Archiv für: "Juni 2012"

Ehrliche Überzeugung …

  30.06.2012 15:40, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!
IMDb: À bout de souffle„Verschmockte Ästheten mögen vielleicht Gefallen finden an der alle Filmgesetze über Bord werfenden Freistilregie des Anfängers Jean-Luc Godard und die Konsequenz bewundern, mit der der weltanschaulichen Anarchie des Drehbuchautors Francois Truffaut eine formale der Inszenierung angepasst wurde. Wir können nur […] vor dem Schlamm warnen, den die Ausläufer der „Neuen Welle“ nunmehr in unsere Kinos schwemmen wollen. Abzulehnen.“ – Filmschau. Organ der Katholischen Filmkommission für Österreich. Jahrgang 11, 28. Januar 1961, S. 4715
Der kommentierte Streifen ist Godard’s À bout de souffle, Außer Atem

C’est vraiment dégueulasse ;–)

Weltflüchtlingstag

  20.06.2012 11:28, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest! , Tags:
… nicht darstellbar wg. © dapd
Flüchtlinge in Afghanistan (© dapd)

(bpb, Politik|Hintergrund aktuell, 19.6.2012)
Jede Minute verlassen acht Menschen ihre Heimat – auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Terror. Durch die Konflikte in Lybien, Syrien und Somalia gab es allein im vergangenen Jahr 800.000 neue Flüchtlinge. Insgesamt waren 2011 42,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Auf das Schicksal der Vertriebenen macht der Weltflüchtlingstag jedes Jahr am 20. Juni aufmerksam.

Bundestags-Petition für 175er Opfer!

  20.06.2012 09:38, von , Kategorien: Hintergrund, Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!
(Rosa von Zehnle) Wir schulden es den 175ern, die dafür litten und starben oder Zeit ihres Lebens von der Gesellschaft geächtet wurden! BITTE unbedingt mitmachen unter: www.175er-opfer.de UND weiter erzählen! DANKE!

Aufstand des 17. Juni

  17.06.2012 18:44, von , Kategorien: Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!
(woi) Weder als Volksaufstand noch als Tag der Deutschen Einheit (1954–1990) taugt dieser Tag – dass aber am 17. Juni sowjetische Panzer durch deutsche Städte fuhren, ist einer Bemerkung wert! Die mind. 55 Toten und vermutlich 1.600 Verurteilten verdienen ein Gedenken.
Leipzig, 17. Juni 1953
Sowjetischer Panzer in Leipzig am 17. Juni 1953
In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der Deutschen Demokratischen Republik zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten, die verbunden mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen als Aufstand des 17. Juni (auch Volksaufstand oder Arbeiteraufstand) bezeichnet werden. Dieser erste antistalinistische Aufstand[1][2] hatte zahlreiche Ursachen, zum Beispiel die Ignoranz der DDR-Führung gegenüber den Bedürfnissen der Arbeiterklasse einschließlich ihres Beschlusses, die Arbeitsnormen übermäßig zu erhöhen, sowie Fehler der SED.

Ulrike Meinhof – 15. Juni 1972

  15.06.2012 09:17, von , Kategorien: Netzneutralität
(dradio.de, 15.06.2012, Oliver Tolmein/Ulrike Meinhof)
Die Frage ist: Wie kann ein isolierter Gefangener den Justizbehörden zu erkennen geben, angenommen, dass er es wollte, dass er sein Verhalten geändert hat? Wie? Wie kann er das in einer Situation, in der bereits jede, absolut jede Lebensäußerung unterbunden ist? Ihm bleibt, das heißt, dem Gefangenen in der Isolation bleibt, um zu signalisieren, dass sich sein Verhalten geändert hat, überhaupt nur eine Möglichkeit, und das ist der Verrat. Eine andere Möglichkeit, sein Verhalten zu ändern, hat der isolierte Gefangene nicht. Das heißt, es gibt in der Isolation exakt zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bringen einen Gefangenen zum Schweigen, das heißt, man stirbt daran, oder Sie bringen einen zum Reden. Und das ist das Geständnis und der Verrat. Das ist Folter, exakt Folter.
Zu einer Verurteilung Ulrike Meinhofs kam es nicht – sie wurde ein Jahr nach Prozessbeginn am 9. Mai 1976 in ihrer Zelle tot aufgefunden.

„mostly harmless“

  13.06.2012 15:18, von , Kategorien: Netzneutralität , Tags: , , , , ,
(woi) Der 8. Juni ist ein denkwürdiger Tag; mit welcher Intension auch immer betrachtet, markiert er ganz besonders die Schrecken von Krieg: An diesem unbedeutenden Tag 1972 schoss ein unbekannter Fotograf, Nick Ut, das Bild. Es zeigte ein völlig unbedeutendes Mädchen, Kim Phuc, an einem völlig unbedeutenden Ort, Trang Bang, in einem – wie alle Kriege – völlig unbedeutenden Krieg, Vietnam – wären nicht die vielen Menschen, die dieser Unbedeutendheit zum Opfer gefallen sind. In einem Artikel der Süddeutschen erzählt ein Anderer, David Burnett, die Geschichte eines Bildes, das er versäumt hatte zu schießen; seine Bilder, die es nicht auf die Titelseiten gebracht haben, sind nicht minder beeindruckend.

Verdammt ja! Ich wechsle meinen Job!

  13.06.2012 13:54, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Urheberrecht, Netzneutralität , Tags: , , ,
(© iRights.info, 13.06.2012, Alexander Wragge) The Oatmeal: Spendenregen im Comic-Streit […] Der Anwalt wirft Inman außerdem vor, seine Hinweise auf Copyright-Verstöße durch Funnyjunk hätten dazu geführt, dass TheOatmeal.com in den Google-Ergebnissen weit oben landet, wenn nach Funnyjunk gesucht wird. Inman versuche mit den Verleumdungen Aufmerksamkeit zu erregen und TheOatmeal.com populär zu machen. Das sei Werbebetrug (false advertising) auf Kosten von Funnyjunk. Entsprechend müsse Inman nun alle Nennungen von Funnyjunk auf seiner Seite entfernen. Der Comic-Autor kommentiert: „Wenn ich also Porno Porno Porno (…) auf meine Webseite schreibe, würde sie beim Suchwort ,Porno’ bei Google auf Platz Eins landen? Verdammt ja! Ich wechsle meinen Job!“

No Copyright – der echte Neoliberalismus

  12.06.2012 14:04, von , Kategorien: Urheberrecht , Tags: , ,
Zwei holländische Wissenschaftler versuchen mit der deutschen Veröffentlichung ihres Buches „No Copyright“ (frischen?) Wind in die zähe Debatte um das Urheberrecht zu bringen. Einer der Autoren, Joost Smiers, stellt sein Buch am 26.06.12 auf einer Veranstaltung des Alexander-Verlags und von iRights.info in Berlin, HBC, Karl-Liebknecht-Straße 9 vor und wird anschließend mit dem Wirtschaftswissenschaftler Dr. Leonhard Dobusch von der Freien Universität Berlin diskutieren. Hier die Rezension und die Buchdaten: Joost Smiers, Marieke van Schijndel, Alexander Verlag Berlin, Köln 2012, 168 Seiten, € 9,95 und als pdf in englischer Sprache.

Worüber wir eigentlich reden sollten

  11.06.2012 19:51, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Seminare, Netzneutralität , Tags: , , , ,
(mspro, 11.06.12, ctrl+verlust)
Der Kampf gegen Diskriminierung. Ich kann jeden verstehen, der gegen Diskriminierung ist. Unredlicher Budenzauber ist es aber, wenn man die Abschaffung der Schufa fordert ohne ein Alternativkonzept zum Kapitalismus beizulegen. Wie wir festgestellt haben ist “Kredite für alle!” keine echte Option (ok, die USA haben das Konzept zwar mal ausprobiert, aber das ging ja nur eine kurze Zeit lang gut …). Aber nach wie vor bin auch ich gegen Diskriminierung wo immer es geht. Besonders wenn sie so weitreichende Auswirkung auf die Lebensführung hat wie der Schufa-Score. Doch im Gegensatz zu den Datenschützern glaube ich nicht, dass man Diskriminierung sinnvoll bekämpft, indem man versucht, Diskriminierungsmerkmale zu vertuschen. Vor allem nicht in einer sich zunehmend verdatenden Welt. Es wird immer Kriterien und Eigenschaften geben, jemanden zu bewerten, ob berechtigt oder unberechtigt. An dieser Front ist nichts zu gewinnen. Wenn wir Teilhabe diskriminierungsfrei haben wollen, dann müssen wir das Problem direkt angehen. Dann müssen wir politisch diskriminierungfreie Bereiche durchsetzen. Das ist das, was die Plattformneutralität will. Sie will bestimmte Aspekte der sozialen Teilhabe effektiv jeder Diskriminierungsmöglichkeit entziehen. Nicht indem sie Unterschiede verdeckt, sondern indem sie Teilhabe bedingungslos sichert. Egal, ob Bedingungsloses Grundeinkommen, Netzneutralität, ein Recht auf Wasseranschluss oder der fahrscheinlose Nahverkehr. Nur wo gar keine Möglichkeit zur Diskriminierung vorgesehen ist, können Menschen egal welche Meinungen, Hautfarben und Scoringwerte haben, ohne einen Nachteil davon erleiden zu müssen . Das ist wesentlich effektiver, als den Kontrollinstanzen Blindheit zu verordnen. Plattformneutralität ist deswegen für mich die einzig gangbare politische Antwort auf den Kontrollverlust und Post-Privacy. Alles andere ist reine Symptomdoktorei.

Der Schwulen-Paragraph 175

  11.06.2012 18:30, von , Kategorien: Netzneutralität
Heute vor 18 Jahren wurde der 175er endlich vollständig aus dem StGB gestrichen! 1870 wurde ein Gesetz zur „widernatürlichen Unzucht” trotz anders lautender Gutachten aus Rücksicht auf die öffentliche Meinung erlassen: „Denn selbst, wenn man den Wegfall dieser Strafbestimmungen vom Standpunkt der Medizin, wie durch manche der, gewissen Theorieen des Strafrechtes entnommenen Gründe rechtfertigen könnte; das Rechtsbewußtsein im Volke beurtheilt diese Handlungen nicht blos als Laster, sondern als Verbrechen, und der Gesetzgeber wird billig Bedenken tragen müssen, diesen Rechtsanschauungen entgegen Handlungen für straffrei zu erklären, die in der öffentlichen Meinung als strafwürdige gelten.“ (aus: Wikipedia) Heute bestätigte die oberste Steuerverwaltung Baden-Württembergs, dass die Fusion VW-Porsche ohne einen Heller an Steuern (vemutl. über 1 Mrd. €) rechtmäßig sei!

Neue Facebook Datenverwendungsrichtlinien

  11.06.2012 18:04, von , Kategorien: Datenschutz / Datensicherheit, Hintergrund, Netzneutralität, social net , Tags: ,
t3n, Falk Hedemann, 11.06.2012 Die neuen Facebook Datenverwendungsrichtlinien sind aktiv, auch wenn bei der Abstimmung die Mehrheit für die Beibehaltung der alten Regeln votierte. Insgesamt wäre eine Abstimmungsbeteiligung von 30 Prozent nötig gewesen, um Facebook an das Abstimmungsergebnis zu binden. Erreicht wurden aber nicht mal 0,04 Prozent. Das Signal von Facebook lautet hier schlicht: Vertraut uns nicht, wir setzen das durch, was für uns gut ist!

buyout

  06.06.2012 02:58, von , Kategorien: Urheberrecht , Tags: , , , , , ,
(woi) In einem Artikel der FAZ vom 04.06.2012 vertreten die AutorInnen Juli Zeh und Ilija Trojanow eine etwas andere Position als die Unterzeichner des Aufrufs „Wir sind die Urheber“ in der Wochenzeitung Die Zeit und fragen: „Wissen die Unterzeichner des Urheber-Aufrufs wirklich, was sie da unterschrieben haben?“ Nicht zu letzt die Tatsache, dass noch im Dezember 2007 die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ empfahl, den urhebervertragsrechtlichen Schutz der Künstler gegenüber den Verwertern zu verbessern (so die Autoren), karrikiert den Urheber-Aufruf. So nehmen Zeitungskonzerne freiberuflichen Journalisten mit Buyout-Verträge ihren Content ab, um diesen im Internet zu verkaufen, ohne die Urheber am Erlös zu beteiligen berichten die Autoren. Interessant und mit dem wohl weitestgehenden Lösungsansatz dazu die Ausführungen zum Urheberrecht von mspro:
Ich bin übrigens für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Zack, alle Probleme gelöst. Nicht nur die der Künstler.

Hurentag

  02.06.2012 13:55, von , Kategorien: Das Leben, das Universum … und der ganze Rest!
(woi) Heute feiert man(?) den International Sex workers Day. Ich kenne Leute, die heute auf mehr oder weniger seltsamen Hochzeiten ‘rum hängen – keine Ahnung, ob da irgendein Zusammnehang besteht – 42!
 (FRT)

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Besser schnell weg

Nun ist sie weg – schade!

Die kontemplative Leere – dieses Garnichts – eines internationalen Flughafens wird fehlen …

Die neuerdings dargebotene Schwärze ist ein mageres Abbild der bisherigen bunten Leere.

Berlin Zeughaus,
Unter den Linden

Berlin

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La Playa
Valle Gran Rey

… das ist halt ziemlich weit wech …

© la-gomera-online

Hafen von Vueltas

… bitte nachladen!

© www.la-gomera-online.com

Glücksburg Quellental
Yachthafen

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