitalisierungsdiskussion ist, dass wir die Besonderheiten des aktuellen Digitalisierungssprungs nicht erkennen. Wie in den Neunzehnhundertfünfzigerjahren denken wir die Digitalisierung immer im Gegensatz von Mensch und Maschine. Die aktuelle Digitalisierung ist allerdings viel mehr als das. Richtig verstanden ist sie vor allem Kommunikation zwischen Menschen.
Liebesdienste
LUEMBURG • Bildung • Gewerkschaftsstrategien • Zeitpolitik • August 2015 • Miriam Pieschke
Kein Liebesdienst für die gute Sache
Warum kritische Bildung gute Bedingungen braucht
»Nicht existenzsichernd.« So beschrieb Bernd Wittich (2007) die Einkommen von DozentInnen der politischen Bildung. Die Arbeitsbedingungen von soloselbständig Lehrenden haben aber nicht nur Konsequenzen für deren Lebensgestaltung, sie gefährden auch das Potenzial von emanzipatorischer Bildung als Teil eines hegemoniekritischen Projekts.
… nicht vereinbar!
Ein Abbau von Ressourcen ist mit dem Anspruch des Ausbaus der politischen Bildung nicht vereinbar.
Aus dem Antrag C001 des DGB-Bundeskongresses 2015
Ich finde es gut, dass mit dem Antrag andere aufgefordert werden, diesen Bereich zu stärken, aber wir selber sollten das auch weiterhin machen.
Wiebke Koerlin zum Änderungsantrag Ä001 auf dem DGB-Bundeskongresses 2014
Krank ins Bett?
ver.di • Bildung, Wissenschaft und Forschung • biwifo • report • 01/2015 • Schwerpunkt: Arbeitsbedingungen in der Weiterbildung • Seite 6 • Michael Niedworok
Kranke DozentInnen dürfen in Berlin ins Bett
Doch es gibt Hoffnung: Der Berliner VHS-DozentInnenvertretung und ver.di ist es gelungen, Ausfallzahlungen durchzusetzen. Seit dem 1. August 2014 können sie beantragt werden. Darüber hinaus erhöhen sich die Honorare nun regelmäßig parallel zu den Tarifen im öffentlichen Dienst.
„Deutschlandweit ist dies einmalig“, bilanziert Beate Strenge, Sprecherin der DozentInnenvertretung, und fügt hinzu: „Allerdings gibt es auch noch viel zu tun.“ Die Initiative fordert eine Ausfallzahlung von 100 Prozent bei Krankheit, bislang gibt es nur 80 Prozent ab dem vierten Tag. Zudem wollen die DozentInnen eine Beschäftigungssicherung und die Institutionalisierung ihrer bislang völlig rechtlosen Interessenvertretung. Und sie fordern mehr Geld. LehrerInnen an der VHS-Berlin kommen nach Abzügen auf ein Vollzeit-Einkommen von etwa 1.200 Euro und auf Rentenaussichten von rund 500 Euro nach einem Vollzeit-Arbeitsleben für die VHS. Wie sich das mit dem Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ vereinbaren lässt, bleibt ein Geheimnis der öffentlichen Hand.
„Schwarzbuch Weiterbildung“
Wie berichtet stellte ver.di sein Schwarzbuch Weiterbildung am 04.06. in Hamburg vor; am 12.08. wird es bei den Berliner Freien vorgestellt werden.
Bereits 2010 veröffentlichte die GEW das Schwarzbuch – Beschäftigung in der Weiterbildung. Darin u.A. eine Forderung:
3. Beschäftigte in der Weiterbildung tarifvertraglich absichern In der Regel sollte die Beschäftigung eines Dozenten in der Weiterbildung im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses ausgeübt werden. Honorarkräfte sollten entsprechend sozial abgesichert werden (anteilsmäßige Bezahlung von Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung). Außerdem sollte ihr Honorarsatz dem Einkommen der Hauptamtlichen angeglichen werden. Die arbeitsrechtlichen Regelungen für das Personal in der Weiterbildung sollten im Rahmen eines allgemeinverbindlichen Branchen-Tarifvertrages festgelegt werden.Es folgte das
Netzwerk Weiterbildung
Netzwerk Weiterbildung
Gute Kontaktmöglichkeiten können helfen, die eigene Arbeit erfolgreicher zu gestalten.
Mehr als 20.000 örtliche Anbieter von Weiterbildung mit häufig wenigen Beschäftigen prägen das Bild der Weiterbildungsbranche in Deutschland.
Gute Kontaktmöglichkeiten können helfen, die eigene Arbeit und die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretungen erfolgreicher zu gestalten.
Die AG Weiterbildung im Bundesfachbereich Bildung Wissenschaft und Forschung von ver.di hat sich (neu) konstituiert.
Die AG hat mehrere Projektgruppen eingerichtet. Die Projektgruppen sind offen für Interessierte, die auf anderen Ebenen von ver.di im Bereich Weiterbildung aktiv sind. Wenn du also Interesse daran hast, in einer der Projektgruppen mitzuarbeiten, kannst du über ag.wb.bfb05@googlemail.com einen Kontakt herstellen.
Neben der Arbeit in Projektgruppen ist für die AG die Vernetzung mit Arbeitsgruppen, Arbeitskreisen und Netzwerken der Weiterbildung in den Landesbezirken von ver.di ein wichtiges Anliegen.
„Schwarzbuch Weiterbildung“
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DGB-Bezirk Baden-Württemberg • Themen • Bildung • 19.03.2015
Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg - Es ist geschafft!

Der Landtag hat am 11. März 2015 das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg beschlossen, das nun am 1. Juli 2015 in Kraft treten wird.
Die Bildungszeit kann für berufliche und politische Weiterbildung sowie für Qualifizierung für ehrenamtliche Tätigkeiten genutzt werden. Näheres zum Ehrenamt wird noch in einer Rechtsverordnung geregelt. DGB und Gewerkschaften werden sich mit eigenen Angeboten für Weiterbildungen an der Umsetzung im Land beteiligen.
Der Anspruch von 5 Tagen pro Jahr ist ein großer Erfolg des DGB und der Gewerkschaften im Land.
SWR • Landesschau AKTUELL • Baden-Württemberg • 11.03.2015 19:30
Neues Bildungszeitgesetz in BW
Bezahlte Weiterbildung für Mitarbeiter
Die Mehrheit von Grün-Rot im Landtag hat am Mittwoch dafür gesorgt, dass Baden-Württemberg als eines der letzten Bundesländer ein Bildungszeitgesetz bekommt. Bis auf Bayern, Thüringen und Sachsen haben alle Bundesländer ein entsprechendes Gesetz zur bezahlten Fortbildung.
Hier das BzG BW (Drucksache 15/6609 vom 16.03.2015)
… hier mal ein interessantes Urteil!
OLG Karlsruhe • 6 U 115/13 • 12.02.2015
Angemessene Vergütung mit Hilfe einer Gemeinsamen Vergütungsregelung
In einem zweitinstanzlichen Verfahren vor dem OLG Karlsruhe hat ein Journalist einen Verleger erfolgreich zur Nachzahlung bereits vergüteter Leistungen verklagt. Im wesentlichen begründete der Kläger seine Forderungen mit einer Gemeinsamen Vergütungsregelung, die zwischen dem Bundesverband deutscher Zeitungsverleger e.V., dem Deutschen Journalisten-Verband e.V. sowie der ver.di geschlossen worden war.
Unbeschadet der Untersuchung, ob eine solche Regelung ein alterssicheres Einkommen gewährleisten kann, zeigt diese Vergütungsregelung ein mögliches Vorgehen auf, das sich auch in anderen Branchen, z.B. bei den hauptberuflichen Freien Bildungsarbeiterinnen, umsetzen ließe!
Das Positionspapier der Initiative der Freien Bildungsarbeiterinnen am DGB Erwachsenenbildungszentrum Hattingen setzt für die Ausarbeitung eines solchen Regelwerks Eckpunkte. Wie die vielfältigen Aufgabengebiete in der Bildungsarbeit in einem solchen Regelungswerk abgebildet werden können, ist nicht trivial; dennoch scheint solch eine Gemeinsamen Vergütungsregelung ein gangbarer und vernünftiger Weg!
Der Hinweis zu diesem Urteil kam über die offene ver.di-Mailingliste der Freien und Solo-Selbstständigen selbst-freie-forum!
sichtbar werden in ver.di
ver.di • mitgliedernetz • informativ • aktiv-sein • Geschlossene Gruppen im Mitgliedernetz • 11.02.2015
Vernetzung in geschlossene Gruppen
Viele Vertrauensleute, Betriebs- oder Personalratsgremien, Betriebsgruppen oder Arbeitskreise sind auf der Suche nach neuen Arbeitsformen und möchten sich vernetzen, wollen dafür aber nicht die kommerziellen Plattformen wie z.B. Facebook nutzen. Sie brauchen eine Plattform, auf der sie kommunizieren und Dateien speichern und verwalten können, gleichzeitig aber die Daten sicher sind und nicht ausgewertet oder weiterverkauft werden können.
ver.di bietet eine solche Plattform im Mitgliedernetz an!
Eine interessante Variante vor allem für größere Betriebs- oder Fachbereichsgruppen u.Ä. sind die „Mibs“-Gruppen; hier übernimmt die Mibs (Mitgliederdatenbank) die Verwaltung der Gruppenmitglieder.
Es gibt auch eine Ausführliche Anleitung zur Nutzung der Gruppen
Kontakt: mitgliedernetz@verdi.de
Betriebsnahe Selbstständigkeit – Seminar
In Betriebsnahe Selbstständigkeit als Gegenstand betrieblicher Mitbestimmung – Grenzen und Möglichkeiten der Interessenvertretung von abhängigen Solo-Selbstständigen im Bildungssektor stellten wir die Arbeit Sabine Jambons vor. Auf Grundlage dieser Arbeit hält Sabine Jambon zusammen mit Karlheinz Grieger ein Seminar unter dem Titel Überlebenshilfe für Freiberufler/-innen in Lage-Hörste.
Freiberuflich Teamende gestalten für ver.di emanzipatorische gewerkschaftspolitische Bildungsveranstaltungen und/oder unterstützen die betrieblichen Interessenvertretungen darin, ihr Mandat für die Rechte und den Schutz der Arbeitnehmenden zielführend umzusetzen. Wer aber setzt sich dafür ein, dass auch die Arbeitsbedingungen der selbstständigen Teamenden den Kriterien „Gute Arbeit“ entsprechen? In diesem Seminar sollen Bedarfe, die bestehenden Rechte und Möglichkeiten sowie erfolgreiche Initiativen betrachtetet und reflektiert werden.
Dieses ver.di GIB-Seminar wird vom ver.di-Institut für Medien, Bildung und Kunst (ver.di-IM) organisiert und durchgeführt und richtet sich insbesondere an alle ehren- und hauptamtlich, neben- und hauptberuflich in der Bildungsarbeit Tätigen von ver.di GIB, ver.di b+b und ver.di.; Anmeldungen an S. Sondermann, ver.di Bildung + Beratung gGmbH, Düsseldorf
ver.di Soliseite
(woi) Metropolis – ein Gigant unter den Filmen! Und eine Kritik an der Arbeit von morgen, die heute Schnee von gestern sein sollte.
Es gibt sie noch die: Ungeschützte Arbeitsverhältnisse. Es gibt aber auch schützbare Arbeitsverhältnisse, deren Schutz am Einzelinteresse der Unternehmerin scheitert.
Im Metropolis, ein Kino in Köln, verhindert die Inhaberin einen Betriebsrat, entlässt den BR-Vorsitzenden und demonstriert ein ungesetzliches und recht angestaubtes Verhältnis gegenüber Arbeitnehmervertretungen.
Ver.di hat dies u.A. zum Thema einer Gewerkschaftlichen Plattform für Solidarität SOLISEITE.DE gemacht:
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Bezahlter Urlaub? Schriftlicher Arbeitsvertrag? Eigentlich ist dies alles gesetzlich vorgeschrieben. Doch eine Kölner Kino-Chefin mag sich nicht daran halten. Als ob das nicht genug wäre, erhalten die Beschäftigten des “Metropolis” und “Rex am Ring” einen Stundenlohn, der deutlich unter dem künftigen Mindestlohn liegt. Bitte unterstütze die Beschäftigten in ihrem Kampf um einen fairen Tarifvertrag und unterzeichne unsere Petition an die Inhaberin der Kinos.
Darüber hinaus findet sich auf YouTube eine schönes Video, das schnell in den Sachverhalt einführt.



